Anerkennung: Kenntnisprüfung

Praxisseminar Pflege: Erfolgreich die Kenntnisprüfung bestanden

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

19 strahlende Gesichter: Mit dem Praxisseminar Pflege haben sich gezielt Pflegefachkräfte auf die Kenntnisprüfung vorbereitet und direkt bestanden. Sie haben alle am Praxisseminar Pflege teilgenommen, das das mibeg-Institut in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen durchgeführt hat. Trotz der erschwerten Lernbedingungen durch die Pandemiesituation haben sich die Pflegefachkräfte theoretisch wie praktisch auf die Anforderungen vorbereitet, die die Prüfung an sie stellt.

Die Kenntnisprüfung ist Teil des Praxisseminars Pflege und findet am Ende des Seminars statt. Sie wurde durch das Landesprüfungsamt abgenommen. Den Pflegefachkräften wird nach der anspruchsvollen Prüfung die Gleichwertigkeit zum hiesigen Ausbildungsstand attestiert, und sie erhalten die Berufszulassung als Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zukünftig als Pflegefachfrau / -mann.

Obwohl viele Einheiten des Theorieunterrichts nur online vermittelt werden konnten, gab es eine sehr gute Lernatmosphäre, die durch viel Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Umgang miteinander geprägt war.

Dass dieses Seminar sich in dieser positiven Atmosphäre entwickeln konnte, liegt vor allem an der hohen pflegepädagogischen Kompetenz der Pflegewissenschaftlerin Manuela Bellarosa, die es mit ihren Dozentinnen und Dozenten und Pflegeschulleiter Reinhard Dummler erneut geschafft hat, Menschen aus vielen Nationen fachlich zu qualifizieren und für die Krankenpflege in Deutschland zu begeistern.

Die Teilnehmer:innen haben ihre Arbeitsverträge als Pflegefachkräfte bereits unterschrieben. Das Spektrum der Arbeitsgebiete reicht von der ambulanten Altenpflege bis zur hochspezialisierten Intensivpflege in Kliniken.

Blumen für Manuela BellarosaDa wir coronabedingt nicht unsere geschätzten Teilnehmer:innen in allen Prüfungsabschnitten persönlich begleiten konnten, haben sie uns mit einer Fotocollage überrascht, für die wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir gratulieren allen unseren Teilnehmer:innen auf das Herzlichste und freuen uns schon jetzt auf den neuen Kursstart des Praxisseminars Pflege am 16. März 2021 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen.
Unseren Blumenstrauß für Manuela Bellarosa dürfen wir wenigstens schon mal virtuell übermitteln. 🙂

Gezielte Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnisprüfung

Flyer Intensivkurs Humanmedizin zur Vorbereitung auf die ärztliche KenntnisprüfungEine gezielte Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung haben 25 Ärztinnen und Ärzte aus vielen Ländern im mibeg-Institut gewählt, da sie in Deutschland die Approbation beantragt haben.

Chef- und Oberärzt:innen aus vielen Disziplinen sind vom mibeg-Institut als Dozent:innen beauftragt worden, die mit viel praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Expertise die Kolleg:innen gezielt auf die Berufsausübung in Deutschland vorbereiten.

Wir freuen uns sehr über die gute Lernatmosphäre im Intensivkurs Humanmedizin, die trotz der Erschwernisse in der Corona-Pandemie entstanden ist. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Seminarteilnehmer:innen an die Erfolge ihrer Vorgängerkurse anknüpfen und mit großer Bravour die Kenntnisprüfung bestehen, die durch das Landesprüfungsamt neuerdings auch über die Landesärztekammer angeboten wird.

Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte wird in NRW durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführt

Wie wir bereits berichteten, hat das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MAGS) des Landes NRW die Zuständigkeit für die ärztliche Kenntnisprüfung und die ärztliche Eignungsprüfung in Nordrhein-Westfalen auf die Ärztekammern übertragen.

Bereits im Januar 2020 hat der nordrhein-westfälische Landtag mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Heilberufsgesetzes beschlossen, dass zukünftig das zuständige Fachministerium ermächtigt wird, »durch Rechtsverordnung den Kammern die Durchführung von Kenntnis- und Eignungsprüfungen, Anpassungslehrgängen, Prüfungen zur Feststellung der für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache sowie die Überprüfung der Gleichwertigkeit von Kenntnissen als Aufgaben im Sinne des Absatzes 1 zu übertragen«.

Während im Bereich der Zahnheilkunde die zuständigen Kammern bereits mit der Durchführung der Kenntnisprüfung beauftragt waren, stand diese Regelung für den Bereich des ärztlichen Heilberufs noch aus. Zum 5. Februar 2021 hat nun das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales des Landes NRW die Ärztekammer Westfalen-Lippe beauftragt, Kenntnis- und Eignungsprüfungen durchzuführen.

