Anerkennung: Kenntnisprüfung

Apothekerkammerpräsident Armin Hoffmann eröffnet im mibeg-Institut den Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung

Dr. Armin Hoffmann, Vorstand der Apothekerkammer Nordrhein, im mibeg-Institut Medizin

Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, im mibeg-Institut Medizin

Die Apothekerkammer Nordrhein hat vielfältige Aufgaben, und insbesondere zur Zeit der Corona-Pandemie sind die Apothekerschaft und ihr Präsident ganz besonders gefordert. Gleichwohl lässt es sich der Präsident der Apothekerkammer, Dr. Armin Hoffmann, nicht nehmen, zum wiederholten Male herzlich die Kolleginnen und Kollegen zu begrüßen, die sich im mibeg-Institut auf die Kenntnisprüfung vorbereiten.

Präsident Hoffmann führt fachlich in den Apothekerberuf ein und zeigt auf, unter welchen Anforderungen sich der freie Apothekerberuf in Deutschland derzeit entfalten kann.

Die Apothekerinnen und Apotheker, die ab dem 16. November 2020 in Köln teilnehmen werden, können sicher an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen. Die Rückmeldungen aus dem Absolventenkreis des letzten abgeschlossenen Projektes zeigen, dass alle Prüfungen ausnahmslos bestanden worden sind. Viele Teilnehmer haben sich bereits zuvor im mibeg-Institut auf die Fachsprachprüfung für Apotheker vorbereitet, die von der jeweils zuständigen Landesapothekerkammer abgenommen wird. Von daher gibt es immer auch große Wiedersehensfreude zu Beginn eines solchen Kurses.

Die Teilnahme am Intensivseminar Pharmazie kann zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Kenntnisprüfung als Apothekerin bestanden

ApothekenlogoHeute meldete sich eine Apothekerin aus Mönchengladbach. Sie hat sich im mibeg-Institut Medizin gezielt auf die pharmazeutische Kenntnisprüfung vorbereitet, die aus dem Ausland kommende Pharmazeut/innen ablegen, um ihre Approbation zu erlangen. Wir freuen uns sehr mit unserer Absolventin, dass sie bestanden hat. Herzlichen Glückwunsch!

Wir freuen uns mit unseren Absolventinnen und Absolventen des Kurses, denn alle Apothekerinnen und Apotheker, die aus dem Kurs heraus einen Termin für die Kenntnisprüfung bereits bekommen haben, haben auch bestanden!

Die pharmazeutische Fortbildung kann zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden und startet wieder am 16. November 2020.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Intensivseminar Pharmazie finden Sie hier.

»Beste Chirurgie ist mein Ziel«: Gelungene Integration als Arzt

»Man sitzt endlich im richtigen Zug und weiß, wohin es geht.« Der angehende Chirurg Malek Ernez wurde im mibeg-Institut durch das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« unterstützt.

»Man sitzt endlich im richtigen Zug und weiß, wohin es geht.« Der angehende Chirurg Malek Ernez wurde im mibeg-Institut durch das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« unterstützt.

Immer wieder haben wir gern Kontakt zu unseren Absolventinnen und Absolventen, die in ganz Deutschland arbeiten. Aktuell hatten wir Malek Ernez zu Gast, einen Arzt, der derzeit seine Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach absolviert unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Andreas Hecker, der zugleich Ärztlicher Direktor des Krankenhauses ist.

Spontan erklärte sich Malek Ernez zum Interview bereit und begrüßte zuvor seine Anerkennungsberaterin und Seminarleiterin Carina Schmidt vom mibeg-Institut. Der Arzt ist im Februar 2017 zum ersten Mal in unser Institut gekommen, um an einem Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teilzunehmen. Carina Schmidt lacht bei der Erinnerung an dieses Informationsseminar und erinnert sich, dass der aus Tunesien kommende Arzt sehr, sehr viele Fragen zu seiner Anerkennung und zu seinen beruflichen Möglichkeiten stellte und es ganz genau wissen wollte, um direkt richtig durchzustarten in Deutschland.

anerkennung-nrw.de: Wie sieht Ihr Alltag aus?

