Pflegedirektion des Lukaskrankenhauses Neuss: Engagement bei der Integration ausländischer Pflegefachkräfte

Die Pflegedirektorin des Lukaskrankenhauses Neuss, Andrea Albrecht, und ihr Team engagieren sich erfolgreich in Fragen der Integration ausländischer Pflegefachkräfte. Für Kateryna N. bot sich die Möglichkeit, eine umfassende individuelle Anpassungsqualifizierung im Lukas-Krankenhaus zu absolvieren, angeleitet von versierten und in der Ausbildung erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.

Im Rahmen des Programms IQuaMed informierte sich die aus der Ukraine stammende Intensivkrankenschwester über die Möglichkeiten, ihren Beruf in Nordrhein-Westfalen anerkennen zu lassen. Trotz ihrer sehr guten theoretischen und praktischen Qualifikation, die sie bereits nach Deutschland mitbrachte, waren doch viele Stunden Qualifizierung zu absolvieren, bevor die angestrebte Anerkennung verliehen werden konnte. Die Bezirksregierung hatte ihr einen Bescheid zukommen lassen, der über 920 Stunden eine Nachqualifizierung vorsah, die durch Volker Schmidtke, Pflegedienstleiter am Lukaskrankenhaus, angeleitet wurde.

Eine solche Anpassungsqualifizierung setzt nicht nur bei den Antragstellenden viel Engagement und Durchhaltevermögen, sondern ist auch eine organisatorische Herausforderung, der sich die ausbildenden Kliniken und Pflegeschulen stellen müssen. Für die Absolventin, die nun als Gesundheits- und Krankenpflegerin für das Lukaskrankenhaus Neuss arbeitet, hat sich dies allemal gelohnt. Pflegedirektorin Albrecht betont: »Wir benötigen dringend diese motivierten Mitarbeiter in unseren Kliniken. Das bestehende Anerkennungsverfahren ist zu zeitaufwändig und geht am Bedarf der Praxis vorbei.«

Das mibeg-Institut Medizin kann individuelle Anpassungsqualifizierungen im Programm IQuaMed des IQ Netzwerks NRW unterstützen.