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Physiotherapie: Anerkennungsqualifizierung startet in Dortmund

Das mibeg-Institut Medizin bietet wieder eine Fortbildung an, die es aus dem Ausland kommenden Physiotherapeut/innen ermöglicht, schnell ihre berufliche Anerkennung zu erlangen.

Viele Anerkennungsbescheide enthalten die Auflage, theoretisches Wissen nachzuweisen.  Gemeinsam mit erfahrenen Physiotherapeuten hat das mibeg-Institut Medizin ein Konzept entwickelt, das die wichtigsten theoretischen Inhalte bündelt und es zugleich den Kursteilnehmer/innen ermöglicht, sich auf ihre Berufsausübung vorzubereiten. Die Qualifizierung ist mit den zuständigen Anerkennungsbehörden abgestimmt, und wir sind zuversichtlich, dass unsere Kursteilnehmer/innen sich rasch für den hiesigen Arbeitsmarkt qualifizieren können.

Wir führen diese Seminare mit Physiotherapeuten durch, die viel Erfahrung in der Ausübung von Fachkolleg/innen haben. Diese Qualifizierung startet am 10. September 2018 in Dortmund und wird mit der Schule für Physiotherapie / maxQ. im bfw – Unternehmen für Bildung durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können gefördert werden, d.h. wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, entstehen ihnen durch die Teilnahme keine Seminargebühren.

Das Praxisseminar Physiotherapie gehört zum Projekt IQuaMed und wird durch das Förderprogramm IQ / Netzwerk IQ unterstützt, mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds.

Interessent/innen wenden sich bitte direkt an das mibeg-Institut Medizin und nehmen an einem Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teil.

Erfolgreiche Anerkennung, hervorragende Arbeitsperspektiven

Immer wieder erhalten wir herzliche Grüße von unseren Absolventinnen und Absolventen, die uns berichten, wo sie tätig sind und was sie tun. Dieser Tage meldete sich eine ärztliche Absolventin aus Siegen, die erfolgreich ihre Fachsprachprüfung und ihre Kenntnisprüfung bestanden hat und in einem Siegener Krankenhaus arbeitet. Sie fragte an, ob sie nicht als Dozentin andere Teilnehmer, die aus dem Ausland kommend sich hier auf ihre Prüfung vorbereiten, unterstützen kann. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Heute erreichte uns diese Mail: »Sehr geehrte Frau Schmidt, zurzeit bin ich in einem Krankenhaus in der Allgemeinchirurgie tätig. Ich habe meine Prüfungen bestanden und direkt einen Arbeitsvertrag bekommen. Langfristig will ich mich in der Unfallchirurgie und Orthopädie spezialisieren. Ich kann mich nicht genug bedanken für das, was Sie und das mibeg-Institut für mich gemacht haben. Das war sehr hilfreich. Vielen Dank. Viele Grüße an alle. Mit freundlichen Grüßen aus dem Sauerland, Mahmood S.«

Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen sehr herzlich, dass sie genauso erfolgreich in ihren Berufen arbeiten, wie sie ihre berufliche Anerkennung gemeistert haben und finden es hervorragend, dass sie nun zur Patientenversorgung in unseren Kliniken und Praxen einen wichtigen Beitrag leisten.

MTRA: Zahlreiche Qualifizierungsmöglichkeiten in NRW

Wird sich der Beruf des Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten wie in Großbritannien wandeln? MTA-Dialog, die Fachzeitschrift für Medizinische Fachberufe, berichtet aktuell zum europäischen Ländervergleich Deutschland – Großbritannien. »Deutschland hat den Mangel an Radiologen, den wir hatten, nie erlebt. Dies war der Katalysator, um die Rolle und die Ausbildung von MTRA/Radiographer in Großbritannien zu verändern«.

Den interessanten europäischen Einblick in das Aufgabenspektrum eines in Großbritannien ausgebildeten Radiologie-Assistenten vermittelt der gebürtige Schotte Iain Christie. Der Biowissenschaftler, der über 15 Jahre in der Pharmaindustrie tätig war, hat eine Ausbildung zum MTRA (Radiographer) erfolgreich absolviert und hat anschließend sechs Monate in einer Nuklearmedizin-Abteilung einer Klinik in Deutschland gearbeitet. »Dennoch würde ein Hochschulabschluss die berufliche Stellung der MTRA in Deutschland verbessern und die Grundlage für die Stärkung ihres Images schaffen. Es lohnt sich auch, darauf hinzuweisen, dass viele andere EU-Länder einen Studiengang für die MTRA eingeführt haben. Ein solcher Schritt kann die Karriereoptionen von MTRA in anderen europäischen Ländern erweitern.

