Schlagwort-Archiv: MGEPA – Ministerium für Gesundheit Emanzipation Pflege und Alter NRW

Integration von Geflüchteten in den Pflegearbeitsmarkt: Engagement der Caritas

Auf Einladung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln tauschten sich in einem Forum unter der Moderation von Alexander Gabriel und Ulrich Förster Initiativen und Projekte aus, die sich engagieren bei der beruflichen Integration von Geflüchteten in den Bereichen Pflege und Altenpflege. In einem Referat stellte Barbara Rosenthal das Projekt IQuaMed vor.

IQuaMed ist ein durch das mibeg-Institut Medizin entwickeltes Programm, das Teil des IQ Netzwerks NRW ist und mit Mitteln des Bundesministerium für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Es unterstützt Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe, die aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen kommen, um hier ihre berufliche Anerkennung zu erlangen, durch die Bereitstellung passgenauer Qualifizierungen.

Fachtagung von medica mondiale in Köln

Die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, und die Ärztin Monika Hauser, Gründerin und Vorstand von medica mondiale, eröffnen die Fachtagung »Aus dem Schatten treten. Geflüchtete Frauen: selbstorganisiert, solidarisch, selbstbewusst«, die am 24. April 2017 in Köln stattfindet. Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Deutsch für Pflegeberufe: Fachsprachkurs für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen startet in NRW

Deutsch für Pflegeberufe

Deutsch für Pflegeberufe

Gute deutsche Sprachkenntnisse bringen Krankenpfleger/innen, die sich mit dem Projekt IQuaMed auf ihre berufliche Anerkennung vorbereiten, bereits mit. Aber bevor es an den Berufsstart in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern geht, werden noch viele Fachbegriffe geübt, Gespräche mit Patienten und Kollegen simuliert, Dokumentationen erstellt und viele Berufssituationen im Pflegealltag vorbereitet.

Das mibeg-Institut Medizin hat das Curriculum für einen Fachsprachkurs Pflege konzipiert und wurde dabei von Expert/innen beraten, die als Pflegepädagog/innen und Pflegewissenschaftler/innen, als Leiter/innen von Pflegeschulen oder Pflegedirektor/innen arbeiten. Weiterlesen

Universitätsklinikum Essen stellt Modellprojekt zur Arzt-Patienten-Kommunikation vor

Unter der Projektleitung von Dr. med. Stefanie Merse hat das Universitätsklinikum Essen ein Modellprojekt gestartet, das unter dem Titel EI-AP-K die Empathisch-Interkulturelle Arzt-Patienten-Kommunikation in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbessern will. In den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens sind zahlreiche Ärztinnen und Ärzte mit Migrationsgeschichte beschäftigt, die vor besondere sprachliche und kulturelle Kommunikationsanforderungen gestellt werden. Weiterlesen

Bereit für die Orthopädie und Unfallchirurgie: Das St. Anna Hospital bereitet mit Unterstützung des Programms IQuaMed auf die ärztliche Berufsausübung vor

Ärzte, die erfolgreich einen Fachsprachkurs des Programms IQuaMed absolviert haben

Ärzte, die erfolgreich einen Fachsprachkurs des Programms IQuaMed absolviert haben

Das St. Anna Hospital Herne, ein Klinikum, das weit über die Region hinaus bekannt ist für die orthopädische und unfallchirurgische Versorgung von Patientinnen und Patienten, engagiert sich besonders in der Ausbildung von ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Ausland nach NRW kommen. Auf Initiative von Prof. Dr. Georgios Godolias, dem Ärztlichen Direktor des Klinikums und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, haben die Ärztinnen und Ärzte sehr viel Praxiserfahrung durch Hospitationen sammeln können und wurden jetzt in einem Kurs mithilfe des Programms IQuaMed auf die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Westfalen-Lippe vorbereitet. Das mibeg-Institut Medizin bedankt sich herzlich beim Klinikum der St. Elisabethgruppe für das ganz besondere Engagement bei der Ausbildung der aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzte. Wie zuversichtlich und hoffnungsfroh die Kursabsolventen in die Zukunft schauen, zeigt das Bild.