Anerkennung: Blut spenden

Hochwasserkatastrophe: Blutspenden unbedingt weiter erforderlich

Deutsches Rotes KreuzDie Hochwasserkatastrophe, die in großen Teilen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz furchtbare Schäden angerichtet, viele Menschenleben gekostet und großes Leid für viele gebracht hat, hat auch viele Blutspendeaktionen gestoppt. Das Deutsche Rote Kreuz wendet sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung, aktiv Blut zu spenden. Die Lage sei äußerst kritisch, so das DRK, da aufgrund der Corona-Pandemie Kliniken zahlreiche Eingriffe auf eine Zeit verschoben haben, in der die notfallmedizinischen Kapazitäten wieder als Hilfe nach elektiven Eingriffen gebraucht würden.

Jetzt kommt in NRW und Rheinland-Pfalz die katastrophale Lage durch das verheerende Unwetter hinzu. Ein geringes Blutspendeaufkommen aber beeinträchtigt die medizinische Hilfe in den Krankenhäusern massiv.

Wie kann ich helfen? Wo kann ich Blut spenden?

Der DRK-Blutspendedienst West bietet in NRW, RLP und dem Saarland täglich bis zu 50 Blutspendetermine an. In Städten wie Münster, Essen, Hagen, Ratingen, Köln und Bad Kreuznach besteht die Möglichkeit, in den dortigen Blutspendezentren Termine zu vereinbaren. Informationen, ob man Blut spenden kann, Fragen zur Blutspende in Coronazeiten und die Möglichkeit, einen persönlichen Termin zur Blutspende zu vereinbaren, findet man über www.blutspende.jetzt. Auch Unternehmen können das DRK unterstützen, indem sie die Mitarbeitenden zur Blutspende aufrufen. Hier bittet das DRK, die vorhandenen Ressourcen und Terminangebote zu nutzen.

Das DRK bittet alle Bürger, die Blut spenden möchten, sich vorab online einen persönlichen Termin zu reservieren. Terminreservierungen sind Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes.

Das mibeg-Institut Medizin unterstützt gern und regelmäßig die Blutspendeaktionen des DRK.

DRK-Blutspendeaktion im mibeg-Institut

Ein hochkompetentes und sehr freundliches DRK-Team hat im mibeg-Institut eine Blutspendemöglichkeit eingerichtet und durchgeführt. Auch zur Zeit der Corona-Pandemie sind Kliniken auf Blutspender/innen angewiesen, um über genügend Blutkonserven zu verfügen, die für Kranke und Verunglückte dringend benötigt werden.

Zwar tragen alle Teilnehmer/innen, Dozent/innen und Mitarbeiter/innen des mibeg-Instituts die Maßnahmen zum derzeitigen Lockdown mit und versuchen, soweit es möglich ist, direkte Kontakte zu beschränken und Wissen über Online-Learning zu vermitteln. Aber mit einem strengen Hygienekonzept, das die Expert/innen des Deutschen Roten Kreuzes, die Blutspendeaktionen durchführen, natürlich sehr gut beherrschen, ist auch eine solche Blutspendeaktion gut durchführbar.

Wir wünschen dem Team des Deutschen Roten Kreuzes auch weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit und sind jederzeit gern bereit, erneut ins mibeg-Institut einzuladen.

Und selbstverständlich haben wir auch selbst mitgemacht.

Blutspendezentrale bittet um Blutspende

»Insbesondere in Zeiten der Grippewelle und des Coronavirus benötigen unsere Patienten dringend Blutspenden. Alle Blutgruppen werden gebraucht, besonders 0 und A.« Zur Blutspende ruft das Team der Blutspendezentrale auf, die jeden Tag geöffnet hat.

Wer helfen möchte, wendet sich direkt an die Blutspendezentrale der Abteilung für Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für Spender.