Kenntnis- und Eignungsprüfungen werden durchgeführt, wenn die zuständigen Stellen – in Nordrhein-Westfalen ist die Bezirksregierung Münster zuständig – einen Antrag auf Approbation prüfen und im Vergleich zum hiesigen Studien- und Ausbildungsstand Unterschiede bzw. Defizite feststellen, die durch den Nachweis von Kenntnissen in einer Prüfung geheilt werden können.

Von einer Kenntnisprüfung wird regelmäßig bei Ärztinnen und Ärzte gesprochen, wenn das in einem Drittstaat absolvierte Medizinstudium Unterschiede zum hiesigen Studium aufweist, die auch nicht durch eine dokumentierte Berufserfahrung ausgleichbar erscheinen. Die Kenntnisprüfung ist auch regelmäßig Mittel der Wahl, wenn ein Antragsteller keine entsprechenden Dokumente vorweisen kann.

Die Eignungsprüfung wird gewählt, wenn bestimmte Defizite festgestellt werden, deren nachträglicher Wissenserwerb in einer Prüfung nachgewiesen werden kann. Die Eignungsprüfung ist selten erforderlich. Sie bezieht sich nur auf Antragsteller aus dem europäischen Raum, bei denen die Anerkennung aufgrund von bestimmten Defiziten nicht auf Grundlage der europäischen Harmonisierungsgrundlage anerkannt wird.

Die Kenntnisprüfung wird durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe als mündlich-praktische Prüfung mit Patientenvorstellung durchgeführt. Die Prüfung umfasst die Fächer Innere Medizin und Chirurgie. Hinzu kommen Fragen, die sich auf die Notfallmedizin, die klinische Pharmakologie / Pharmakotherapie, auf bildgebende Verfahren, den Strahlenschutz sowie auf Rechtsfragen der ärztlichen Berufsausübung beziehen. Die Prüfung umfasst somit immer die Patientenvorstellung und das Prüfungsgespräch.

Gut zu wissen:

  1. Eine Anmeldung zur Kenntnisprüfung erfolgt immer über die Zentrale Anerkennungsstelle für approbierte Gesundheitsberufe ZAG.
  2. Die Prüfungsgebühr muss überwiesen sein.
  3. Es erfolgt eine Terminabstimmung und die Ladung zur Prüfung.
  4. Der mitgeteilte Prüfungstermin ist unbedingt wahrzunehmen. Nur im Ausnahmefall kann von diesem Termin abgewichen werden, über die möglichen Gründe einer akzeptablen Entschuldigung sollte man sich gut vorher informieren.
  5. Eine gute und rechtzeitige Vorbereitung auf die Kenntnis- oder Eignungsprüfung ist unerlässlich. Das mibeg-Institut Medizin bereitet auf diese Prüfungen zielgerichtet vor und hat eine Reihe von passgenauen Seminaren hierzu entwickelt.

Die Ärztekammer ist sehr erfahren in der Durchführung von Prüfungen für Ärztinnen und Ärzte und nimmt regelmäßig Fachsprachprüfungen und Facharztprüfungen ab.

Dass die Ärztekammer Nordrhein derzeit keine Kenntnis- und Eignungsprüfungen abnimmt, beruht auf einer entsprechenden Arbeitsteilung der Ärztekammern in Nordrhein-Westfalen.

 

Praxisseminar Pflege zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung erhält Bestnoten von den Teilnehmern und den beteiligten Pflegediensten

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe EssenDerzeit bereiten sich Pflegefachkräfte auf die Kenntnisprüfung im Rahmen des Praxisseminars Pflege vor. Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen und dem mibeg-Institut Medizin.

Auch dieses Seminar stellt sich den ganz besonderen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie von den Lehrenden und Lernenden während der Theorie- und Praxisphasen abverlangt. Die Katholische Schule für Pflegeberufe KKS in Essen zählt zu den größten Ausbildungszentren des Landes und verfügt über eine hohe pflegepädagogische Fachkompetenz und zugleich über eine hohe Kompetenz in der Erwachsenenbildung.

Die Pflegepädagog:innen der KKS Essen begegnen den aus dem Ausland kommenden Pflegefachkräften mit großer Herzlichkeit und sind selbst ganz begeistert von der Motivation der Teilnehmenden.

