Schlagwort-Archiv: Förderprogramm IQ

Vorstand der Landesapothekerkammer eröffnet Kurs zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Im Intensivseminar Pharmazie bereiten sich aus dem Ausland kommende Apothekerinnen und Apotheker gezielt auf die Kenntnisprüfung vor. Der Vorstand der Apothekerkammer Nordrhein unterstützt diese Initiative des mibeg-Instituts Medizin. Dr. Armin Hoffmann, Vorstand der Apothekerkammer Nordrhein, wird das Seminar am 3. September 2018 in Köln eröffnen und gemeinsam mit Dr. Shermineh Shahi, Seminarleiterin am mibeg-Institut Medizin, in das Seminar einführen.

Das Seminar, das in Teilzeitform in drei Monaten auf die Kenntnisprüfung vorbereitet, umfasst zentrale Themenbereiche der Kenntnisprüfung, wie Rezeptur und Defektur, Herstellung und Prüfung und Pharmakovigilanz. Das Seminar zeigt die wichtigsten Wege zur Informationsbeschaffung auf, die in Apotheken gebraucht werden und geht auf zentrale Rechtsfragen für Apotheker ein. Fragen zu Medizinprodukten und Methoden der Qualitätssicherung gehören ebenfalls zum Lehrplan wie die pharmakologische Fachsprache und die Kommunikation mit Kunden und Kollegen. Auch ein Training von Prüfungssituationen der Kenntnisprüfung gehört zum Seminar dazu.

Erfahrene Fachkollegen stellen das Dozententeam des mibeg-Instituts Medizin. Das Seminarprogramm gehört zum Projekt IQuaMed und wird unterstützt durch das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk. Wir freuen uns sehr auf unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für Rückfragen steht Ihnen das Team des mibeg-Instituts Medizin gern zur Verfügung.

Fachforum Best Practice: Migrantenspezifische Berufseinmündungskonzepte in die Pflege

Das mibeg-Institut Medizin folgt gern einer Einladung, sich mit einem Referat am Fachforum Best Practice zu beteiligen, das durch saaris e.V. am 6. September 2018 in Saarbrücken veranstaltet wird.

Die Tagung wird eröffnet durch die saarländische Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Monika Bachmann. Experten stellen bundesweite Modellprojekte und Arbeitsmarktinitiativen zur Fachkräftegewinnung insbesondere im Bereich der Pflege- und Gesundheitsfachberufe vor. Neben den Projekten, die das mibeg-Institut Medizin zusammen mit Pflegexperten für Nordrhein-Westfalen entwickelt hat, unterstützt durch das Förderprogramm IQ / Netzwerk IQ, sind auch Initiativen wie welcome@healthcare vertreten. So stellt etwa Sebastian Riebandt die Arbeit der Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufe vor.

Das Fachforum findet im Rahmen des vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Modellprojekts zur Entwicklung, Anwendung und Evaluierung neuer gesundheitsmarktspezifischer Integrationsinstrumente statt. Das Modellprojekt wird im Auftrag des BMG durch den saarland.innovation&standort e.V. (saaris) mit Sitz in Saarbrücken durchgeführt. Es zielt darauf ab, die berufliche Integration von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund als nachhaltigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im deutschen Gesundheitswesen zu untersuchen. Integrationsinstrumente und -verfahren (z.B. Qualifizierungsangebote, Sprachkurse, Kompetenzfeststellung, Vorbereitungskurse, berufliche Anerkennung) werden bewertet, ggf. modifiziert oder neu entwickelt und aufeinander abgestimmt zu einem Konzept integriert. In einer folgenden Umsetzungsphase ab 2019 wird das Konzept in der Praxis erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Im Ergebnis erfolgen die Entwicklung und eine praktische Umsetzung eines regionalen, auf Bundesebene übertragbaren branchenbezogenen Strategiekonzeptes, das die erfolgreiche Integration des Potenzials an Arbeitskräften mit Flucht- und Migrationshintergrund aufzeigen soll.

Weitere Information zum Fachforum und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

IQ Netzwerk: Internationaler Tag der Migranten

Im Rahmen des »Internationalen Tages der Migranten« beteiligt sich das bundesweite IQ Netzwerk mit der IQ-Kampagne »#neunmalklugMigration – neun Fragen – neun Antworten«.

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migranten ausgerufen. Dieser Tag findet zu Ehren der weltweit über 240 Millionen Menschen statt, die derzeit ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben, um sich anderswo eine Existenz aufzubauen. Das Förderprogramm IQ nimmt dieses Datum zum Anlass, um Fragen, die sich aktuell hierzulande viele Menschen stellen, zu beantworten. Dabei geht es darum, die Chancen zu erkennen, die Migration und Vielfalt für die Gesellschaft bergen, aber auch um die notwendigen Schritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Teilhabe aller.

Unter der 5. Frage »Lohnt sich der Aufwand zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?« antwortet das IQ Netzwerk eindeutig mit »Ja« und stellt die Gesundheits- und Krankenpflegerin Lidiia Skurat vor, die mit Unterstützung des mibeg-Instituts Medizin erfolgreich ihren individuellen Anpassungslehrgang absolvierte und heute in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Krankenpflege tätig ist.

Wir wissen von vielen Interessenten, dass diese »Mutmachgeschichte«, über die auch auf anerkennung-in-deutschland.de und auf anerkennung-nrw.de berichtet wurde, viele motiviert hat, ihre berufliche Anerkennung in der Krankenpflege anzustreben.

Anpassungslehrgänge: Interview für MTA Dialog, der Fachzeitschrift der Technischen Assistenten in der Medizin

Für MTA-Dialog berichtet Barbara Rosenthal aktuell über Anerkennungsmöglichkeiten von MTA-Berufen. Die Erziehungswissenschaftlerin hat das Projekt IQuaMed konzipiert und gemeinsam mit Fachexperten reglementierter Gesundheitsberufe zahlreiche Qualifizierungsprogramme zur beruflichen Anerkennung von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften realisiert. Dabei können gezielt auch Unterstützungsmöglichkeiten für MTA-Berufe gegeben werden. Gefördert wird das Projekt IquaMed durch das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.

Der Arzt Waisso Alosso arbeitet: taz berichtet über einen Absolventen des Projekts IQuaMed

Waisso Alosso ist als Arzt an einer der renommiertesten Kliniken für die Behandlung von Diabetes- und Herzerkrankungen in Deutschland tätig, dem Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ). Vier Kliniken, drei Universitätsinstitute sowie an das HDZ NRW angeschlossene Institute und interne Dienstleistungsbereiche ergänzen sich zu einem national und international führenden Kompetenzzentrum. Dadurch setzt das Herz- und Diabeteszentrum NRW Maßstäbe für die Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen.

Waisso Alosso ist hier nach bestandener Fachsprachprüfung und Kenntnisprüfung in der Radiologie tätig. Vorbereitet wurde er auf diese Prüfungen durch das Projekt IQuaMed. Er absolvierte Seminare am mibeg-Institut Medizin, die durch das Förderprogramm IQ im IQ Netzwerk NRW angeboten werden. Dazu gehörte auch ein strukturiertes klinisches Praktikum, das Waisso Alosso im Ev. Krankenhaus Bergisch Gladbach erfolgreich absolvierte. Die anspruchsvollen Prüfungen hat er auf Anhieb bestanden.

Ein Artikel in der taz beschreibt den Weg, den der aus Syrien nach Deutschland geflüchtete Arzt genommen hat, bis er seine Facharztweiterbildung in der Radiologie als Arzt am HDZ Bad Oeynhausen in Deutschland fortsetzen konnte. Weiterlesen