Anerkennung: Willkommenskultur

Marburger Bund und mibeg-Institut Medizin informieren ausländische Ärztinnen und Ärzte in Dortmund

Großer Andrang zum Seminar des Marburger Bundes in Dortmund

Großer Andrang zum Seminar des Marburger Bundes in Dortmund

Großer Andrang herrschte beim Seminar »Arbeiten in Deutschland«, zu dem der Marburger Bund nach Dortmund eingeladen hatte. Viele ausländische Ärztinnen und Ärzte, die im deutschen Gesundheitswesen arbeiten wollen, informierten sich über die Arbeitsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte, den beruflichen Einstieg und die Wege zur Anerkennung ihres Berufs, besonders über noch zu leistende Fachsprach- und Kenntnisprüfungen.

Prof. Dr. med. Ingo Flenker stellt das deutsche Gesundheitswesen vor

Prof. Dr. med. Ingo Flenker stellt das deutsche Gesundheitswesen vor

Umfassend legte Prof. Dr. med. Ingo Flenker, langjähriger Chefarzt für Innere Medizin und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, den Teilnehmern das deutsche Gesundheitssystem dar und ermutigte alle, gut vorbereitet einzusteigen und an einer optimalen Patientenversorgung mitzuwirken.

Gleich drei Bildungsreferentinnen des mibeg-Instituts Medizin engagierten sich für dieses Seminar und zeigten in einem Vortrag und am Infostand die Qualifizierungsmöglichkeiten auf, die Ärztinnen und Ärzte nutzen können, wenn sie ihren beruflichen Einstieg in Deutschland starten. Ruth Wichmann und Andreas Höffken vom Marburger Bund gaben viele wichtige Informationen zum Anerkennungsverfahren und zum Arbeitsrecht, und ärztliche Kollegen berichteten aus der Krankenhauspraxis und luden die Teilnehmer zur Mitarbeit ein.

Berufliche Anerkennungsverfahren: Mehrsprachiges Fachwörterbuch erschienen

Die gemeinnützige Gesellschaft für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote MOZAIK hat ein mehrsprachiges Fachwörterbuch für das berufliche Anerkennungsverfahren in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch und Kurdisch veröffentlicht. Weiterlesen

Transkulturelle Kompetenz: Curriculare Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte

In der Behandlung von Patientinnen und Patienten bedarf es zunehmend einer transkulturellen Kompetenz. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hat eine curriculare Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte entwickelt, um die kulturelle Kompetenz im klinischen Alltag zu erhöhen. Die teilweise mit Online-Modulen versehene Fortbildung schließt für Ärztinnen und Ärzte aus dem Kammerbereich Westfalen-Lippe mit dem Zertifikat »Transkulturelle Medizin – Kulturelle Kompetenz im Klinischen Alltag« ab. Nähere Hinweise finden Sie hier.

IQ Kongress 2016 in Berlin: Viele Informationen, viel Austausch, Netzwerkarbeit

IQ Kongress 2016Am intensiven Austausch im bundesweiten IQ Netzwerk auf dem IQ Kongress 2016 in Berlin haben sich die Kolleginnen und Kollegen des Projektes IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin gern beteiligt. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Weltrekord: IQuaMed-Teilnehmer schaffen zusammen mit der Uniklinik Köln Reanimations- und Integrationsweltrekord

Soeben erreichte uns über die Uniklinik Köln der Link zum Film über den gelungenen Weltrekord, der auf Initiative von Prof. Dr. Böttiger, Uniklinik Köln, gestartet wurde, um zu zeigen, wie einfach und wichtig Sofortmaßnahmen zur Lebensrettung erfolgen können, bis Notärzte beim Patienten vor Ort sind.

Der Reanimationsweltrekord, den die Uniklinik Köln zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin, dem Malteser Hilfsdienst, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem DLRG und der Kölner Berufsfeuerwehr aufstellte, war zugleich ein Weltrekord in Integration und guter Zusammenarbeit, da sich 144 Menschen aus 74 Nationen beteiligten, darunter viele Ärztinnen und Ärzte, die sich über das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung« IQ derzeit in NRW auf ihre Berufstätigkeit vorbereiten.

Das Video kann hier abgerufen werden.

Weitere Infos mit vielen Fotos vom Weltrekord finden Sie hier:

» Bildergalerie
» Bericht auf anerkennung-in-deutschland.de
» Bericht auf netzwerk-iq.de