Schlagwort-Archiv: Landesprüfungsamt

In sechs Monaten zur beruflichen Anerkennung als Krankenschwester oder Krankenpfleger: Qualifizierung des mibeg-Instituts Medizin startet erneut

Das mibeg-Institut Medizin qualifiziert Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zur beruflichen Anerkennung

Das mibeg-Institut Medizin qualifiziert Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zur beruflichen Anerkennung

Das Praxisseminar Pflege bereitet in sechs Monaten gezielt auf die Kenntnisprüfung vor, mit der aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen rasch ihre berufliche Anerkennung erlangen können. Am 9. Juli 2018 startet das dritte Seminar in Folge. Seminarort ist das Universitätsklinikum Düsseldorf. Interessent/innen wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.

In drei Monaten Theorie und drei Monaten Praktikum werden im Seminar die aus dem Ausland kommenden Fachkräfte auf ihre Anerkennung in Deutschland vorbereitet. Bei erfolgreichem Seminarabschluss steht ihnen ein bundesweiter Arbeitsmarkt in der Krankenpflege offen.

Matthias Grünewald, Leiter des Ausbildungszentrums Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf, eröffnet das Praxisseminar Pflege

Matthias Grünewald, Leiter des Ausbildungszentrums Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf, eröffnet das Praxisseminar Pflege

Als exzellenter Kooperationspartner wurde mit der Durchführung des Projekts wiederum das Universitätsklinikum Düsseldorf beauftragt. Dipl.-Pflegewissenschaftler Matthias Grünewald leitet das Projekt, er ist zugleich Leiter des Ausbildungszentrums Fachbereich Pflege des Universitätsklinikums Düsseldorf. Als erfahrener Pflegepädagoge setzt er das Konzept des mibeg-Instituts Medizin versiert und praxisnah mit seinen Lehrbeauftragten um. Unter dem Vorsitz des Landesprüfungsamts wird die Kenntnisprüfung direkt zum Ende des Seminars in Düsseldorf abgenommen. Weiterlesen

Praxisseminar Pflege: Bestnoten für die Pflegeschule des Universitätsklinikums Düsseldorf

Mit den Praxisseminaren Pflege bereiten sich zahlreiche aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf die Kenntnisprüfung vor. Erfahrene Pflegepädagog/innen, Pflegewissenschaftler/innen, Lehrer/innen für Pflegeberufe und Praxisanleiter/innen trainieren in sechs Monaten die Teilnehmer/innen theoretisch wie praktisch und bereiten sie auf ihre Berufsausübung in Deutschland vor.

Jeder einzelne Seminartag wird evaluiert, und heute zitieren wir aus dem Auswertungsbogen des Praxisseminars Pflege, das in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege am Universitätsklinikum Düsseldorf durchgeführt wird. Unsere Teilnehmer hielten in den Auswertungsbögen extra fest, was ihnen besonders gut gefiel: Weiterlesen

Praxisseminar Pflege zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung in der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen: »Wir werden das zusammen schaffen!«

Mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen ist ein exzellenter Kooperationspartner gefunden worden, mit dem sich, unterstützt durch das Förderprogramm IQ, aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf ihre Berufstätigkeit in Deutschland vorbereiten.

Die Katholische Schule Schule für Pflegeberufe Essen realisiert gemeinsam mit dem mibeg-Institut Medizin und dem Projekt IQuaMed ein Seminar, das in Theorie und Praxis gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereitet. In sechs Monaten sind die teilnehmenden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen fachlich und sprachlich gut vorbereitet, um in Kliniken in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten.

Die Pädagogen des mibeg-Instituts Medizin, die das Projekt supervidieren, bekommen immer wieder sehr positive Rückmeldungen von den Teilnehmenden. »Wir werden das zusammen schaffen!«, fasste ein Teilnehmer das Auswertungsgespräch mit den Seminarleitern zusammen. Der Zusammenhalt in der Lerngruppe trägt dabei genauso zum Erfolg bei wie das Fachwissen der lehrenden Pflegefachkräfte. Im Feedbackgespräch teilten uns die teilnehmenden Pflegefachkräfte mit:

