Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat gegenüber den Aachener Nachrichten gesagt, dass die Fachsprachprüfung für aus dem Ausland kommende Ärzte ein »unverzichtbares Element der Qualitätssicherung« sei. »Wer da durchfällt, muss sich besser vorbereiten. Dafür gibt es spezielle Fachsprachkurse. Die Medizin ist leider sprachlich genauso kompliziert wie fachlich«, sagte Henke, der zugleich Vorsitzender des Marburger Bundes Bundesverband ist.
Präsident Henke wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 1.078 ärztliche Fachsprachprüfungen durch die Ärztekammer Nordrhein durchgeführt wurden, von denen 524 bestanden wurden. Seit vier Jahren werden diese Fachsprachprüfungen angeboten und haben im Durchschnitt eine 50-prozentige Nichtbestehensquote.
Die Aachener Nachrichten verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf die Verlautbarung des Deutschen Patientenschutzbundes, der viele Rückmeldungen über wachsende Kommunikationsprobleme bekommt. Besonders dramatisch sei die Situation in Kur- und Rehakliniken, in denen manchmal laut Patientenschutzbund nur »mit Händen und Füßen gearbeitet« würde. Medizin aber »funktioniert nur über Gespräche«.
Gemeinsam mit dem Marburger Bund bietet das mibeg-Institut Medizin mit dem Intensivkurs Fachsprache Medizin eine gezielte Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung mit hohen Bestehensquoten unserer Absolventen an.