Malek Ernez: Es gibt unglaublich viel zu tun. Vielleicht wirke ich ein bisschen müde, denn ich komme direkt aus dem Nachtdienst. Ich glaube, alle Assistenzärzte haben immer viel zu tun, und in der Chirurgie sind wir ganz besonders gefordert, auch in unseren Nachtdiensten. Ich habe einen sehr guten Start für meine ärztliche Berufslaufbahn in Deutschland im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach nehmen können – bis die Corona-Pandemie begann.

Wie hat sich die Corona-Pandemie in der ersten Welle für Sie ausgewirkt?

Durch die Corona-Pandemie wurden wir alle noch mehr gefordert, und vieles ist aufwändiger und komplizierter geworden – Anforderungen, die sich an uns Ärzte und an Pflegekräfte stellen. Während der ersten Welle der Pandemie sind eine Reihe von angesetzten Operationen verschoben worden, da wir unsere Kapazitäten für die Covid-19-Patienten reserviert haben. Das hat für chirurgische Patienten durchaus Probleme bereitet, denn bei manchen sind die Eingriffe, die wir jetzt vornehmen können, aufgrund des verschlimmerten Krankheitsbildes schwieriger. Eine ganze Reihe von Menschen ist wegen der Corona-Pandemie nicht frühzeitig zum Arzt gegangen, und nun kommen sie häufig als Notfälle. Andererseits haben wir auch bei der ersten Welle manche chirurgischen Krankheitsbilder weniger gesehen, zum Beispiel Sportunfälle.

Was kennzeichnet Ihre Arbeitssituation?

Unser Krankenhaus ist gut aufgestellt, und zu unserem chirurgischen Team gehört auch eine ganze Reihe von Fachärzten, also sehr erfahrene Kollegen. Im Juni 2019 habe ich mit meiner Weiterbildung begonnen, und ich denke, ich werde noch gut vier Jahre vor mir haben. Beste Chirurgie ist mein Ziel. Ich führe ein Logbuch, das genau Auskunft gibt, was ich bereits als Chirurg kennengelernt habe. Wir haben eine sehr gute Unterstützung bei uns im Krankenhaus in der Weiterbildung und auch in der entsprechenden Zuteilung von Operationen. Somit ist es für mich auch eine sehr lernintensive Zeit.

Warum haben Sie sich für die Chirurgie entschieden?

Es war schon immer mein Wunsch, Chirurg zu werden, von Beginn an. Mein Vater ist Pädiater, und der hätte es auch gern gesehen, wenn ich ihm in die Pädiatrie gefolgt wäre. Aber ich bin immer schon handwerklich begeistert gewesen, und so stand für mich die Wahl der Chirurgie außer Frage. Schon während meines Studiums in Tunesien hat mir die Famulatur in Chirurgie am meisten Spaß gemacht. Ich habe auch während des Studiums Erfahrungen im Bereich der Inneren Medizin gesammelt, aber für mich war das nicht spannend im Vergleich zur Chirurgie. Hier gehöre ich hin als Arzt.

Warum haben Sie sich entschieden, nach Deutschland zu kommen?

Ein großer Vorteil in Deutschland ist es, dass sich der Arzt seine Spezialisierung selbst aussuchen kann. In Tunesien ist sowas alles vorgegeben und regelt sich über Abschlussnoten. Deutschland bietet viel mehr Möglichkeiten, und hier kann man viel flexibler agieren. Natürlich ist es naheliegend zu überlegen, auch nach Frankreich zu gehen, da die französische Sprache viel vertrauter ist. Aber ich fand es richtiger, nach Deutschland zu gehen.

Malek Ernez im mibeg-Institut

Wie war Ihr Start in Deutschland?

Zunächst bin ich nach Deutschland zwei Monate zum »Testen« gekommen, ich wollte schauen, ob ich die deutsche Sprache lernen kann, ob es nicht zu schwer wird. Und ich wollte ausprobieren, welche Chancen ich hier habe. Letztlich habe ich Deutsch gelernt wie die Medizin im Studium: Ich war jeden Tag in der Bibliothek und habe von morgens bis abends gelernt.

Welche Schritte haben Sie zur Anerkennung unternommen?

Wenn man wie ich aus dem Ausland kommt, ist der Anerkennungsprozess sehr schwierig zu verstehen.

