Anerkennung: Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Austauschtreffen der BBE-Beraterinnen und Berater: mibeg-Institut Medizin stellt Qualifizierungsprogramme für Gesundheitsfachberufe und akademische Heilberufe vor

Der Einladung der G.I.B. NRW, der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung, folgten über 150 Anerkennungsberater und Experten für berufliche Anerkennung und Integration. Impulsreferaten aus dem MAGS, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, folgte ein intensiver Erfahrungsaustausch in Gruppen und Workshops. Die Tagung bot sehr gute Möglichkeiten, Ausgleichsmaßnahmen, Anpassungsqualifizierungen und Brückenmaßnahmen vorzustellen, die Schritte zur beruflichen Anerkennung und Wege in den Arbeitsmarkt aufzeigen.

Unter der Moderation von Dr. Ulrich Sassenbach, G.I.B. / IQ NRW, wurden Projekte vorgestellt: für den Bereich der Gesundheitsfachberufe und akademischen Heilberufe referierte das mibeg-Institut Medizin / IQ NRW IQuaMed, für die Projekte im Handwerk der WHKT / IQ NRW Anpassungs- und Nachqualifizierungen, und für die Brückenmaßnahmen für Akademiker die Universität Duisburg / IQ NRW OnTOP/UDE.

 

Fachgespräch »Das Approbationsverfahren für aus dem Ausland kommende Angehörige akademischer Heilberufe«

Das mibeg-Institut Medizin lädt Fachkräfte, die im Bereich der Anerkennung und beruflichen Integration von aus dem Ausland kommenden Angehörigen akademischer Heilberufe tätig sind, zu einem Expertengespräch am Dienstag, 24. Oktober 2017 in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr in das Seminarzentrum des mibeg-Instituts Medizin, Sachsenring 37–39, 50677 Köln ein.

ORR’in Constanze Lernhart, Dezernentin des Landesprüfungsamtes für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, Bezirksregierung Düsseldorf, referiert zur Thematik und geht insbesondere auf die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Regelungen ein.

Mit Unterstützung dieser Referentin können wir mit diesem Fachgespräch eine Möglichkeit bieten, die zahlreichen Fragen, die uns immer wieder im Kontext von Antragstellungen erreichen, im Rahmen dieses Forums zu beantworten. Insbesondere laden wir sehr herzlich die entsprechenden Fachkräfte der Agenturen für Arbeit und Jobcenter und natürlich alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich von Anerkennungsunterstützung und berufsintegrierenden Qualifizierungen tätig sind, ein. Die Moderation übernimmt Barbara Rosenthal, Institutsleiterin des mibeg-Instituts Medizin.

Die Konferenz ist ausgebucht.

Erfolgreicher Start als Gesundheits- und Krankenpflegerin in NRW

Wir haben uns sehr gefreut über die Mail, die uns heute erreichte:

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre guten Wünsche.
Ich habe die Prüfung erfolgreich bestanden und wollte mich dafür bedanken, dass ich mich bei Ihnen gut aufgehoben und unterstützt fühle. Der freundliche Service hat mir die bisherige Zeit sehr erleichtert.

Mit freundlichen Grüßen,
Nelius W.M.

Wir freuen uns sehr mit unserer Absolventin, dass sie nun in ihrem Wunschberuf tätig werden kann. Die aus Kenia stammende Pflegefachkraft hat im Lukaskrankenhaus Neuss ihren Anpassungslehrgang erfolgreich abgeschlossen und das Abschlussgespräch im Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe sehr gut gemeistert. Unsere besten Wünsche begleiten sie auch weiterhin!

Anerkennung Physiotherapie: Das Ziel gut strukturiert in Theorie und Praxis erreichen

Flyer Praxisseminar PhysiotherapieUnter der fachlichen Anleitung von erfahrenen Physiotherapeuten startet das mibeg-Institut Medizin in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum bene+ in Herne das Praxisseminar Physiotherapie, das aus dem Ausland kommende Physiotherapeutinnen und -therapeuten zielgerichtet in Theorie und Praxis auf die berufliche Anerkennung vorbereitet.

Das Praxisseminar Physiotherapie startet am 27. November 2017 in Herne. Das Konzept wurde durch die Bezirksregierung Düsseldorf und das Landesprüfungsamt beraten und genehmigt. Das heißt, wenn die Teilnehmer/innen die Fortbildung erfolgreich durchlaufen, können sie nach dem Abschlussgespräch die Anerkennung und Zulassung als Physiotherapeut/in bekommen.

Das Seminar startet mit einer dreimonatigen Theoriephase (Vormittagsunterricht), in der viele krankengymnastische Behandlungstechniken, u.a. PNF, Bobath und Manuelle Therapie, gelehrt werden, einhergehend mit methodischen Anwendungen der Physiotherapie in den wichtigsten medizinischen Fachgebieten wie der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Orthopädie, der Neurologie etc.

Die Teilnehmer/innen vertiefen ihre Kenntnisse in Befund- und Untersuchungstechniken, in der Physikalischen Therapie sowie im Bereich der Krankheitslehre. Die lehrenden Physiotherapeuten vermitteln darüber hinaus Wissen zum Berufsbild der Physiotherapie, zur Berufs- und Gesetzeskunde und trainieren mit den Teilnehmer/innen Gesprächsführung.

Im Anschluss an die Theoriephase des Seminars absolvieren die Teilnehmer/innen gemäß ihrem individuellen Anpassungsbescheid die von der Bezirksregierung festgelegten Stunden der praktischen Ausbildung. Den Teilnehmenden entstehen keine Seminarkosten. Weiterlesen

Geflüchtete und Pflegearbeitsmarkt: Vernetzung und Austausch von Angeboten

Erneut hat der Diözesan-Caritasverband Köln ein Forum zum Austausch für viele Projekte in Nordrhein-Westfalen im Bereich der (Alten-)Pflege zur Verfügung gestellt, damit diese sich austauschen und vernetzen können.

Wir dürfen an dieser Stelle auf zwei Projekte hinweisen:

Das Projekt »Care for Integration«  ist an mehreren Standorten in NRW gestartet und wird von der Akademie für Pflegeberufe und Management zusammen mit dem Bundesverband Privater Anbieter Sozialer Dienste (bpa)  durchgeführt, unterstützt durch die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und durch das Gesundheitsministerium NRW. Ziel des Projekts ist die berufliche Integration von Geflüchteten in die Altenpflege. Dabei wird den Geflüchteten ein Schulabschluss, deutscher Sprachunterricht und eine Ausbildung in der Altenpflege ermöglicht.

Das Projekt »Welcome@Healthcare« koordiniert Akteurinnen und Akteure im Pflegebereich, die mit der Ansprache, Gewinnung und Qualifizierung von geflüchteten Menschen insbesondere für den Altenpflegebereich befasst sind. Das Projekt ist angesiedelt beim Paritätischen Wohlfahrtsverband und wird ebenfalls durch das Gesundheitsministerium NRW unterstützt.