  • »Hilfreich waren die vielen Informationen über den Berufsalltag im Krankenhaus.«
  • »Ich habe viele fachsprachliche Begriffe kennengelernt.«
  • »Die Sprache ist eine Herausforderung, aber wir erhalten hier viel Unterstützung.«
  • »Ich habe viel zu Expertenstandards, zur Hygiene und zum Qualitätsmanagement gelernt. Die Lehrbücher sind für mich sehr wichtig.«
  • »Hier ist alles super.«
  • »Wir haben hier tolle Kollegen und super Dozenten.«

Das Praxisseminar Pflege, das durch die Katholische Pflegeschule Essen durchgeführt wird, ist »ein wichtiges Zukunftsprojekt, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert und eine sehr hohe Arbeitsplatzgarantie bietet. Die Gesundheits- und Pflegebranche ist in Essen der größte Arbeitgeber mit gut 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In den nächsten 10 Jahren werden schätzungsweise rund 10.000 Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Auch vor diesem Hintergrund sind Projekte wie dieses ein absolutes Muss«, sagt der Gesundheitsdezernent der Stadt Essen Peter Renzel, der die zukünftigen Pflegefachkräfte als Botschafter und Vorbilder in Essen willkommen hieß. An der Eröffnung des Seminars nahmen auch Reinhard Dummler, Schulleiter der Katholischen Schule für Pflegeberufe, und Martin Blasig, Geschäftsführer der Contilia Gruppe und Mitglied des Aufsichtsrates der Katholischen Schule für Pflegeberufe, teil.

Das Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin wird im Rahmen des Programms IQuaMed / IQ Netzwerk unterstützt durch das Förderprogramm IQ mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds.

Pflegefachkräfte werden im Ruhrgebiet mit IQuaMed gezielt in sechs Monaten zur beruflichen Anerkennung qualifiziert

Praxisseminar Pflege zur Vorbereitung auf die KenntnisprüfungEine hervorragende Qualifizierungsmöglichkeit für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die aus dem Ausland nach NRW kommen und ihre Anerkennung erlangen möchten, bietet die Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen in Zusammenarbeit mit dem mibeg-Institut Medizin ab dem 12. März 2018 an.

In Theorie und Praxis wird im Praxisseminar Pflege in sechs Monaten das notwendige Wissen vermittelt, um gut vorbereitet eine Kenntnisprüfung zu absolvieren, die am Seminarende in Essen in der Katholischen Schule für Pflegeberufe abgenommen wird. Erfahrene Pflegepädagog/innen und Pflegelehrkräfte vermitteln die theoretischen Wissensinhalte, dazu werden durch erfahrene Praxisanleiter/innen Hospitationen ermöglicht, in denen Pflegetechniken, Pflegestandards, aber auch beispielsweise Hygieneanforderungen praktisch vermittelt werden.

Ein Informationstag mit Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen findet in der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 10 Uhr statt. Interessent/innen senden vorab eine Mail an das mibeg-Institut Medizin. Weiterlesen

Bundesärztekammer und Landesärztekammern fordern höhere Qualitätsstandards bei der Zulassung ausländischer Ärztinnen und Ärzte

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg forderte es am prägnantesten: Sie beauftragte ihren Vorstand, sich dafür einzusetzen, dass die ärztliche Selbstverwaltung in Baden-Württemberg nach dem Vorbild der Fachsprachenprüfung auch die Kenntnisprüfung für ausländische Ärztinnen und Ärzte übernimmt. Es könne nicht sein, so die Landesärztekammer, dass für die Kenntnisprüfung der ausländischen Ärztinnen und Ärzte zum Teil »privatwirtschaftliche organisierte« Dienstleister tätig wären, da »nicht gewährleistet sei, dass Vorbereitungskurse und Prüfungsorganisation getrennt« seien.

Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen

Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen; © ÄKN

Diese Forderung nach mehr Qualität wird auch von der niedersächsischen Landesärztekammer erhoben. Die Präsidentin der Ärztekammer, Dr. Martina Wenker, fordert strengere Regeln für Ärzte aus dem Ausland. Wer künftig als Arzt in Deutschland arbeiten möchte, müsse das deutsche Staatsexamen bestehen, sagte Wenker im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen. Die Ärztekammerpräsidentin begründet ihre Initiative mit Verweis auf das Wohl der Patienten. Diese müssten sicher sein können, dass ihr Arzt ordentlich ausgebildet ist und auch vernünftig Deutsch spricht. Dr. Martina Wenker fordert, dass künftig aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte im deutschen Staatsexamen beweisen, dass sie Patienten nach den hiesigen Standards behandeln können. Nur wer die strenge Prüfung besteht, die auch für deutsche Ärzte gilt, dürfte demnach hier arbeiten.

