Anerkennung: Unterstützung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

»Wir unterstützen gern«: Dankeschön an alle Beteiligten!

mibeg-Institut MedizinAm 25. März haben wir eine ehrenamtliche Aktion gestartet, um die Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter während der ersten Phase der Pandemie-Situation zu unterstützen. Wir haben zum einen viele Gesundheitsfachkräfte angefragt, ob sie noch zeitliche Reserven haben, um die Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen, und zum anderen diese Institutionen selbst, ob sie Bedarf an weiteren helfenden Händen haben. Knapp hundert Hilfsangebote konnten wir so übermitteln, und wir hoffen, dass sich Helfer/innen und Institutionen gut zusammengefunden haben.

Da war etwa die Lehrerin an einer Pflegeschule, die ihre Unterstützung angeboten hat, der Arzt, der gerade in den Ruhestand eintreten wollte, oder der Rechtsanwalt, der eine kostenfreie Beratung zu Arbeitsfragen in Coronazeiten angeboten hat. Allen Helferinnen und Helfern sagen wir unseren herzlichen Dank! Die spontane Hilfsbereitschaft hat uns sehr berührt und motiviert uns einmal mehr, uns für Bildungsprogramme im Gesundheitswesen zu engagieren.

Sehr gefreut uns haben wir uns auch über ein Schreiben der Ärztekammer Nordrhein, das uns heute erreichte. »Ihr Vorhaben, in der Corona-Pandemie über das Kontaktnetz Ihres Instituts ehrenamtliches ärztliches und nicht-ärztliches Personal zu suchen, um es an den verschiedenen Stellen des Gesundheitssystems, an denen aktuell zusätzliches Personal benötigt wird, anzubieten, kann von unserer Seite nur begrüßt werden. Viele Institutionen des Gesundheitswesens, so auch die Ärztekammer Nordrhein, sind in ähnlicher Weise aktiv, um den großen zusätzlichen Personalbedarf decken zu helfen. Wir wünschen Ihrem Projekt weiterhin Erfolg und bedanken uns nochmals für Ihre erfreuliche Initiative.«

Handlungsempfehlungen für Gesundheitsämter für die infektionshygienische Überwachung von pädagogischen Prüfungssituationen während der Pandemie

Eine praxisnahe und richtungsweisende Stellungnahme liegt für Schulen, Universitäten und weitere Ausbildungsbereiche vor. Sie bezieht sich auf die Überprüfung der operativen Umsetzung von Prüfungen, bei denen die Gesundheitsbehörden vor Ort in Planung, Durchführung und Ablauf einzubinden sind.

Die Stellungnahme gibt Auskunft über die Grundprinzipien der Hygiene, über die Prävention und Kontrolle und über die Kriterien bei der Durchführung von Prüfungen und des Schulunterrichts zur Zeit der Corona-Pandemie.

Gleich vier hochrangige Expert/innen zeichnen verantwortlich: Prof. Dr. med. Martin Exner, Präsident der DGKH, Dr. med. Peter Walger, Vorstand der DGKH, Dr. med. Ute Teichert, Vorsitzende des BVÖGD, und Prof. Dr. med. Caroline Herr, Präsidentin der GHUP.

Die Stellungnahme »Bekämpfung der COVID-19-Epidemie in Deutschland« finden Sie hier.

Cochrane-Bibliothek frei verfügbar

Cochrane hat die Cochrane-Bibliothek temporär kostenfrei und uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Dadurch wird auch die gesamte Cochrane-Evidenz, die für die Eindämmung der Corona-Pandemie von Nutzen sein könnte, uneingeschränkt verfügbar. Der offene Zugang soll den weltweiten Wissensaustausch und die klinische Forschung erleichtern. Cochrane schließt sich damit einer globalen Initiative wissenschaftlicher Fachverlage an.

Die Aktion »Wir unterstützen gern« des mibeg-Instituts läuft sehr gut an: Hilfsangebote während der Corona-Pandemie

mibeg-Institut MedizinZahlreichen Institutionen, die während der Corona-Pandemie Unterstützung suchen, insbesondere Kliniken und Gesundheitsämtern, vermitteln wir derzeit Hilfsangebote von Ärztinnen und Ärzten, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Medizinischen Fachangestellten, Apotheker/innen und Klinischen Datenmanager/innen. Wir bemühen uns, diejenigen, die Unterstützung suchen, mit denjenigen schnell regional zu vernetzen, die unterstützen wollen. Das ist das Ziel der Aktion »Wir unterstützen gern«.

Allen Beteiligten sagen wir jetzt schon unseren ganz herzlichen Dank!

Es ist großartig, wie sich die Mitarbeiter in den Kliniken und den Gesundheitsämtern engagieren, und es ist großartig, wie sich viele Unterstützer engagieren. Das kann die Study Nurse sein, die Wochenenddienste anbietet, der gerade in den Ruhestand getretene Facharzt, die Krankenschwester, die zuletzt als Pflegelehrerin gearbeitet hat, wie auch ein Datenmanager im Bereich der Klinischen Forschung, dessen Spezialprojekt zurzeit ruht und der mit IT-Wissen die Kontaktnachverfolgung von Infizierten unterstützen möchte.

Über das große Kontaktnetz des mibeg-Institut Medizin hinaus erhalten wir bereits jetzt viele Anfragen, denen unsere Bitte um Unterstützung weitergeleitet worden ist. Deswegen geben wir Ihnen hier über zwei Links Gelegenheit, sich über uns miteinander zu vernetzen:

Klinikkonzern Helios schickt als Unterstützung zur Eindämmung der Corona-Pandemie Ärzte- und Pflegeteam nach Spanien

Der Klinikkonzern Helios hat ein Ärzte- und Pflegeteam sowie 30 Beatmungsgeräte nach Spanien zur Unterstützung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie geschickt. Das Team sei am Montagabend in der spanischen Hauptstadt eingetroffen, sagte eine Helios-Sprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Mehr als 200 Freiwillige hätten sich aus dem Unternehmen gemeldet, um in Spanien zu helfen, das besonders vom Coronavirus betroffen ist.

»Im Laufe der Woche werden wahrscheinlich weitere Teams aus ganz Deutschland nach Spanien gehen«, sagte die Sprecherin. Die Ärzte und Pfleger würden dort bei der Bekämpfung des Virus helfen. Wie viele Freiwillige insgesamt in ausländischen Kliniken helfen werden, sei derzeit unklar.