Kategorie-Archiv: Lexikon Anerkennung in Deutschland

Wege zur Anerkennung für Ärztinnen und Ärzte: Infoplakat des mibeg-Instituts Medizin

Plakat »Wege zur Anerkennung für Ärztinnen und Ärzte in NRW«Die 3. Auflage ist bereits im Druck:

Viele Anrufe erreichen uns von Jobcentern und Arbeitsagenturen, Beratungsstellen, Migrantenorganisationen, Personalabteilungen von Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und vielen anderen Organisationen, die aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte engagiert beraten auf dem Weg ihrer beruflichen Anerkennung und Integration.

Wir haben ein Poster gefertigt, das die Möglichkeiten in Nordrhein-Westfalen aufzeigt, wie Ärztinnen und Ärzte aus der Europäischen Union, aber auch aus anderen Ländern die Approbation in Nordrhein-Westfalen erlangen können. Auf Wunsch schicken wir dieses Poster auch gern kostenfrei in gedruckter Form zu. Eine kurze Mail an medizin@mibeg.de genügt.

» Hier gibt es das Poster als pdf-Datei zum Download.

Zahlreiche geförderte Deutschkurse sollen in NRW mit DeuFöV starten

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist eine wichtige Voraussetzung, um seinen Beruf in Deutschland auszuüben. Dies gilt in besonderem Maße für die Angehörigen der Heilberufe. Bundesweit starten bei fast 3000 Trägern zahlreiche Deutschkurse.

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es in vielen Städten Deutschkurse, so in Altena, Menden, Lüdenscheid, Paderborn, Brühl, Velbert und Wuppertal und vielen weiteren Orten mehr. Wo der nächste Kurs startet, erfährt man bei seinem zuständigen Jobcenter. Das Jobcenter entscheidet auch, welche Kursmöglichkeit sinnvoll ist und ob man gefördert werden kann. Weiterlesen

Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnisprüfung

Hochmotivierte und berufserfahrene Ärztinnen und Ärzte, die ihre berufliche Anerkennung in Deutschland anstreben, bereiten sich derzeit mit einem vierwöchigen Intensivtraining auf die Kenntnisprüfung in Nordrhein-Westfalen vor. Die Kenntnisprüfung wird durch das Landesprüfungsamt Medizin organisiert und findet an nordrhein-westfälischen Unikliniken statt. Auf die anspruchsvolle Prüfung bereiten didaktisch versierte ärztliche Dozenten vor, die einen Lehrauftrag durch das mibeg-Institut Medizin erhalten haben. 22 lernbegeisterte Teilnehmer aus aller Welt bereiten sich derzeit in Köln auf ihre Approbation vor. Das Förderprogramm IQ unterstützt die Ärztinnen und Ärzte bei ihrer beruflichen Anerkennung.

Wie wir gerade erfahren, haben die ersten Kenntnisprüfungen bereits stattgefunden, weitere Prüfungen sind terminiert. Der erste Teilnehmer aus dem Kurs, der die Prüfung absolviert und auf Anhieb bestanden hat, ist ein Arzt, der aus China nach Deutschland gekommen ist. Die zweite Absolventin kommt aus Serbien und hat an der Uniklinik Bonn ihre Kenntnisprüfung bestanden. Wir gratulieren herzlich.

Mehr Informationen zur Kenntnisprüfung »

Impfschutz: Zentrales Thema für Gesundheitsfachkräfte

Nicht nur für Gesundheitsfachkräfte, die aus dem Ausland kommen, ist Impfschutz ein zentrales medizinisches Thema. Wie in Deutschland der Impfschutz gehandhabt wird und was Gesundheitsfachkräfte wissen müssen, ist übersichtlich mit ersten wichtigen Hinweisen auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krank­heits­über­wa­chung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwen­dungs- und maßnahmenorientierten bio­medi­zi­nischen Forschung. Die Kern­auf­ga­ben des RKI sind die Erken­nung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infek­tions­krank­heiten.

Regional finden Sie wichtige Informationen auch bei den Gesundheitsämtern, die kommunale Einrichtungen sind. Einen guten Überblick bietet das Gesundheitsamt der Stadt Köln, das von Dr. med. Anne Bunte geleitet wird.

Landeszentrum Gesundheit informiert zum Gesundheitswesen in NRW

Zahlreiche Informationen zum nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen finden sich auf den Seiten des Landeszentrums Gesundheit NRW. In einem kurzen Überblick listet das LZG die wichtigsten Eckdaten auf:

»Insgesamt sind in der NRW-Gesundheitswirtschaft 62.000 Unternehmen tätig. Neben den über 25.000 Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich stellen vor allem die 350 Krankenhäuser, darunter sechs Universitätskliniken, die Versorgung von 4,5 Mio. Patientinnen und Patienten sicher. Darüber hinaus stehen 145 Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen für die Versorgung der Bevölkerung bereit. Jährlich werden hier über 230.000 Patientinnen und Patienten betreut. Die etwa 2.500 Pflegeheime des Landes stellen mehr als 180.000 Pflegeplätze zur Verfügung. Zusätzlich werden über 130.000 Menschen durch etwa 2.400 ambulante Pflegedienste betreut. Die Medikamentenversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen wird durch die mehr als 4.400 Apotheken mit ihren knapp 48.000 Angestellten sichergestellt.«