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Get together Pflege NRW: Anerkennung, Qualifizierung, Jobchancen

Get together Pflege: Anerkennung, Qualifizierung, Jobchancen – 5. Juni 2018Am Dienstag, 5. Juni 2018 findet von 11 bis 13 Uhr das Get together Pflege NRW im mibeg-Institut Medizin statt. In einer offenen Runde begegnen sich Pflegedirektor/innen, Leiter/innen von Pflegeschulen, Pflege­wissenschaftler/innen, Pflegepädagog/innen, Anerkennungsberater/innen, Qualifizierungsexpert/innen, Arbeitsvermittler/innen und Interessent/innen, die, aus dem Ausland kommend, in Nordrhein-Westfalen als anerkannte Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege arbeiten wollen. Mit kurzen Statements geben Expertinnen und Experten Impulse zum Pflegearbeitsmarkt NRW.

Das mibeg-Institut Medizin qualifiziert seit 2015 viele aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen in Hinblick auf ihre berufliche Anerkennung. Zahlreiche Absolvent/innen arbeiten bereits erfolgreich in den Kliniken. Die Qualifizierungen finden in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen statt. Viele Mutmachgeschichten sind bereits entstanden. Aus dem Ausland kommende Fachkräfte haben hervorragende Jobchancen in Nordrhein-Westfalen.

Beim Get together Pflege NRW stellt das mibeg-Institut Medizin die Fördermöglichkeiten vor, die bei individuellen Anpassungslehrgängen oder in Seminaren durch das Förderprogramm IQ genutzt werden können.

Die Teilnahme am Get together Pflege NRW ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich: medizin@mibeg.de.

Mit diesem Get together Pflege NRW beteiligt sich das mibeg-Institut Medizin über das Projekt IQuaMed / IQ Netzwerk NRW am bundesweiten Diversity Tag 2018.

Qualifizierungsprojekte zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte im ländlichen Raum

Gleich zwei Seminare starten 2018 in Westfalen, um aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte auf die Kenntnisprüfung vorzubereiten.

Unter dem Projekttitel Komed-Q werden zehnwöchige Kurse angeboten. In den zehn Wochen kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an neun zweitägigen Seminareinheiten zusammen, um theoretisch unterwiesen zu werden. Zum Kurs gehört außerdem eine zweiwöchige Hospitation in einer ländlich gelegenen Klinik. Eine intensive Selbstlernzeit mit einem zielgerichteten Coaching ist zentraler Bestandteil der Qualifizierung. Vor der Kursaufnahme findet ein Kompetenzfeststellungsverfahren statt. Interessent/innen wenden sich direkt an Komed-Q.

Komed-Q findet im Studienhospital und im Lernzentrum für individualisiertes medizinisches Tätigkeitstraining und Entwicklung (Limette) der Universität Münster statt und wird durch das Förderprogramm IQ als eigenes Projekt unterstützt und gehört zum IQ Netzwerk NRW.

Eine gezielte Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung im Projekt IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin startet als vierwöchiges Intensivtraining mit ärztlichen Dozentinnen und Dozenten ebenfalls im August 2018 in Bad Driburg. Kooperationspartner des Seminars ist die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge, ein Klinikverbund mit hervorragender Expertise bei der Integration ausländischer Gesundheitsfachkräfte. Das Seminar ist für die Teilnehmenden kostenfrei, da es unterstützt wird durch das Förderprogramm IQ.

Zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin hat die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge bereits mehrere Praxisseminare Humanmedizin durchgeführt. Die Seminare zeichnen sich durch eine hohe Bestehensquote bei den zur Approbation nötigen Prüfungen aus, und unsere Absolventinnen und Absolventen starten unmittelbar nach erfolgreichem Seminarabschluss als Assistenzärzte ihre Berufstätigkeit in Deutschland. Interessent/innen wenden sich an das mibeg-Institut Medizin unter medizin@mibeg.de.

Kenntnisprüfung: Deutscher Ärztetag fordert einheitliche Wissensüberprüfung für Ärztinnen und Ärzte aus Drittstaaten

Der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt hat sich intensiv mit der Erlangung der Approbation durch Ärztinnen und Ärzte aus nicht-europäischen Ländern befasst und Forderungen an den Gesetzgeber aufgestellt.

Zu diesen Forderungen gehört:

