Anerkennung: Gleichwertigkeit

Informationsseminar Wege zur Anerkennung: mit besten Berufsperspektiven ins neue Jahr

Infoseminar Wege zur Anerkennung 2019

Infoseminare Wege zur Anerkennung 2019

25 Gesundheitsfachkräfte und Angehörige eines akademischen Heilberufs informieren sich heute im mibeg-Institut Medizin über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung, über ihre Berufsperspektiven und über die Qualifizierungsmöglichkeiten, die rasch zu einer beruflichen Anerkennung verhelfen, darunter heute vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, aber auch Physiotherapeuten, MTLAs, MTRAs und Gesundheits- und Krankenpfleger. Viel Spaß machte beim Fototermin die Bemerkung eines Teilnehmers, ein Entbindungspfleger sei nicht darunter, eine Spezies, die ohnehin in Deutschland eher selten vertreten ist. Die Anerkennungsinteressierten kommen aus vielen Ländern dieser Erde, so aus China, Mexiko, Syrien, Mazedonien, Bosnien, dem Irak, Indien und aus Venezuela.

Alle Teilnehmer des Seminars planen ihre nächsten Schritte zur beruflichen Anerkennung und wollen sich gezielt auf Fachsprachprüfungen oder Kenntnisprüfungen vorbereiten. Einige suchen die Möglichkeit, einen individuellen Anpassungslehrgang zu absolvieren oder sich über eine modulare oder kompakte Kursform auf ihre berufliche Anerkennung vorzubereiten. Unterstützt durch Anerkennungsberaterinnen bekommen die Teilnehmer wichtige Information zur beruflichen Integration.

Wir wünschen allen, dass ihr größter Wunsch zum neuen Jahr schnell in Erfüllung geht und sie ihre Berufszulassung bekommen, um im deutschen Gesundheitswesen arbeiten zu können.

Die für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminare werden regelmäßig durch das mibeg-Institut Medizin angeboten, die Übersicht über die nächsten Termine finden Sie hier.

»Ausländische Ärzte: Wege in den Arbeitsmarkt«

KMA 9 / 2018Ausländische Ärztinnen und Ärzte, die Deutschland arbeiten wollen, benötigen eine Approbation. Über die Möglichkeiten, diese Approbation zu erlangen, berichtet Barbara Rosenthal, Institutsleiterin des mibeg-Instituts Medizin, in ihrem Artikel »Ausländische Ärzte: Wege in den Arbeitsmarkt« in KMA klinik Management Aktuell 9 / 2018. Die Fachzeitschrift erscheint im Thieme Verlag.

Im Artikel hingewiesen wird auf ein Schaubild des mibeg-Instituts Medizin, das in einer vereinfachten Skizze zeigt, welche Schritte auf dem Weg zur Erlangung der deutschen Approbation möglich sind. Das Schaubild ist auch als Poster erhältlich.

Andreas Westerfellhaus: »Anerkennung ausländischer Berufsabschüsse vereinheitlichen und vereinfachen«

Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, hat sich auf der 91. Gesundheitsministerkonferenz am 20. und 21. Juni 2018 in Düsseldorf für eine Standardisierung und Entbürokratisierung der Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse eingesetzt.

»Die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) könnte beispielsweise so gestärkt werden, dass sie bundesweit verbindliche Festlegungen treffen kann, ob im Ausland erworbene Berufsabschlüsse direkt anerkennungsfähig sind bzw. welche Inhalte noch in Anpassungslehrgängen zu vermitteln sind. Ein standardisiertes Verfahren ist unbürokratisch, verkürzt Genehmigungszeiten und trägt zu einer schnelleren Integration ausländischer Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt bei. Hier steht Deutschland im Wettbewerb mit anderen Ländern und muss sich deutlich verbessern.«

» Der vollständige Redetext auf der Website des Pflegebevollmächtigten hier.

Als Arzt in Ostwestfalen: Absolvent des Projekts IQuaMed

Einen besonderen Service für Interessenten stellt die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge in Videoporträts auf ihrer Website vor. Die Videoporträts zeigen anschaulich den Arbeitsalltag der Mitarbeiter in den Kliniken, die zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gehören.

Einer der Porträtierten ist Vladyslav Rudyi-Trypolskyi, der ursprünglich aus der Ukraine kommt. Er hat erfolgreich Sprachkurse absolviert und das Praxisseminar Humanmedizin, das die KHWE gemeinsam mit dem mibeg-Institut Medizin unter dem Projekttitel IQuaMed in Bad Driburg durchgeführt hat, um auf die Anerkennungsprüfungen vorzubereiten. Aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte müssen in jedem Fall eine Fachsprachprüfung bestehen und häufig auch noch eine Kenntnisprüfung ablegen, bevor sie ihre Approbation als Arzt in Deutschland erhalten.

Unterstützt durch das Förderprogramm IQ hat sich Vladyslav Rudyi-Trypolskyi zielgerichtet auf seine Prüfungen in Theorie und Praxis vorbereitet. Er nahm am Praxisseminar Humanmedizin teil, gemeinsam mit zehn Kolleginnen und Kollegen, die aus verschiedenen Ländern nach Höxter gekommen sind. Unmittelbar nach Kursende hatten bereits zehn ihre Prüfungen bestanden, eine weitere Ärztin, die erst verspätet in den Kurs einsteigen konnte, hat die schwierige Prüfung vor der Ärztekammer Westfalen-Lippe beim wiederholten Anlauf gut gemeistert.

Nach Erhalt der Approbation hat er unmittelbar eine Arbeitsstelle als Assistenzarzt am Klinikum aufnehmen können. Mit wieviel Begeisterung und Engagement er dort tätig ist, dokumentiert das Video der KHWE.

Erfolgsquote 80 Prozent bei den Anerkennungsprüfungen unserer Absolventen

Die aktuellen Auswertungsdaten unserer letzten Evaluierung liegen jetzt vor, und wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen. 80 Prozent der im Projekt IQuaMed auf eine Anerkennungsprüfung vorbereiteten Ärzte, Apothekerinnen, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ergotherapeuten und Angehörigen vieler anderer reglementierter Gesundheitsberufe mehr haben die Voraussetzungen zur Berufsanerkennung erfüllt. Herzlich willkommen in einem Arbeitsmarkt, der Gesundheitsfachkräften hervorragende Perspektiven bietet! Wir sagen herzlich Danke unserem Wissenschaftlichen Beirat, allen Kooperationspartnern und unseren Dozentinnen und Dozenten!