
Auf Twitter hat ein Intensivmediziner einen Bericht über einen Covid-19-Patienten veröffentlicht.
»Eine Intensivfachpflegekraft ist eigentlich durchgehend im Zimmer. Der Patient benötigt sowohl aus rein medizinischer, vor allem aber auch aus psychologischer Sicht durchgehende Betreuung. Natürlich die ganze Zeit im Vollschutz. … Unser Patient toleriert die Therapie immer schlechter. Trotz inzwischen getroffener, vorsichtiger medikamentöser Maßnahmen wird er panischer. Man bemerkt, dass er über die noch eben tolerierbare Grenze des zumutbaren hinaus geht. Irgendwann merken wir, dass die Orientierung kippt. Schlafentzug, Krankheit und Stress, die ungewohnte Umgebung und ggfs auch Nebenwirkungen von Medikamenten haben letztlich doch ein Delir zur Folge. Weder Maske noch Helm werden noch toleriert. Es folgt, was folgen muss: Narkose und Intubation. …«

Heute hat die Bundesregierung die Corona-Warn-App gestartet. Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. »Die App ist kein Allheilmittel, aber ein wichtiges Instrument, um das Virus einzudämmen. Das geht am besten, wenn viele mitmachen. Das Virus können wir nur im Teamspiel bekämpfen«,