Anerkennung: Anerkennung

Marburger Bund und mibeg-Institut Medizin informieren ausländische Ärztinnen und Ärzte in Dortmund

Großer Andrang zum Seminar des Marburger Bundes in Dortmund

Großer Andrang zum Seminar des Marburger Bundes in Dortmund

Großer Andrang herrschte beim Seminar »Arbeiten in Deutschland«, zu dem der Marburger Bund nach Dortmund eingeladen hatte. Viele ausländische Ärztinnen und Ärzte, die im deutschen Gesundheitswesen arbeiten wollen, informierten sich über die Arbeitsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte, den beruflichen Einstieg und die Wege zur Anerkennung ihres Berufs, besonders über noch zu leistende Fachsprach- und Kenntnisprüfungen.

Prof. Dr. med. Ingo Flenker stellt das deutsche Gesundheitswesen vor

Prof. Dr. med. Ingo Flenker stellt das deutsche Gesundheitswesen vor

Umfassend legte Prof. Dr. med. Ingo Flenker, langjähriger Chefarzt für Innere Medizin und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, den Teilnehmern das deutsche Gesundheitssystem dar und ermutigte alle, gut vorbereitet einzusteigen und an einer optimalen Patientenversorgung mitzuwirken.

Gleich drei Bildungsreferentinnen des mibeg-Instituts Medizin engagierten sich für dieses Seminar und zeigten in einem Vortrag und am Infostand die Qualifizierungsmöglichkeiten auf, die Ärztinnen und Ärzte nutzen können, wenn sie ihren beruflichen Einstieg in Deutschland starten. Ruth Wichmann und Andreas Höffken vom Marburger Bund gaben viele wichtige Informationen zum Anerkennungsverfahren und zum Arbeitsrecht, und ärztliche Kollegen berichteten aus der Krankenhauspraxis und luden die Teilnehmer zur Mitarbeit ein.

Bundesweite Übersicht: Wo ist eine Fachsprachenprüfung durch die Ärztekammer gefordert?

Die sprachlichen Anforderungen an den Arztberuf sind hoch, damit die Qualität in der Patientenversorgung gewährleistet werden kann. Mittlerweile haben fast alle Bundesländer die Landesärztekammern beauftragt, für aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte eine Fachsprachenprüfung durchzuführen. 2012 wurde die erste Fachsprachenprüfung durch die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz entwickelt und durchgeführt, jetzt haben die Ärztekammern ein bundesweites Angebot etabliert.

Viele Ärztinnen und Ärzte, die einen Antrag auf Approbation stellen, wissen nicht, welche Zertifikate anerkannt werden. Antragstellende bezahlen teilweise viel Geld und investieren viel Zeit in der Hoffnung, die als anspruchsvoll geltenden Fachsprachenprüfungen vor den Landesärztekammern zu »umgehen«. Sie erwerben dann Bescheinigungen und erfahren im Nachhinein, dass diese in ihrem Bundesland durch die Approbationsbehörden nicht anerkannt werden. Weiterlesen →

Informationsseminar in Westfalen: Annette Eschment berät zu Fragen der Anerkennung

Mit einem Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« ist das mibeg-Institut Medizin in Hagen zu Gast gewesen. Sehr interessierte Gesundheitsfachkräfte, die ihr Studium bzw. ihren Berufsabschluss im Ausland absolviert haben und nun ihre berufliche Anerkennung in Nordrhein-Westfalen anstreben, informierten sich im Seminar über die Möglichkeiten, sich in NRW auf die Anerkennungsprüfungen vorzubereiten, darunter Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Physiotherapeut/innen und Pflegekräfte. Weiterlesen →

»Arbeiten in Deutschland«: Veranstaltung des Marburger Bundes in Dortmund

Am 6. April 2017 veranstaltet der Marburger Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in Dortmund ein kostenfreies Informationsseminar für ausländische Ärztinnen und Ärzte, an dem das mibeg-Institut Medizin mitwirkt. Weiterlesen →

Wege zur Anerkennung für Ärztinnen und Ärzte in NRW: mibeg-Institut Medizin stellt Poster vor

Plakat »Wege zur Anerkennung für Ärztinnen und Ärzte in NRW«Viele Anrufe erreichen uns von Jobcentern und Arbeitsagenturen, Beratungsstellen, Migrantenorganisationen, Personalabteilungen von Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und vielen anderen Organisationen, die aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte engagiert beraten auf dem Weg ihrer beruflichen Anerkennung und Integration. Wir haben ein Poster gefertigt, das die Möglichkeiten in Nordrhein-Westfalen aufzeigt, wie Ärztinnen und Ärzte aus der Europäischen Union, aber auch aus anderen Ländern, die Approbation in Nordrhein-Westfalen erlangen können. Auf Wunsch schicken wir dieses Poster auch gern kostenfrei in gedruckter Form zu. Eine kurze Mail an medizin@mibeg.de genügt.

» Hier gibt es das Poster als pdf-Datei zum Download.