Anerkennung: IQuaMed

Gesundheitsministerin NRW im Gespräch mit dem mibeg-Institut Medizin auf dem Hauptstadtkongress

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens beim mibeg-Institut Medizin auf dem Hauptstadtkongress

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens beim mibeg-Institut Medizin auf dem Hauptstadtkongress

In Nordrhein-Westfalen hat Willkommenskultur eine lange Tradition und eine besondere Bedeutung. Ein Teil dieser Willkommenskultur ist das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks, das in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Qualifizierungsprojekte realisiert, mit denen Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe ihre Anerkennung erlangen können und das große Angebot fachkompetenter Gesundheitsdienstleistungen unterstützen.

Das Programm IQuaMed ist aktuell auch auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2016 in Berlin präsentiert worden, da es innovativ neue Integrationsperspektiven erschließt. Heute hat das mibeg-Institut Medizin NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens begrüßt, die sich über den aktuellen Stand des Projektes IQuaMed für NRW informierte. Weiterlesen →

Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden

Heute erreichten uns wieder Nachrichten von Absolventen, die sich der anspruchsvollen Kenntnisprüfung erfolgreich gestellt haben. Für die ärztliche Approbation ist damit die wichtigste Voraussetzung erfüllt, und unsere Ärztinnen und Ärzte freuen sich auf ihre bevorstehende Berufstätigkeit als Ärzt/innen in Kliniken in NRW. Wir gratulieren herzlich! Weiterlesen →

Anerkennung von Gesundheitsfachkräften in Deutschland: die »WHO-Liste«

Immer wieder erreichen uns Anfragen von Interessenten, Personalvermittlern und Rechtsanwaltskanzleien, die Personen beraten wollen, die, aus dem Ausland kommend, hier als Gesundheitsfachkräfte arbeiten möchten.

Die beste Erstinformation und Hilfestellung bei vielen Fragen finden Sie über das Portal anerkennung-in-deutschland.de. Das Informationsportal der Bundesregierung gibt zahlreiche Hinweise zu den einzelnen Berufen, ihren Anerkennungsmöglichkeiten und den Arbeitschancen.

Besonders häufig werden wir nach der »WHO-Liste« gefragt. Diese Liste bezieht sich auf 57 Länder, die selbst einen Mangel an Gesundheitsfachkräften haben. Deutschland hat sich verpflichtet, Gesundheitsfachkräfte aus diesen Ländern nur aufzunehmen, wenn die betreffenden Personen sich selbst aktiv eine Arbeitsstelle in Deutschland gesucht haben. Das heißt, die Anwerbung und private Arbeitsvermittlung von Gesundheitsfachkräften aus diesen Ländern nach Deutschland ist nicht möglich. Manchmal kommt es zu konkreten Vermittlungsabsprachen, so z.B. mit den Philippinen. In diesem Fall sollten aber immer die Experten der Bundesagentur für Arbeit vorher kontaktiert werden. Insbesondere empfehlen wir den Kontakt zur ZAV. Weiterlesen →

Landesverband der Hebammen: Vortrag über Programm IQuaMed

Auf Einladung des Landesverbands der Hebammen NRW stellt das mibeg-Institut Medizin das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks beim diesjährigen Treffen der Hebammenausbildungsstätten Nordrhein-Westfalens vor. Unter dem Titel »Neustart für Hebammen, die aus dem Ausland nach NRW kommen – Das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin« informiert das Institut über die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die das IQ Netzwerk für Hebammen und Entbindungspfleger für NRW bereitstellt.

Hebammen und Entbindungspfleger, die, aus dem Ausland kommend, ihren Beruf anerkennen lassen wollen, können mit dem Programm gezielt gefördert werden, wenn die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht gegeben ist. Die Bezirksregierung legt in einem Feststellungsbescheid dar, welche Ausbildungsabschnitte nicht anerkannt werden können. Zur Gleichwertigkeit noch fehlende theoretische und praktische Ausbildungsinhalte können in Nordrhein-Westfalen erworben werden. Hier setzt das Programm IQuaMed gezielt an. IQuaMed hilft den Anerkennungssuchenden, einen Ausbildungsplatz zu finden und übernimmt die Ausbildungskosten, die den lehrenden Hebammen und den Kliniken und Hebammenschulen entstehen. Darüber hinaus unterstützt das Programm die Antragsstellenden, indem die Kosten für Lernmaterialien, aber auch Tagespendelkosten oder Hilfe zum Lebensunterhalt bei entsprechenden Voraussetzungen übernommen werden können.

Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen endlich auch eine Unterstützungsmöglichkeit für lehrende Hebammen, die sich bei der Integration der ausländischen Kolleginnen und Kollegen engagieren.

Das Programm IQuaMed ist Teil des IQ Netzwerks, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.

Für Informationen steht das mibeg-Institut Medizin gern zur Verfügung.

IQ Netzwerk NRW: Programm IQuaMed und Anerkennungsberatung für Gesundheitsberufe

Einen aktuellen Überblick, in welchen Beratungsstellen in NRW Anerkennungsinteressierte eine Beratung erfahren können,  finden Sie hier:

» https://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche

Wir empfehlen Ihnen, eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen. Anerkennungsberater/innen helfen, Fragen rund um den Anerkennungswunsch und das Antragsverfahren zu klären. Sie machen auf Hilfen aufmerksam und können aufzeigen, wo Sie weiterführende Unterstützungen bekommen. Sie können Ihnen Qualifizierungsangebote vermitteln, mit denen Sie fachsprachlichen und fachlichen Kenntnisse vertiefen können.

Im Rahmen des Seminars »Wege zur Anerkennung«, das das mibeg-Institut Medizin in ganz NRW kostenlos für Interessenten anbietet, können Sie ebenfalls eine Anerkennungsberatung erfahren.