  • Ein einheitliches, effizientes und transparentes Prüfsystem soll für ausländische Ärztinnen und Ärzte etabliert werden, das eine gute medizinische Versorgung durch ausländische Ärztinnen und Ärzte sicherstellt und ihnen mehr Rechtssicherheit bietet.
  • Eine Prüfung der vorgelegten ausländischen Zertifikate auf Echtheit und Gleichwertigkeit soll künftig durch eine Bundesbehörde erfolgen, um eine einheitliche Bewertung zu gewährleisten. Die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) soll ausgebaut werden und mit der Annahme und Bescheidung von Anträgen auf Gleichwertigkeitsprüfung im Rahmen von Anerkennungsverfahren beauftragt werden.
  • Jede/r Antragsteller/in aus einem Drittstaat soll eine Kenntnisprüfung ablegen, die bis zu zweimal wiederholt werden kann. Ein Datenaustausch zwischen den Approbationsbehörden bzgl. nicht bestandener Kenntnisprüfungen soll eingerichtet werden, um einen sog. Approbationstourismus zu verhindern.
  • Die Kenntnisprüfung auf der Basis eines deutschen Examens soll sich an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren und Wissen prüfen, das für die Ausübung des ärztlichen Berufs essentiell ist. Dabei stellt eine Multiple-Choice-Systematik nicht das geeignete Instrument dar, um das Wissen für die Ausübung des ärztlichen Berufes zu überprüfen.
  • Die Kenntnisprüfung soll bundeseinheitlich und von Universitäten durchgeführt werden.
  • Eine Approbation soll grundsätzlich erst nach einer dem Dritten Staatsexamen des Medizinstudiums entsprechenden Kenntnisprüfung erteilt werden.
  • Ärztliche Fachsprachenprüfungen sollen auf einem bundeseinheitlichen hohen Niveau erfolgen.
  • Die Bundesländer sollen dafür Sorge tragen, dass ausländische Ärztinnen und Ärzte, die zum Nachweis eines gleichwertigen Kenntnisstandes ihrer Ausbildung eine Kenntnisprüfung ablegen müssen, einen Termin innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist von sechs Monaten erhalten.

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Knowledge test (»Kenntnisprüfung«): German Doctors’ Congress calls for state-wide standardised knowledge test for physicians from third countries

The 121st German Doctors’ Congress (“Deutscher Ärztetag”) in Erfurt dealt intensively with the obtaining of the license to practise medicine for physicians from non-European countries and made demands on the legislator.

These demands include:

  • A state-wide standardised, efficient and transparent system of medical examinations should be established for foreign doctors, which ensures good medical care by foreign physicians and offers them increased legal certainty.
  • An examination of the submitted foreign certificates for authenticity and equivalence should in future be carried out by a federal authority in order to ensure a standardised assessment. The Advisory Board for Health Professions (“Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe”, GfG) should be expanded and mandated to accept and decide on requests for assessments of equivalence (“Gleichwertigkeitsprüfung”) within the context of recognition procedures.
  • Each applicant from a third country should take a knowledge test (“Kenntnisprüfung”), which can be repeated up to twice. An exchange of data between the registration authorities regarding failed knowledge tests is to be set up in order to prevent so-called approval tourism.
  • The knowledge test on the basis of a German medical examination should be based on new scientific findings and test knowledge that is essential for the practice of the medical profession. A multiple-choice system is not the appropriate instrument to check the knowledge for the practice of the medical profession.
  • The knowledge test should be carried out according to a national standard and by universities.
  • A licence to practise medicine (“Approbation”) should only be granted after a knowledge examination has been passed. This has to be equivalent to the German third state examination of medical studies.
  • Medical language examinations (“Fachsprachprüfungen”) should be conducted at a high level that is standardised throughout Germany.
  • The federal states of Germany should ensure that foreign physicians who have to pass a knowledge test to prove an equivalent level of knowledge of their qualifications receive an appointment within the legally prescribed period of six months.

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In sechs Monaten zur beruflichen Anerkennung als Krankenschwester oder Krankenpfleger: Qualifizierung des mibeg-Instituts Medizin startet erneut

Das mibeg-Institut Medizin qualifiziert Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zur beruflichen Anerkennung

Das mibeg-Institut Medizin qualifiziert Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zur beruflichen Anerkennung

Das Praxisseminar Pflege bereitet in sechs Monaten gezielt auf die Kenntnisprüfung vor, mit der aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen rasch ihre berufliche Anerkennung erlangen können. Am 9. Juli 2018 startet das dritte Seminar in Folge. Seminarort ist das Universitätsklinikum Düsseldorf. Interessent/innen wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.

In drei Monaten Theorie und drei Monaten Praktikum werden im Seminar die aus dem Ausland kommenden Fachkräfte auf ihre Anerkennung in Deutschland vorbereitet. Bei erfolgreichem Seminarabschluss steht ihnen ein bundesweiter Arbeitsmarkt in der Krankenpflege offen.

Matthias Grünewald, Leiter des Ausbildungszentrums Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf, eröffnet das Praxisseminar Pflege

Matthias Grünewald, Leiter des Ausbildungszentrums Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf, eröffnet das Praxisseminar Pflege

Als exzellenter Kooperationspartner wurde mit der Durchführung des Projekts wiederum das Universitätsklinikum Düsseldorf beauftragt. Dipl.-Pflegewissenschaftler Matthias Grünewald leitet das Projekt, er ist zugleich Leiter des Ausbildungszentrums Fachbereich Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf. Als erfahrener Pflegepädagoge setzt er das Konzept des mibeg-Instituts Medizin versiert und praxisnah mit seinen Lehrbeauftragten um. Unter dem Vorsitz des Landesprüfungsamts wird die Kenntnisprüfung direkt zum Ende des Seminars in Düsseldorf abgenommen. Weiterlesen