Dies zeigt sich in den Auswertungsergebnissen, die wir bei der kontinuierlichen Evaluierung des Projekts dokumentieren können. Auf die Frage, was besonders gut gefallen habe, zählten die Teilnehmer:innen auf, dass die Theoriephase – seit einiger Zeit nur im Onlineunterricht – sehr gut aufbereitete Inhalte vermittle. Aber auch die Praxis kennzeichne sich durch eine sehr gute Anleitung auf den Stationen. Die Teilnehmenden spiegeln unisono zurück:

  • »Wir erhalten eine tolle Unterstützung durch die Referentinnen«.
  • »Wir sind sehr zufrieden, es sind sehr klare Strukturen, in denen wir lernen können, und es wird alles sehr gut erklärt. Der Onlineunterricht ist sehr gut gestaltet, und am Anfang hatten wir bei Hybridformen auch immer die Möglichkeit, uns intensiv mit den Dozent/innen auszutauschen.«
  • »Die klaren Strukturen ermöglichen es, sehr gut zu lernen, und die Anweisungen und Anleitungen auf den klinischen Stationen helfen sehr gut, den Anforderungen an die Krankenpflege im Klinikalltag zu entsprechen.«
  • »Wir haben mit dem Praxisseminar Pflege eine sehr gute Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung.«

Die Seminarauswertung zeigt auch, dass die Teilnehmenden sich untereinander als sehr hilfreich verstehen:

  • »Es gibt eine tolle Unterstützung durch die Gruppe.«

Gleichwohl haben wir trotz des großen Lobs gefragt, ob es auch kritische Punkte gibt und ob etwas zu benennen ist, was man besser machen könnte. Die Rückmeldung der Teilnehmer:innen lautet: »Der Praxiseinsatz in der Pandemiesituation ist etwas anstrengend für uns, aber durch die gute Anleitung ist es auch gut zu schaffen.«

Die positiven Ergebnisse der Seminar-Evaluation sind für die pädagogischen Pflegeprofis der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen eine erneute Bestätigung ihres Tuns. Die KKS hat bereits innovativ an der Entwicklung des Konzepts Praxisseminar Pflege mitgewirkt, Pflegedirektorin Simone Sturm, Contilia-Gruppe, gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Projekts IQuaMed an. Unter Leitung von Reinhard Dummler, Geschäftsführer und Pflegeschulleiter, und seinem Team gelingt es wiederholt, ausländische Pflegefachkräfte gut und gezielt auf die Kenntnisprüfung vorzubereiten.

Entsprechend positiv fällt auch die Resonanz der Leitung von Pflegediensten aus, die Mitarbeiter:innen über dieses Seminarprojekt auf die Berufszulassung Krankenpflege vorbereiten, »Wir sind sehr zufrieden mit der Qualifizierung unserer Mitarbeiter. Wir profitieren bereits während des Seminars von der Vertiefung der beruflichen Kenntnisse, die unsere Mitarbeiter erwerben.«

Das Praxisseminar Pflege wurde im Kontext des Förderprogramms »Integration durch Qualifizierung (IQ)« entwickelt und wird, unterstützt durch Arbeitsagenturen und Jobcenter, mit Bildungsgutscheinen gefördert. Das nächste Seminarprojekt startet am 15. März 2021. Interessent:innen können sich bereits jetzt an das mibeg-Institut Medizin wenden.

Marburger Bund Bundesverband fordert zügige Anerkennung von ausländischen Facharztqualifikationen und den Ausbau der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe

Mit gleich zwei Beschlüssen engagiert sich die Hauptversammlung des Marburger Bundes im Rahmen ihrer digitalen Veranstaltung für Ärztinnen und Ärzte, die aus Drittstaaten zu uns kommen.

Mit dem einen Beschluss fordert der Marburger Bund die Ärztekammern auf, »die Prüfung der Gleichwertigkeit von in Drittstaaten absolvierten Facharztweiterbildungen oder Weiterbildungsabschnitten im Rahmen von Anerkennungsverfahren unabhängig davon durchzuführen, auf welchem Wege die Gleichwertigkeit der ärztlichen Ausbildung nachgewiesen worden ist. Verzögerungen des Einsatzes gleichwertig aus- und weitergebildeter Ärztinnen und Ärzte sind nicht hinnehmbar.«

Zudem fordert der Marburger Bund mit einem zweiten Beschluss, dass die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) unter Leitung der Juristin Carola Dörfler ausgebaut und mit der Annahme und Bescheidung von Anträgen im Rahmen von Gleichwertigkeitsüberprüfungen bei Anerkennungsanträgen beauftragt wird. Explizit weist der Marburger Bund darauf hin, dass diese Forderungen bereits auf dem 121. Deutschen Ärztetag erhoben wurden.

Die ärztliche Fachsprachprüfung

Die ärztliche Fachsprachprüfung

Das mibeg-Institut führt zusammen mit dem Marburger Bund Vorbereitungskurse auf die Fachsprachprüfung vor den Ärztekammern durch und hat dazu das Format »Intensivkurs Fachsprache Medizin« exklusiv entwickelt. Der nächste Starttermin ist der 18. Januar 2021.

Über die Fachsprachprüfung informiert das Plakat, das das mibeg-Institut zusammen mit dem Marburger Bund Landesverband NRW/RLP entworfen hat.

Das Plakat kann hier heruntergeladen werden; Anerkennungsberatungsstellen, Arbeitsagenturen, Jobcenter und Kliniken können aber auch eine kostenfreie Papierversion im mibeg-Institut anfordern.