In Deutschland, speziell in Nordrhein-Westfalen, gibt es für aus dem Ausland kommende Bewerber zahlreiche Möglichkeiten, als MTRA zu arbeiten oder Ausbildungsstellen, um fehlende Berufsqualifikationen zu ergänzen, falls nicht direkt eine Anerkennung nach Antragstellung durch die Bezirksregierung erlangt werden kann. Während für EU-Bürger eine Anerkennung in ihrem im Herkunftsland bereits gelernten Spezialisierungsbereich (Nuklearmedizin, Strahlentherapie oder Radiologie) erreicht und damit auch eine entsprechende Berufstätigkeit aufgenommen werden kann, erfolgt für Antragssteller aus sogenannten Drittstaaten eine Anerkennung nur, wenn entsprechend der hiesigen Ausbildung wesentliche Kenntnisse in allen Bereichen nachgewiesen werden können. Ein Anpassungslehrgang vermittelt diese fehlenden Kenntnisse. Selbstverständlich kann eine solche Qualifizierung an jeder zugelassenen Ausbildungsstelle absolviert werden. Arbeitgeber übernehmen oft ganz oder teilweise die Ausbildungskosten.

Eine guten Überblick bietet die Suchfunktion von dvta.de/schulfinder unter dem Stichwort Nordrhein-Westfalen.

Das mibeg-Institut Medizin berät hierzu gern auf den regelmäßig stattfindenden und kostenfreien Seminaren »Wege zur Anerkennung«. Unterstützungen durch öffentliche Förderungen sind möglich; Seminargebühren, Hilfe zum Lebensunterhalt und Fahrtkosten können, wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, übernommen werden.

Weiterer Kurs des Projekts IQuaMed / IQ Netzwerk NRW startet in Bad Driburg

Ausländische Ärztinnen und Ärzte, die sich gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereiten möchten, trainiert ein vierwöchiges Seminar des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Kath. Hospitalvereinigung Weser-Egge. Der 9. Intensivkurs Humanmedizin startet in Bad Driburg und wendet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte, die im ländlichen Raum langfristig leben und arbeiten wollen. Erfahrene Chef- und Oberärzt/innen gestalten den Kurs und unterrichten die Teilnehmer/innen sehr praxisnah. Wer die entsprechenden Fördervoraussetzungen erfüllt, kann kostenfrei an diesem Seminar teilnehmen.

Interessent/innen wenden sich bitte an das mibeg-institut Medizin in Köln.

Der Arzt Waisso Alosso arbeitet: taz berichtet über einen Absolventen des Projekts IQuaMed

Waisso Alosso ist als Arzt an einer der renommiertesten Kliniken für die Behandlung von Diabetes- und Herzerkrankungen in Deutschland tätig, dem Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ). Vier Kliniken, drei Universitätsinstitute sowie an das HDZ NRW angeschlossene Institute und interne Dienstleistungsbereiche ergänzen sich zu einem national und international führenden Kompetenzzentrum. Dadurch setzt das Herz- und Diabeteszentrum NRW Maßstäbe für die Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen.

Waisso Alosso ist hier nach bestandener Fachsprachprüfung und Kenntnisprüfung in der Radiologie tätig. Vorbereitet wurde er auf diese Prüfungen durch das Projekt IQuaMed. Er absolvierte Seminare am mibeg-Institut Medizin, die durch das Förderprogramm IQ im IQ Netzwerk NRW angeboten werden. Dazu gehörte auch ein strukturiertes klinisches Praktikum, das Waisso Alosso im Ev. Krankenhaus Bergisch Gladbach erfolgreich absolvierte. Die anspruchsvollen Prüfungen hat er auf Anhieb bestanden.

Ein Artikel in der taz beschreibt den Weg, den der aus Syrien nach Deutschland geflüchtete Arzt genommen hat, bis er seine Facharztweiterbildung in der Radiologie als Arzt am HDZ Bad Oeynhausen in Deutschland fortsetzen konnte. Weiterlesen