Anerkennung: Arzt

Der 500. Teilnehmer an einem Informationsseminar des Programms IQuaMed startet in Recklinghausen seine Vorbereitung auf die Anerkennung

Das mibeg-Institut Medizin hat den 500. Teilnehmer im Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« des Programms IQuaMed im IQ Netzwerk NRW begrüßt. Shussien Y. ist Arzt und möchte sich auf seine Fachsprachprüfung bei der Ärztekammer vorbereiten.

Nach seinem abgeschlossenen Medizinstudium im Herkunftsland hat der Arzt sechs Monate im Bereich der HNO-Heilkunde gearbeitet, bevor er sich auf den Weg nach Deutschland machte. In den vergangenen Monaten hat der 26-Jährige Syrer zunächst intensiv die deutsche Sprache gelernt, indem er in Bielefeld einen viermonatigen Kurs besuchte, den er mit »B2« bestanden hat.

Nun steht als nächster Schritt die fachsprachliche Qualifizierung an: Der Arzt muss in NRW eine Fachsprachprüfung bestehen. Weiterlesen

Gut vorbereitet und gut gelaunt: Ärztinnen und Ärzte schließen dreimonatigen Fachsprachkurs des Programms IQuaMed ab

Gut vorbereitet und gut gelaunt: IQuaMed-Absolvent/innen des dreimonatigen Fachsprachkurses

Gut vorbereitet und gut gelaunt: IQuaMed-Absolvent/innen und Seminarleitung des dreimonatigen Fachsprachkurses

Eine intensive Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung haben aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte in Köln absolviert, die in Nordrhein-Westfalen ihre berufliche Anerkennung beantragt haben und bei ihrer Landesärztekammer eine Fachsprachprüfung zu absolvieren haben. Weiterlesen

Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden

Heute erreichten uns wieder Nachrichten von Absolventen, die sich der anspruchsvollen Kenntnisprüfung erfolgreich gestellt haben. Für die ärztliche Approbation ist damit die wichtigste Voraussetzung erfüllt, und unsere Ärztinnen und Ärzte freuen sich auf ihre bevorstehende Berufstätigkeit als Ärzt/innen in Kliniken in NRW. Wir gratulieren herzlich! Weiterlesen

Pharmakologie und Toxikologie

Ein sehr gutes Lehrbuch „Pharmakologie und Toxokologie“ haben die Professoren Bönisch, Graefe und Lutz veröffentlicht. Die beiden wichtigen interdisziplinären Grundlagenfächer der Medizin werden umfassend dargestellt, und das Lehrbuch eignet sich ganz besonders für Studierende der Medizin und Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker, die ihre Berufstätigkeit in Deutschland aufnehmen wollen. Das Lehrbuch ist in die Präsenzbibliothek des mibeg-Instituts Medizin aufgenommen worden. Wir empfehlen es allen Dozentinnen und Dozenten, die für uns diese Grundlagenfächer unterrichten, insbesondere in unserem Programm IQuaMed zur Vorbereitung von Angehörigen reglementierter Gesundheitsberufe aus dem Ausland auf die berufliche Anerkennung in NRW.

» Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Bönisch: „Pharmakologie und Toxikologie“. 2. vollständig überarbeitete Auflage, Stuttgart 2016

Bundesärztekammerpräsident Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery: Arbeitschancen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind exzellent

Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank-Ulrich Montgomery, hat aktuell aufgezeigt, dass in Deutschland immer mehr Ärztinnen und Ärzte beschäftigt sind. Insgesamt stieg die Zahl 2015 um 6.055 auf 371.302 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, was einen neuen Rekord darstellt. Darunter sind 3560 ausländische Ärztinnen und Ärzte, die eine Zulassung erhielten und bei den Ärztekammern entsprechend gemeldet sind.

42.604 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Pass sind in Deutschland tätig. Über 2000 Mediziner kamen aus Syrien und stellen inzwischen die viertgrößte Gruppe unter den aus dem Ausland kommenden Medizinern dar.

Prof. Montgomery betont, dass die Zahl der Mediziner trotz ansteigender Arztzahlen nicht ausreiche, um die Versorgung dauerhaft zu sichern, da der Bedarf schneller wachse als die Zahl der Ärzte. Für ausländische Ärztinnen und Ärzte sind neben den fachlichen Kenntnissen sehr gute Sprachkenntnisse unabdingbare Voraussetzung zur Ausübung des Berufs. In Nordrhein-Westfalen bereitet das mibeg-Institut Medizin mit seinem Programm IQuaMed gezielt auf die Anerkennung und den optimalen Berufseinstieg ins Gesundheitswesen vor.