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Fachforum Best Practice: Migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege im Rahmen des BMG-Projekts

Saaris Fachforum Best Practice: Migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege

Saaris Fachforum Best Practice: Migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege

Einer Einladung von saaris, am Fachforum Best Practice mitzuwirken, das migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege vorstellt, folgten gleich drei Projekte aus Nordrhein-Westfalen gern. saaris ist durch das Bundesgesundheitsministerium beauftragt, im Rahmen eines Projekts die Optimierung der beruflichen Integration von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund als Beitrag zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen zu untersuchen, und veranstaltete hierzu ein besonderes Fachforum in Saarbrücken.

Die Eröffnungsansprache hielt Stephan Kolling, Staatssekretär des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes. Weiterlesen

Fachforum Best Practice: Migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege

Das mibeg-Institut Medizin folgt gern einer Einladung, sich mit einem Referat am Fachforum Best Practice zu beteiligen, das durch saaris e.V. am 6. September 2018 in Saarbrücken veranstaltet wird.

Die Tagung wird eröffnet durch die saarländische Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Monika Bachmann. Experten stellen bundesweite Modellprojekte und Arbeitsmarktinitiativen zur Fachkräftegewinnung insbesondere im Bereich der Pflege- und Gesundheitsfachberufe vor. Neben den Projekten, die das mibeg-Institut Medizin zusammen mit Pflegexperten für Nordrhein-Westfalen entwickelt hat, unterstützt durch das Förderprogramm IQ / Netzwerk IQ, sind auch Initiativen wie welcome@healthcare vertreten. So stellt etwa Sebastian Riebandt die Arbeit der Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufe vor.

Das Fachforum findet im Rahmen des vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Modellprojekts zur Entwicklung, Anwendung und Evaluierung neuer gesundheitsmarktspezifischer Integrationsinstrumente statt. Das Modellprojekt wird im Auftrag des BMG durch den saarland.innovation&standort e.V. (saaris) mit Sitz in Saarbrücken durchgeführt. Es zielt darauf ab, die berufliche Integration von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund als nachhaltigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im deutschen Gesundheitswesen zu untersuchen. Integrationsinstrumente und -verfahren (z.B. Qualifizierungsangebote, Sprachkurse, Kompetenzfeststellung, Vorbereitungskurse, berufliche Anerkennung) werden bewertet, ggf. modifiziert oder neu entwickelt und aufeinander abgestimmt zu einem Konzept integriert. In einer folgenden Umsetzungsphase ab 2019 wird das Konzept in der Praxis erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Im Ergebnis erfolgen die Entwicklung und eine praktische Umsetzung eines regionalen, auf Bundesebene übertragbaren branchenbezogenen Strategiekonzeptes, das die erfolgreiche Integration des Potenzials an Arbeitskräften mit Flucht- und Migrationshintergrund aufzeigen soll.

Weitere Information zum Fachforum und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

MTRA: Zahlreiche Qualifizierungsmöglichkeiten in NRW

Wird sich der Beruf des Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten wie in Großbritannien wandeln? MTA-Dialog, die Fachzeitschrift für Medizinische Fachberufe, berichtet aktuell zum europäischen Ländervergleich Deutschland – Großbritannien. »Deutschland hat den Mangel an Radiologen, den wir hatten, nie erlebt. Dies war der Katalysator, um die Rolle und die Ausbildung von MTRA/Radiographer in Großbritannien zu verändern«.

Den interessanten europäischen Einblick in das Aufgabenspektrum eines in Großbritannien ausgebildeten Radiologie-Assistenten vermittelt der gebürtige Schotte Iain Christie. Der Biowissenschaftler, der über 15 Jahre in der Pharmaindustrie tätig war, hat eine Ausbildung zum MTRA (Radiographer) erfolgreich absolviert und hat anschließend sechs Monate in einer Nuklearmedizin-Abteilung einer Klinik in Deutschland gearbeitet. »Dennoch würde ein Hochschulabschluss die berufliche Stellung der MTRA in Deutschland verbessern und die Grundlage für die Stärkung ihres Images schaffen. Es lohnt sich auch, darauf hinzuweisen, dass viele andere EU-Länder einen Studiengang für die MTRA eingeführt haben. Ein solcher Schritt kann die Karriereoptionen von MTRA in anderen europäischen Ländern erweitern.

