Anerkennung: Anerkennung Pflege

Kenntnisprüfung Pflege zu 100 Prozent bestanden!

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe EssenEine großartige Leistung! Wir gratulieren ganz herzlich allen Absolvent/innen des Praxisseminars Pflege, die erfolgreich die Anerkennungsqualifizierung des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe KKS Essen abgeschlossen haben.

Heute haben die letzten Kandidaten ihren Prüfungstermin gehabt und die praktischen und mündlichen Prüfungen erfolgreich absolviert. 21 anerkannte Pflegefachfrauen und -männer stehen für die Krankenpflege in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen mit Berufszulassung zur Verfügung.

Und selbstverständlich haben alle unsere Absolvent/innen einen Arbeitsplatz in Nordrhein-Westfalen erhalten!

Das Praxisseminar Pflege hat die Teilnehmer/innen gezielt in einer dreimonatigen Theoriephase und einer dreimonatigen Praxisphase auf die Kenntnisprüfung vor dem Landesprüfungsamt vorbereitet, und sie haben alle mit Bravour bestanden.

In unsere herzlichen Glückwünsche beziehen wir die engagierten Pflegepädagogen der KKS Essen ein, die es mit klugem Sachverstand und herzlicher Zugewandtheit geschafft haben, alle Pflegefachkräfte auf die anspruchsvolle Prüfung gut vorzubereiten.

Unser ganz besonderer Dank gilt Manuela Bellarosa und Reinhard Dummler, die von Seiten der KKS Essen das Projekt leiten: Sie haben das wieder mit all ihren Kolleg/innen ganz wunderbar gemacht!

»Voll krass, eh«: Neues aus dem Bundesfamilienministerium

Über die maximal mögliche Distanz zwischen einem Bundesministerium und der Wirklichkeit ist ein Film gedreht worden, mehr noch, gleich eine ganze Miniserie: »Ehrenpflegas«.

Die Bundesministerin wurde zur Präsentation des Projekts in ein Berliner Premierenkino eingeladen, und ja, die Ministerin tauchte gleich selbst in der Serie auf, für die Steuermittel in Höhe von 700.000 € aufgebracht worden sein sollen.

Man hatte sich eine vermeintlich gute Adresse von Filmemachern besorgt, und Constantin Film, die neuerdings betont, dass es Constantin Entertainment war (in Zusammenarbeit mit den Werbeagenturen Zum Goldenen Hirschen und 365 Sherpas), hat eine fünfteilige Serie über »Jugendliche« gedreht und versucht, im Stile des Films »Fack ju Göhte« für die Pflegeausbildung zu werben.

»Selbstverständnis, Ethos und Pflegefachlichkeit verletzt«

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) distanziert sich von der Darstellung des Berufs und der Ausbildung in der Serie:

»Die Darstellung der Anforderungen an Pflegefachpersonen in der Miniserie ›Ehrenpflegas‹ verletzt Selbstverständnis, Ethos und Pflegefachlichkeit der Berufsgruppe. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass in der bewusst jugendlich gehaltenen Herangehensweise eine Zielgruppe angesprochen werden soll, die zunächst überhaupt erst mal auf die Pflegeberufe als Ausbildungsoption aufmerksam gemacht werden muss.

Dass der Zuspruch in dieser Generation größer sei, kann nicht als Rechtfertigung dafür herhalten, alle anderen Vertreterinnen und Vertreter der Berufsgruppe zu verprellen. Wichtig ist vor allem, dass ein den tatsächlichen Anforderungen in den Pflegeberufen realistisch entsprechendes Bild gezeichnet wird. Dies leistet die Serie auch im Zusammenspiel mit den anderen Kampagnen-Bausteinen nicht. Die klischeehafte Überzeichnung in der Miniserie ›Ehrenpflegas‹ spiegelt allenfalls die Vorurteile der Macherinnen und Macher wieder.«

Diese Stellungnahme ist nur die Spitze des Eisberges, oder, genauer formuliert, des Shitstorms, der sich derzeit über das Filmprojekt ergießt.

»Die Ehre genommen«

Die Süddeutsche Zeitung brachte es bereits in einer Artikelüberschrift auf den Punkt: »Die Ehre genommen« und führte aus: »Mit einer Youtube-Serie will das Familienministerium junge Menschen für die Pflege begeistern. Das misslingt spektakulär.«

Eine sehr originelle Art und Weise zu kontern, und mit Sicherheit ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern, haben Pflegestudierende auf den Weg gebracht. Das Resultat ist unter dem Titel »Ehrenminista« online gestellt.

Bleibt abschließend zu hoffen, dass die Miniserie sehr schnell aus dem Netz genommen wird und niemand auf die Idee kommt, sich damit zu rechtfertigen, in gewisser Weise habe die Serie ihren Zweck erfüllt, da die Pflegeausbildung nun in aller Munde sei.

»Es geht mir gut«

Wir erwarten in Kürze unsere/n 2500. Interessent/in seit Start des Programms IQuaMed. Da fanden wir es spannend zu erfahren, was denn aus unserer 2000. Interessentin beruflich geworden ist. Wir berichteten.

Heute haben wir mit Semina Ö. telefoniert. Sie hatte sich in Bezug auf ihre berufliche Anerkennung durch das mibeg-Institut beraten lassen und das Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege am Universitätsklinikum Düsseldorf absolviert, das sie gezielt auf ihre Kenntnisprüfung vorbereitete.

Semina Ö. hat die anspruchsvolle Prüfung unmittelbar bestanden. Zudem teilte ihr im Anschluss das zuständige Gesundheitsamt mit, dass sie keine weitere Sprachprüfung ablegen muss, da ihre ausreichenden Deutschkenntnisse gut dokumentiert seien. Auch im Rückblick ist sie sehr zufrieden, sich für dieses Seminar entschieden zu haben, da es ihr sehr gut geholfen habe. Sie kann sich mit Freundinnen vergleichen, die einen anderen Weg gewählt und sich für einen individuellen Anpassungslehrgang entschieden haben, um die Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin zu erlangen. »Im Vergleich dazu haben sie es sehr schwer«, erzählt sie uns am Telefon.

Sie arbeitet heute engagiert und sehr gern bei einem Pflegedienst in Essen. Die aktuelle Corona-Pandemie hat natürlich auch ihr Arbeiten stark beeinflusst. Da zu ihrem Arbeitsfeld der direkte Kontakt zu Patient/innen gehört, achtet sie wie ihr Team sehr streng auf Hygiene. Mundschutz, Handschuhe und Desinfektion sind selbstverständlich, und sie ist stolz, sagen zu können: »Bislang haben wir bei uns keine Patienten, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben.«