Gut vorbereitet durch das Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuell laufenden Fortbildung Praxisseminar Humanmedizin zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte fanden sich spontan heute Morgen vor dem Rollup ein, als ein Foto für das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gebraucht wurde. Die Ärztinnen und Ärzte haben bereits zum Teil die Fachsprachprüfung vor ihrer Ärztekammer bestanden und bereiten sich nun im mibeg-Institut Medizin, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, auf ihre Kenntnisprüfung vor. Weiterlesen

Ärztliche Migration und Mobilität innerhalb Europas: Veranstaltung der Bundeskoordination Europäische Integration der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd)

Einer Einladung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland zum Thema Ärztliche Migration und Mobilität in Deutschland folgt das mibeg-Institut Medizin gern. Es referieren Prof. Dr. Ludger Pries, Lehrstuhlinhaber der Fakultät für Soziologie der Ruhr-Universität Bochum, zum Thema »Migration und Mobilität von Ärzten in Europa – zwischen brain drain, brain gain und brain circulation« und Barbara Rosenthal vom mibeg-Institut Medizin zum Thema »Der Weg zur deutschen Approbation: Anerkennungsverfahren und prüfungsvorbereitende Qualifizierungen«.

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) vertritt mehr als 90.000 Medizinstudierende in Deutschland und bildet den Zusammenschluss aller 38 medizinischen Fachschaften in Deutschland. Die dreitägige Tagung findet vom 19. bis 21. Oktober 2018 in der Ruhr-Universität Bochum statt und wird vom bvmd zusammen mit EMSA veranstaltet, der European Medical Student Association.

Ruth Wichmann: »Eine Vereinheitlichung der Fachsprachprüfung auf hohem Niveau macht Sinn«

Ruth Wichmann, Leiterin Auslandsreferat Marburger Bund Bundesverband

Ruth Wichmann, Leiterin des Auslandsreferats Marburger Bund Bundesverband, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed

Die Leiterin des Auslandsreferats beim Marburger Bund, Ruth Wichmann, hat der Zeitschrift »f&w – Führen und Wirtschaften im Krankenhaus« ein Interview gegeben. Ruth Wichmann plädiert in dem Interview mit Lena Reseck unter dem Titel »Die Guten aussieben« eindringlich für ein »zentralisiertes Vefahren, denn die Gleichwertigkeitsprüfung ist eine komplexe Aufgabe, die hohen Sachverstand erfordert. Jeder Antragsteller soll sich künftig direkt an die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) wenden können, wenn er die Gleichwertigkeit seines Abschlusses bewerten lassen möchte. Dann würde die unrechtmäßig eingezogene Hürde, einen Stellennachweis erbringen zu müssen, endlich entfallen, und es könnte sich ein effizientes und transparentes Prüfsystem etablieren. Dafür müsste man die GfG natürlich mit ausreichend Fachpersonal ausstatten. Das ist unsere politische Forderung, der beim Ärztetag in Erfurt im Mai zugestimmt wurde.« Weiterlesen

NRW-Integrationsminister Joachim Stamp übt scharfe Kritik an Deutschkursen für Migranten

An den Integrationskursen für Zuwanderer wächst die Kritik, schreibt die NRZ. Der Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, fordert aktuell, dass der Deutschunterricht innerhalb der Integrationskurse weitgehend überarbeitet werden müsse. »Wir brauchen bei den Integrationskursen eine Qualitätsoffensive: Die Angebote sind nicht differenziert genug«, so Minister Stamp lautet Zeitungsbericht.

In derzeitigen Deutsch- oder Integrationskursen würden häufig Akademiker gemeinsam mit Analphabeten in deutscher Sprache unterrichtet. Resultat sei eine hohe Nichtbestehensquote bei den Deutschprüfungen, viele Teilnehmer würden vorzeitig ihren Kurs beenden oder fehlten über längere Zeit unentschuldigt. Die Deutschlehrer übten Kritik an der zu kurzen Lernzeit der Fortbildungen, Veranstalter beklagten den Dozentenmangel.

»Nach Angaben des Bundesamtes für Migration (Bamf) haben im vergangenen Jahr rund 376.000 Zuwanderer und Flüchtlinge einen Integrationskurs in Deutschland belegt. In NRW waren es 90.186. Über 85.000 der Zuwanderer haben bundesweit den Kurs nicht zu Ende gebracht. Von denen, die es geschafft haben, erreichten lediglich 49 Prozent den angestrebten Sprachlevel B1. Das heißt, sie können in einfachen Sätzen Ereignisse beschreiben und Meinungen wiedergeben«, berichtet die NRZ.

Landtag NRW debattiert über Berufsanerkennungsverfahren ausländischer Fachkräfte

Der nordrhein-westfalische Landtag hat sich aktuell mit einem Antrag der FDP-Fraktion und der CDU-Fraktion befasst. Ausgehend von der Tatsache, dass die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ein wesentliches Instrument zur Integration von Migrant/innen ist und der Fachkräftesicherung dient, möchten diese Fraktionen mit dem Antrag erreichen, dass bestehende Verfahrensprobleme der Anerkennung beseitigt werden. Insbesondere nimmt der Antrag die Gesundheitsberufe in den Fokus, weil hier Antragstellende, aber auch Arbeitgeber sich regelmäßig ein schnelleres Verfahren wünschen.

Der Antrag fordert »unbürokratische Verfahren«, die die Antragstellung auf Anerkennung bereits aus dem Ausland befördern und die Einreise zum Zwecke der Anerkennung vereinfachen, und sieht dies als Beitrag zur Willkommenskultur. Allerdings weist auch dieser Antrag darauf hin, dass »ausländische Berufsqualifikationen mit fachlich nicht vergleichbaren Qualifikationen oder ohne ausreichende Prüfung« nicht anerkannt werden dürfen.

»Der Landtag ist der Ansicht, dass die Landesregierung bereits jetzt zahlreiche gute Angebote bereitgestellt hat«, heißt es im Antrag. Der Landtag NRW hatte bereits im Landeshaushalt 2018 zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 € zur Verfügung gestellt. Der Antrag möchte Prüfungsverfahren befördern, die auf die Lebens- und Berufserfahrung der Anerkennungssuchenden abstellen und wünscht qualitätsgesicherte, aber niederschwellige Kenntnisprüfungen. Die Fraktionen sehen dabei selbst, dass dabei nicht »ein Blankoscheck ausgestellt werden darf«.

Die in Fachkreisen bereits bekannten Argumente werden ergänzt durch die Forderung, dass sicherzustellen sei, dass »Anerkennungsentscheidungen auf der Basis identischer Datengrundlagen stattfinden, um eine Einheitlichkeit des Verwaltungshandelns in gleich gelagerten Fällen hinsichtlich der Abläufe und Entscheidungen zu gewährleisten«. Weiterlesen