In Deutschland, speziell in Nordrhein-Westfalen, gibt es für aus dem Ausland kommende Bewerber zahlreiche Möglichkeiten, als MTRA zu arbeiten oder Ausbildungsstellen, um fehlende Berufsqualifikationen zu ergänzen, falls nicht direkt eine Anerkennung nach Antragstellung durch die Bezirksregierung erlangt werden kann. Während für EU-Bürger eine Anerkennung in ihrem im Herkunftsland bereits gelernten Spezialisierungsbereich (Nuklearmedizin, Strahlentherapie oder Radiologie) erreicht und damit auch eine entsprechende Berufstätigkeit aufgenommen werden kann, erfolgt für Antragssteller aus sogenannten Drittstaaten eine Anerkennung nur, wenn entsprechend der hiesigen Ausbildung wesentliche Kenntnisse in allen Bereichen nachgewiesen werden können. Ein Anpassungslehrgang vermittelt diese fehlenden Kenntnisse. Selbstverständlich kann eine solche Qualifizierung an jeder zugelassenen Ausbildungsstelle absolviert werden. Arbeitgeber übernehmen oft ganz oder teilweise die Ausbildungskosten.

Eine guten Überblick bietet die Suchfunktion von dvta.de/schulfinder unter dem Stichwort Nordrhein-Westfalen.

Das mibeg-Institut Medizin berät hierzu gern auf den regelmäßig stattfindenden und kostenfreien Seminaren »Wege zur Anerkennung«. Unterstützungen durch öffentliche Förderungen sind möglich; Seminargebühren, Hilfe zum Lebensunterhalt und Fahrtkosten können, wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, übernommen werden.

IQ Netzwerk: Internationaler Tag der Migranten

Im Rahmen des »Internationalen Tages der Migranten« beteiligt sich das bundesweite IQ Netzwerk mit der IQ-Kampagne »#neunmalklugMigration – neun Fragen – neun Antworten«.

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migranten ausgerufen. Dieser Tag findet zu Ehren der weltweit über 240 Millionen Menschen statt, die derzeit ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben, um sich anderswo eine Existenz aufzubauen. Das Förderprogramm IQ nimmt dieses Datum zum Anlass, um Fragen, die sich aktuell hierzulande viele Menschen stellen, zu beantworten. Dabei geht es darum, die Chancen zu erkennen, die Migration und Vielfalt für die Gesellschaft bergen, aber auch um die notwendigen Schritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Teilhabe aller.

Unter der 5. Frage »Lohnt sich der Aufwand zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?« antwortet das IQ Netzwerk eindeutig mit »Ja« und stellt die Gesundheits- und Krankenpflegerin Lidiia Skurat vor, die mit Unterstützung des mibeg-Instituts Medizin erfolgreich ihren individuellen Anpassungslehrgang absolvierte und heute in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Krankenpflege tätig ist.

Wir wissen von vielen Interessenten, dass diese »Mutmachgeschichte«, über die auch auf anerkennung-in-deutschland.de und auf anerkennung-nrw.de berichtet wurde, viele motiviert hat, ihre berufliche Anerkennung in der Krankenpflege anzustreben.

Mit IQuaMed erfolgreich die Anerkennung als Physiotherapeut/in in Dortmund, Siegen und Neuss erreicht

Zsuzsanna G. und Anass A. haben, gefördert durch das Projekt IQuaMed, erfolgreich die berufliche Anerkennung als Physiotherapeut/in erlangt

Zsuzsanna G. und Anass A. haben, gefördert durch das Projekt IQuaMed, erfolgreich die berufliche Anerkennung als Physiotherapeut/in erlangt

Heute erreichten uns gleich drei Nachrichten von Absolvent/innen unserer individuellen Anpassungslehrgänge, mit denen Physiotherapeut/innen in Nordrhein-Westfalen passgenau ihre Anerkennung erlangen können. Zusammen mit exzellenten Schulen für Physiotherapie in Dortmund, Siegen und Neuss konnten unsere Teilnehmer/innen gut in Theorie und Praxis vorbereitet werden. Wie viele andere Angehörige eines Gesundheitsberufs in Nordrhein-Westfalen wurden sie bei ihrem Anpassungslehrgang unterstützt durch das Projekt IQuaMed im Förderprogramm IQ. Weiterlesen