Anerkennung: medica mondiale

medica mondiale: Engagement für Frauen während der Covid-19-Pandemie

»In Krisen zeigen sich die gesellschaftlichen Krisen verstärkt wie unter einem Brennglas. Marginalisierte Gruppen sind stärker betroffen und werden bei den Lösungen weniger mitgedacht. In allen Krisen sehen wir, dass patriarchale Strukturen erstarken – mit fatalen Folgen für Frauen und das soziale Gefüge. Unverhältnismäßig stark betroffen sind oft Frauen, die einen besonderen Schutz benötigen.«

Dies schreibt Dr. med. Monika Hauser, Vorstand der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, die mit ihrer Arbeit Impulse für zahlreiche Netzwerke von Frauenrechtsaktivistinnen gibt. medica mondiale weist darauf hin, dass sich weltweit Frauen und Frauenrechtsorganisationen für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie und ihrer Folgen einsetzen.

Das Engagement von Frauen in zivilgesellschaftlichen Initiativen, lebenserhaltenden Berufen wie Medizin und Pflege sowie in Familien ist von existenzieller Bedeutung für unsere Gesellschaften. Gleichzeitig verschlechtert sich in Krisenzeiten die Situation von Frauen, und Gewalt gegen Frauen und Kinder nimmt zu.

Um so wichtiger ist es, in solchen Krisenzeiten Organisationen wie medica mondiale zu unterstützen. Engagierte Mitarbeit und auch Spenden können helfen.

Interessent:innen finden hier weitere Informationen und die Möglichkeit zur Spende.

Frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr!

Weihnachten im mibeg-Institut

Weihnachten im mibeg-Institut

Wir wünschen herzlich frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr! Wir werden auch in diesem Jahr wieder Ärzte ohne Grenzen und Medica Mondiale unterstützen und würden uns sehr freuen, wenn Sie diese wichtige Arbeit auch fördern könnten.

Wir dürfen uns bei allen herzlich bedanken, die uns und unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Unterstützung haben zuteil werden lassen. Wir setzen diese Arbeit gern im kommenden Jahr fort und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

Fachtagung von medica mondiale in Köln

Die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, und die Ärztin Monika Hauser, Gründerin und Vorstand von medica mondiale, eröffnen die Fachtagung »Aus dem Schatten treten. Geflüchtete Frauen: selbstorganisiert, solidarisch, selbstbewusst«, die am 24. April 2017 in Köln stattfindet. Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Fortbildung des Flüchtlingsrats NRW in Münster in Zusammenarbeit mit medica mondiale

Viele Geflüchtete in Deutschland haben in ihren Herkunftsländern oder auf der Flucht traumatisierende Erfahrungen gemacht, welche für sie und auch für Helfer/innen in der Flüchtlingsarbeit belastend sind. Im Rahmen einer Fortbildung für Ehrenamtliche des Flüchtlingsrats NRW e.V. spricht Miriam Harosh-Pätsch, Referentin im Auftrag von medica mondiale, über Ursachen und Auswirkungen von Traumata und über den sensiblen Umgang mit traumatisierten Geflüchteten.

» Termin: Freitag, 24. Februar 2017, 13 bis 17 Uhr, International Office Die Brücke, Münster
» Weitere Informationen und Anmeldung

medica mondiale baut psychosoziale Unterstützung für Zufluchtsuchende in Deutschland aus

Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale hat im Laufe ihrer langjährigen Arbeit mit vergewaltigten Frauen in Kriegs- und Krisengebieten einen stress- und traumasensiblen Ansatz entwickelt, der sich auf die Situation Schutzsuchender in Deutschland übertragen lässt. Dieses Wissen geben die Expertinnen aus Köln nun im Rahmen eines Pilotprojektes in Nordrhein-Westfalen weiter, um geflüchteten Frauen Zugang zu psychosozialer Unterstützung zu eröffnen. Weiterlesen