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Alltag in der Notaufnahme: NDR-Reportage zeigt die Krankenhausrealität

Eine sehr gute Reportage, die realistisch aufzeigt, wie der Arbeitsalltag auf einer Notfallaufnahmestation in einem deutschen Krankenhaus aussieht, ist dem NDR gelungen.

Eine Woche lang verfolgt das TV-Team den Alltag in der Notaufnahme des Hamburger Marienkrankenhauses. Es erlebt mit, wie Pfleger und Ärzte an ihre Grenzen gehen. Es erfährt, wie das Klinikpersonal unter hohem Zeitdruck versucht, dringende von weniger dringenden Fällen zu unterscheiden.

Jeder Patient wird begutachtet und muss, je nach Schwere der Erkrankung, länger oder kürzer auf eine Behandlung warten. Für die Notfallmediziner bleibt das eine Gratwanderung, denn nicht immer sind gefährliche Erkrankungen auf den ersten Blick zu erkennen. Die Patienten verstehen oft nicht, warum gerade sie länger warten müssen als andere.

Die Reportage »Notaufnahme – ein Ort für starke Nerven« ist in der Mediathek des NDR verfügbar.

 

Erfolgsquote 80 Prozent bei den Anerkennungsprüfungen unserer Absolventen

Die aktuellen Auswertungsdaten unserer letzten Evaluierung liegen jetzt vor, und wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen. 80 Prozent der im Projekt IQuaMed auf eine Anerkennungsprüfung vorbereiteten Ärzte, Apothekerinnen, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ergotherapeuten und Angehörigen vieler anderer reglementierter Gesundheitsberufe mehr haben die Voraussetzungen zur Berufsanerkennung erfüllt. Herzlich willkommen in einem Arbeitsmarkt, der Gesundheitsfachkräften hervorragende Perspektiven bietet! Wir sagen herzlich Danke unserem Wissenschaftlichen Beirat, allen Kooperationspartnern und unseren Dozentinnen und Dozenten!

Erfolgreiche Anerkennung, hervorragende Arbeitsperspektiven

Immer wieder erhalten wir herzliche Grüße von unseren Absolventinnen und Absolventen, die uns berichten, wo sie tätig sind und was sie tun. Dieser Tage meldete sich eine ärztliche Absolventin aus Siegen, die erfolgreich ihre Fachsprachprüfung und ihre Kenntnisprüfung bestanden hat und in einem Siegener Krankenhaus arbeitet. Sie fragte an, ob sie nicht als Dozentin andere Teilnehmer, die aus dem Ausland kommend sich hier auf ihre Prüfung vorbereiten, unterstützen kann. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Heute erreichte uns diese Mail: »Sehr geehrte Frau Schmidt, zurzeit bin ich in einem Krankenhaus in der Allgemeinchirurgie tätig. Ich habe meine Prüfungen bestanden und direkt einen Arbeitsvertrag bekommen. Langfristig will ich mich in der Unfallchirurgie und Orthopädie spezialisieren. Ich kann mich nicht genug bedanken für das, was Sie und das mibeg-Institut für mich gemacht haben. Das war sehr hilfreich. Vielen Dank. Viele Grüße an alle. Mit freundlichen Grüßen aus dem Sauerland, Mahmood S.«

Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen sehr herzlich, dass sie genauso erfolgreich in ihren Berufen arbeiten, wie sie ihre berufliche Anerkennung gemeistert haben und finden es hervorragend, dass sie nun zur Patientenversorgung in unseren Kliniken und Praxen einen wichtigen Beitrag leisten.

Weiterer Kurs des Projekts IQuaMed / IQ Netzwerk NRW startet in Bad Driburg

Ausländische Ärztinnen und Ärzte, die sich gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereiten möchten, trainiert ein vierwöchiges Seminar des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Kath. Hospitalvereinigung Weser-Egge. Der 9. Intensivkurs Humanmedizin startet in Bad Driburg und wendet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte, die im ländlichen Raum langfristig leben und arbeiten wollen. Erfahrene Chef- und Oberärzt/innen gestalten den Kurs und unterrichten die Teilnehmer/innen sehr praxisnah. Wer die entsprechenden Fördervoraussetzungen erfüllt, kann kostenfrei an diesem Seminar teilnehmen.

Interessent/innen wenden sich bitte an das mibeg-institut Medizin in Köln.

Der Arzt Waisso Alosso arbeitet: taz berichtet über einen Absolventen des Projekts IQuaMed

Waisso Alosso ist als Arzt an einer der renommiertesten Kliniken für die Behandlung von Diabetes- und Herzerkrankungen in Deutschland tätig, dem Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ). Vier Kliniken, drei Universitätsinstitute sowie an das HDZ NRW angeschlossene Institute und interne Dienstleistungsbereiche ergänzen sich zu einem national und international führenden Kompetenzzentrum. Dadurch setzt das Herz- und Diabeteszentrum NRW Maßstäbe für die Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen.

Waisso Alosso ist hier nach bestandener Fachsprachprüfung und Kenntnisprüfung in der Radiologie tätig. Vorbereitet wurde er auf diese Prüfungen durch das Projekt IQuaMed. Er absolvierte Seminare am mibeg-Institut Medizin, die durch das Förderprogramm IQ im IQ Netzwerk NRW angeboten werden. Dazu gehörte auch ein strukturiertes klinisches Praktikum, das Waisso Alosso im Ev. Krankenhaus Bergisch Gladbach erfolgreich absolvierte. Die anspruchsvollen Prüfungen hat er auf Anhieb bestanden.

Ein Artikel in der taz beschreibt den Weg, den der aus Syrien nach Deutschland geflüchtete Arzt genommen hat, bis er seine Facharztweiterbildung in der Radiologie als Arzt am HDZ Bad Oeynhausen in Deutschland fortsetzen konnte. Weiterlesen