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Fachforum welcome@healthcare am 18. Januar 2018 in Düsseldorf: Gewinnung, Qualifizierung und Integration von geflüchteten Menschen in Pflege- und Gesundheitsfachberufe

Die Pflege- und Gesundheitsfachberufe können für geflüchtete Menschen eine spannende und sichere berufliche Perspektive darstellen, denn die Nachfrage an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist groß. Aus diesem Grund haben sich bereits viele Einrichtungen auf den Weg gemacht und bieten Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen an.

Im ersten Fachforum der Koordinierungsstelle welcome@healthcare berichten ausgewählte Einrichtungen von ihren Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung von Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie von ihrer Arbeit mit der Zielgruppe der geflüchteten Menschen. Im Fokus stehen dabei vor allem Faktoren, die zu einem guten Gelingen der Ausbildung beitragen können, aber auch lebensweltliche und juristische Rahmenbedingungen, die die Einmündung in eine Maßnahme und deren Erfolg erschweren können.

In vier Workshops haben Sie die Möglichkeit, wichtige Informationen aus erster Hand zu erhalten, Ihr Netzwerk zu erweitern und Ihre eigenen Erfahrungen im Feld zu diskutieren. In der anschließenden Podiumsdiskussion kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft zusammen, um die aktuelle Situation und dringende Handlungsbedarfe zu diskutieren.

Programm

09.30-10.00 Uhr Stehcafé
10.00 Uhr Begrüßung
Pfarrer Christian Heine-Göttelmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW
Dr. Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
10.30 Uhr Wie kann die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsberufen gelingen?
Anja Stahl, Fachreferentin Migration und Flüchtlinge, welcome@healthcare, Wuppertal
Sebastian Riebandt, Fachreferent Gesundheit und Pflege, welcome@healthcare, Wuppertal
11.15 Uhr Wenn Du nicht pünktlich kommst, hat das Konsequenzen! Wie gelingt ein gemeinsames Miteinander?
Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich, Projektmanagement und Leitung Forschung / Bildung / Beratung, St. Augustinus Memory-Zentrum, Neuss
12.00 Uhr Mittagspause und Netzwerken
13.00 Uhr Workshops
15.15 Uhr Podiumsdiskussion
N. N., Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Claudia Bertels-Tillmann, AWO Westliches Westfalen e.V.
Dr. Martina Erken, mibeg-Institut Medizin, Köln
Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V., Bochum
Claudia Steinhardt, Regionaldirektion der Arbeitsagentur Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
16.15 Uhr Verabschiedung
Moderation der Veranstaltung Uwe Brocker
Journalist und WDR-Moderator, Köln

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Zahlreiche geförderte Deutschkurse sollen in NRW mit DeuFöV starten

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist eine wichtige Voraussetzung, um seinen Beruf in Deutschland auszuüben. Dies gilt in besonderem Maße für die Angehörigen der Heilberufe. Bundesweit starten bei fast 3000 Trägern zahlreiche Deutschkurse.

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es in vielen Städten Deutschkurse, so in Altena, Menden, Lüdenscheid, Paderborn, Brühl, Velbert und Wuppertal und vielen weiteren Orten mehr. Wo der nächste Kurs startet, erfährt man bei seinem zuständigen Jobcenter. Das Jobcenter entscheidet auch, welche Kursmöglichkeit sinnvoll ist und ob man gefördert werden kann. Weiterlesen

Integration ist viel mehr als die berufliche Anerkennung!

TildaIntegration heißt auch Ankommen, Zusammenleben, Familie gründen. Und dann passiert manchmal auch »ein kleines Wunder«, wie uns ein Teilnehmer schrieb. Das kleine Wunder heißt Tilda und ist vor ein paar Tagen auf die Welt gekommen. Der glückliche Vater, der uns an seinem Glück teilhaben ließ, absolviert derzeit seine Qualifizierung zur Anerkennung als Physiotherapeut in Dortmund und schickte uns das Foto seiner kleinen, bezaubernden Tochter. Wir wünschen ihr und ihrer Familie sehr herzlich alles Liebe und Gute.

