Schlagwort-Archive: Gesundheitsfachberufe

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) berät im mibeg-Institut Medizin

Rita Möbus und Friederike Meyer-Belitz (2. und 3. von rechts), ZAV, im mibeg-Institut Medizin

Rita Möbus und Friederike Meyer-Belitz (2. und 3. von rechts), ZAV, im mibeg-Institut Medizin

Die Arbeitsvermittlungsexpertinnen Friederike Meyer-Belitz von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) NRW und Rita Möbus von der ZAV Berlin-Brandenburg, die für den internationalen Personalservice tätig sind, waren heute im mibeg-Institut Medizin zu Gast und haben aus dem Ausland kommende Gesundheitsfachkräfte beraten, die sich auf eine Tätigkeit in Deutschland vorbereiten.

Darüber hinaus blieb noch etwas Zeit für einen kollegialen Austausch mit den Bildungssexperten des mibeg-Instituts Medizin. Insbesondere die Vernetzung zwischen aus dem Ausland kommenden Interessent/innen und Arbeitgebern sowie die für eine Anerkennung notwendigen Qualifizierungen waren Themen des fachlichen Austauschs.

»Ausländische Gesundheitsfachkräfte willkommen«: Zeitschrift für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin ASU

»Ausländische Gesundheitsfachkräfte willkommen« ASU 9 / 2018Gesundheitsberufe sind reglementiert. Aus dem Ausland kommende Gesundheitsfachkräfte benötigen daher zur Berufsausübung eine besondere Erlaubnis. Insbesondere für Geflüchtete ist es hilfreich, diese rasch zu erlangen. Über das Projekt IQuaMed hat das mibeg-Institut Medizin Wege nicht nur für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Pflegepersonal, sondern auch u. a. für Physiotherapeuten, Hebammen, Ergotherapeuten, Medizinisch-technische radiologische Assistenten und Pharmazeutisch-technische Assistenten erschlossen. Für die Modellregion NRW zeigt dieses Projekt, dass eine rasche, qualitativ hochwertige und kostengünstige Berufsanerkennung erreicht werden kann.

Der vollständige Aufsatz von Barbara Rosenthal ist erschienen in der Zeitschrift für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin ASU 9 / 2018.

Andreas Westerfellhaus: »Anerkennung ausländischer Berufsabschüsse vereinheitlichen und vereinfachen«

Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, hat sich auf der 91. Gesundheitsministerkonferenz am 20. und 21. Juni 2018 in Düsseldorf für eine Standardisierung und Entbürokratisierung der Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse eingesetzt.

»Die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) könnte beispielsweise so gestärkt werden, dass sie bundesweit verbindliche Festlegungen treffen kann, ob im Ausland erworbene Berufsabschlüsse direkt anerkennungsfähig sind bzw. welche Inhalte noch in Anpassungslehrgängen zu vermitteln sind. Ein standardisiertes Verfahren ist unbürokratisch, verkürzt Genehmigungszeiten und trägt zu einer schnelleren Integration ausländischer Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt bei. Hier steht Deutschland im Wettbewerb mit anderen Ländern und muss sich deutlich verbessern.«

» Der vollständige Redetext auf der Website des Pflegebevollmächtigten hier.

Erfolgsquote 80 Prozent bei den Anerkennungsprüfungen unserer Absolventen

Die aktuellen Auswertungsdaten unserer letzten Evaluierung liegen jetzt vor, und wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen. 80 Prozent der im Projekt IQuaMed auf eine Anerkennungsprüfung vorbereiteten Ärzte, Apothekerinnen, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ergotherapeuten und Angehörigen vieler anderer reglementierter Gesundheitsberufe mehr haben die Voraussetzungen zur Berufsanerkennung erfüllt. Herzlich willkommen in einem Arbeitsmarkt, der Gesundheitsfachkräften hervorragende Perspektiven bietet! Wir sagen herzlich Danke unserem Wissenschaftlichen Beirat, allen Kooperationspartnern und unseren Dozentinnen und Dozenten!

Physiotherapie: Anerkennungsqualifizierung startet in Dortmund

Das mibeg-Institut Medizin bietet wieder eine Fortbildung an, die es aus dem Ausland kommenden Physiotherapeut/innen ermöglicht, schnell ihre berufliche Anerkennung zu erlangen.

Viele Anerkennungsbescheide enthalten die Auflage, theoretisches Wissen nachzuweisen.  Gemeinsam mit erfahrenen Physiotherapeuten hat das mibeg-Institut Medizin ein Konzept entwickelt, das die wichtigsten theoretischen Inhalte bündelt und es zugleich den Kursteilnehmer/innen ermöglicht, sich auf ihre Berufsausübung vorzubereiten. Die Qualifizierung ist mit den zuständigen Anerkennungsbehörden abgestimmt, und wir sind zuversichtlich, dass unsere Kursteilnehmer/innen sich rasch für den hiesigen Arbeitsmarkt qualifizieren können.

Wir führen diese Seminare mit Physiotherapeuten durch, die viel Erfahrung in der Ausübung von Fachkolleg/innen haben. Diese Qualifizierung startet am 10. September 2018 in Dortmund und wird mit der Schule für Physiotherapie / maxQ. im bfw – Unternehmen für Bildung durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können gefördert werden, d.h. wenn die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, entstehen ihnen durch die Teilnahme keine Seminargebühren.

Das Praxisseminar Physiotherapie gehört zum Projekt IQuaMed und wird durch das Förderprogramm IQ / Netzwerk IQ unterstützt, mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds.

Interessent/innen wenden sich bitte direkt an das mibeg-Institut Medizin und nehmen an einem Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teil.