Ebenso erklärte die Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Dr. Ellen Lundershausen, dass das Absolvieren des deutschen Staatsexamens nicht nur für deutsche Staatsbürger, sondern auch für Migranten aus Drittstaaten bzw. Nicht-EU-Ländern verpflichtend sein sollte. Momentan wird bei jedem Bewerber geprüft, ob die jeweilige Ausbildung mit dem deutschen Staatsexamen vergleichbar ist. »Das reicht aus unserer Sicht nicht«, sagt die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen. »Das Niveau der Ausbildung ist zu unterschiedlich. Deshalb sollte das bisherige Verfahren einheitlich vom Staatsexamen abgelöst werden, um die hohe Qualität des Abschlusses und damit der Versorgung sowie die Patientensicherheit zu gewährleisten. Eine vergleichbare Regelung gibt es z.B. in den USA,« so Lundershausen in einer Presseinformation der Ärztekammer.

Eine entsprechende Aufforderung an die zuständigen Ministerien verlautbarte auch die Landesärztekammer Brandenburg: Der Präsident Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz und der Vizepräsident Dr. med. Hanjo Pohle fordern eine bundesweit einheitliche Regelung bei der Zulassung ausländischer Kollegen und appellieren daher, so die Ärztekammer Brandenburg, an die Politik, die Zulassungsbedingung des zweiten und dritten Staatsexamens  für aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte deutschlandweit durchzusetzen.

Zuvor hatte bereits die Ärztekammer Westfalen-Lippe eine entsprechende Prüfungszuständigkeit gefordert. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, betonte: »Es kann nicht sein, dass wir als Kammer erst reagieren dürfen, wenn die Kollegen auffällig werden und bei ihrer Arbeit Fehler machen.« Es reiche nicht aus, so der Kammerpräsident, dass lediglich Dokumente und Fachsprachenkenntnisse geprüft werden, bevor die Ärzte behandeln dürfen.

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer; © picture alliance / Tobias Hase für Deutsches Ärzteblatt
BÄK, Bundesärztekammer

An die Spitze der zahlreichen Forderungen der Landesärztekammern setzte sich aktuell die Bundesärztekammer. Sie mahnt die schnelle Verschärfung der Zulassung ausländischer Ärztinnen und Ärzte an.  Der Präsident der Bundesärztekammer, zugleich Präsident der Ärztekammer Hamburg, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, forderte, dass ausländische Ärztinnen und Ärzte, die aus Nicht-EU-Ländern kommen, eine Prüfung auf dem Niveau des zweiten und dritten Staatsexamens ablegen müssen, um in Deutschland die Approbation zu erhalten. Prof. Montgomery nannte es im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt »überhaupt nicht mehr tragbar«, dass Berufszulassungen oder Approbationen nach alleiniger Prüfung der Papierform und Sprachprüfungen erteilt werden. »Wir müssen zum Beispiel ausschließen, dass Menschen als Arzt tätig werden, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben«, sagte er.

Der BÄK-Präsident kündigte an, umgehend Gespräche mit der Gesundheitsministerkonferenz zu führen. Gut wäre es nach seiner Ansicht, wenn die Anpassungen bereits in der nächsten Staatsexamensrunde gelten würden. Prüfen sollten nach Ansicht des Präsidenten der Bundesärztekammer die Landesprüfungsämter, die dafür regelhaft Universitäten beauftragen.

Mit diesen Statements fordert die ärztliche Selbstverwaltung bundesweit höhere Standards bei der Zulassung von Ärztinnen und Ärzten. Solche einheitlichen Qualitätsstandards wurden bereits durch die Ärzteschaft bei der Fachsprachenprüfung geschaffen.

Nahezu bundesweit führen die Landesärztekammern ärztliche Fachsprachenprüfungen durch und haben damit ein einheitliches und transparentes Verfahren geschaffen. Sie haben dadurch vielfach kritisierte Prüfungen und Tests abgelöst, die einem privatwirtschaftlichen Interesse folgten und bei denen die Vorbereitung auf die Fachsprachenprüfung, das Lehrbuch zur Thematik und die Prüfungsdurchführung in einer Hand lagen.