»IQuaMed ist visionär, herausfordernd, aktuell und nachhaltig«: Zahlreiche Kooperationspartner zu Gast beim 100. Informationsseminar »Wege zur Anerkennung«

Für die teilnehmenden Ärztinnen, Zahnärzte, Physiotherapeutinnen, Röntgen- und Laborassistenten sowie Krankenpflegerinnen war es eine große Überraschung, dass zum 100. Informationsseminar viele Experten zu Gast waren, die in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern die berufliche Anerkennung ausländischer Fachkräfte unterstützen.

Institutsleiterin Barbara Rosenthal hieß die Gesundheitsfachkräfte, die aus vielen Ländern nach Nordrhein-Westfalen gekommen waren, und die besonderen Gäste, die das Projekt IQuaMed unterstützen und begleiten, herzlich willkommen. Dazu gehörten die Landeskoordination des IQ Netzwerks NRW, Experten aus dem Bundesinstitut für Berufliche Bildung BIBB und von f-bb – Forschungsinstitut Betriebliche Bildung. Vertreten waren der Marburger Bund, Mitglieder des Wissenschaftlichen Beitrats des Programms IQuaMed, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, Agenturen für Arbeit und Jobcenter, Anerkennungsberater und Vertreter zahlreicher Weiterbildungseinrichtungen und Sprachschulen.

100. Informationsseminar »Wege zur Anerkennung«

Zahlreiche Gäste beim 100. Informationsseminar: u.a. Ulrike Steinecke (ZAB), Rolf Göbels (WHKT, Landeskoordination des IQ Netzwerks NRW), Robert Koch (BIBB), Rebecca Atanassov (BIBB), Peggy Lorenz (f-bb), Jürgen Herdt (Ärztekammer Westfalen-Lippe), Ulrich Piepenbreier (Sprachwerkstatt), Volker Ramp (FAW), Andreas Höffken (Marburger Bund), Sabine Schlensag (Agentur für Arbeit Köln), Sabine Martin (Diözesancaritasverband Köln), Jens Borchwald (BzH Recklinghausen)

Sehr herzlich begrüßte als erster Gastredner der Projektleiter der Landeskoordination des IQ Netzwerks NRW, Rolf Göbels, alle Anwesenden: »Das 100. Informationsseminar ›Wege zur Anerkennung‹ des Teilprojekts IQuaMed im IQ Netzwerk NRW ist ein Meilenstein, und wenn man Meilensteine erreicht, muss man auch feiern.« Weiterlesen

IQuaMed: Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 70 Ländern der Welt

IQuaMed: Teilnehmerinnen aus Teilnehmer aus 70 LändernDie Gesundheitsfachkräfte, die an Qualifizierungen des Programms IQuaMed teilnehmen, kommen aus der ganzen Welt nach Deutschland – im Moment sind es 70 Länder:

Syrien, Libyen, Ägypten, Ukraine, Russische Föderation, Deutschland, Indonesien, Indien, Dominikanische Republik, Palästinensische Gebiete, Irak, Jordanien, Venezuela, Albanien, Aserbaidschan, Italien, Iran, Kolumbien, Peru, Serbien, Brasilien, Bulgarien, China, Jemen, Libanon, Mazedonien, Mexiko, Spanien, Afghanistan, Weißrussland, Kosovo, Kroatien, Marokko, Mongolei, Pakistan, Tunesien, Argentinien, Äthiopien, Frankreich, Griechenland, Honduras, Kirgisistan, Montenegro, Panama, Polen, Saudi-Arabien, staatenlos, Sudan, Kuba, Türkei, Algerien, Bangladesch, Bolivien, Japan, Kasachstan, Kenia, Mauritius, Nigeria, Philippinen, Portugal, Rumänien, Taiwan, Usbekistan, Estland, Armenien, Georgien, USA, Guinea, Niederlande und Ungarn.