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Ärztliche Approbation: Gezielte Vorbereitung durch das Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis

Vorbereitung auf die Approbation: Qualifizierung für Klinik und Praxis

Ärztinnen und Ärzte bereiten sich im mibeg-Institut auf die Erlangung der Approbation vor

Lehren und Lernen geschieht zur Zeit im mibeg-Institut unter einem ganz besonderen Hygienekonzept. Die Corona-Pandemie macht es erforderlich, dass Abstand gehalten und Mund-Nasen-Schutz getragen wird, besondere Vorkehrungen auch für die Handhygiene bereitgestellt und die üblichen Regelungen zur Vermeidung von Infektionen eingehalten werden.

Für unsere Dozent/innen und Teilnehmer/innen ist dies alles ohnehin selbstverständlich, da sie als Ärztinnen und Ärzte hierzu über besonderes Fachwissen verfügen.

Dass das gemeinsame Lehren und Lernen nach wie vor viel Freude bereitet, zeigt unsere spontane Aufnahme vor unserem Institut. Alle Ärztinnen und Ärzte bereiten sich mit dem Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis auf die Fachsprachprüfung vor ihrer jeweiligen Landesärztekammer und auf die Kenntnisprüfung vor, die durch das Landesprüfungsamt organisiert wird.

Gut ausgebildete und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehende Ärztinnen und Ärzte sind gerade in einer Pandemie-Situation besonders wichtig. Deshalb ist die rasche Erlangung der Approbation der beste Weg, sich an der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in Deutschland zu beteiligen.

Die Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich mit viel Engagement am Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis und freuen sich auf das Arbeiten in Kliniken im gesamten Bundesgebiet.

Die Bundesregierung informiert: Zusammen gegen Corona; © Bundesministerium für Gesundheit

Die Bundesregierung informiert: Zusammen gegen Corona; © Bundesministerium für Gesundheit

2500 Anerkennungsberatungen im Programm IQuaMed

Zahnärztin Ivana Paskul ist unsere 2500. Teilnehmerin im Anerkennungsseminar

Zahnärztin Ivana Paskul ist unsere 2500. Teilnehmerin im Anerkennungsseminar

Sie ist blitzgescheit und sehr charmant: Unsere 2500. Interessentin, die am mibeg-Institut Medizin über das Projekt IQuaMed eine Anerkennungsberatung erfahren hat, ist eine Zahnärztin.

Bereits im Mai haben wir sie kennengelernt, da sie am Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teilgenommen hat. Ivana Paskul hat in Belgrad Zahnmedizin studiert und wurde an der dortigen Universität in der Zahnheilkunde promoviert. Ihr Ziel waren zunächst die USA, hier hat sie die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen für ein weiteres Studien- und Ausbildungsprogramm mit Bravour bestanden. Allerdings sind die dortigen Weiterbildungen sehr kostenintensiv. So kam sie auf die Idee, nach Deutschland zu gehen und sich dort wissenschaftlich weiterzubilden. In Deutschland hat sie auch ihren Ehemann kennengelernt, einen Humanmediziner. Mittlerweile lebt sie im Allgäu und möchte gern langfristig in Deutschland als Zahnärztin arbeiten.

Für ihre berufliche Anerkennung hat sie gezielt einen Termin im mibeg-Institut Medizin gemacht. Nach der Beratung hat sie sich für eine Vorbereitung am mibeg-Institut auf die zahnärztliche Fachsprachprüfung vor der zuständigen Zahnärztekammer entschieden. Zurzeit ist sie Teilnehmerin an unserem Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin, und sie teilte ihrer Seminarleiterin Dr. Luisa Heinrichs gleich mit, wie begeistert sie von Köln ist: »So eine schöne Stadt, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Die vielen grünen Parks begeistern mich sehr!« Vor Kursstart ist sie an einem Tag 12 Kilometer quer durch Köln, am nächsten Tag 14 Kilometer gewandert, um ihren Seminarort zu entdecken.

Das mibeg-Institut führt seit vielen Jahren Beratungen und Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe durch. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die Vorbereitungskurse des Programms IQuaMed auf die Fachsprach- und Kenntnisprüfungen für Zahnärzt/innen. Das Programm IQuaMed wurde in der Startphase durch das Bundesarbeitsministerium und den Europäischen Sozialfonds unterstützt, in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ivana Paskul und wünschen ihr herzlich einen guten Start als Zahnärztin in Bayern.