Archiv des Autors: Barbara Rosenthal

Michaela Binnen leitet den Zentralbereich Pflege der Marienhaus Unternehmensgruppe

Marienhaus UnternehmensgruppeMichaela Binnen ist eine erfahrene Pflegeexpertin mit herausragender Expertise im Bereich des Pflegemanagements. Sie übernimmt die Leitung des Zentralbereichs Pflege der Marienhaus Holding, die zu den größten christlichen Trägern von sozialen Einrichtungen in Deutschland zählt. Allein 14 Krankenhäuser, 20 Alten- und Pflegeheime und 10 stationäre und ambulante Hospize gehören zur Marienhaus Unternehmensgruppe, die vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland tätig ist. Fast 14.000 Mitarbeiter/innen zählt die Trägerschaft.

Michaela Binnen wird sich für eine einheitliche Ausrichtung und Organisation innerhalb der Pflege engagieren und einen großen Schwerpunkt auf die spartenübergreifende Vernetzung der Pflege auf überregionaler Ebene legen. Sie übernimmt die Führungsverantwortung für die Pflegedirektor/innen der Standorte und wird sich insbesondere dem Bereich der Mitarbeitergewinnung und -bindung, der Entwicklung innovativer Arbeitszeitmodelle und der Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich widmen.

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin verfügt über vielfältige Zusatzqualifikationen. Sie hat die Fachweiterbildung Intensivkrankenpflege absolviert sowie das Studium der Pflegepädagogik und der Betriebswirtschaft. Michaela Binnen ist zudem ausgebildete Qualitätsmanagerin, Auditorin und EFQM-Assessorin. Berufserfahrung erwarb sie bereits als leitende OP-Managerin der Uniklinik Köln, als Geschäftsführerin des Zentral-OPs und stellv. Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Tübingen sowie als Pflegedirektorin in Essen und Köln. Michaela Binnen gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der Weiterbildung Aufsichtsrat des mibeg-Instituts Medizin an. Wir gratulieren herzlich zur neuen beruflichen Position.

Kammerpräsident Armin Hoffmann referiert im mibeg-Institut

Mal mit, mal ohne Schutzmaske, aber immer lächelnd: Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein

Mal mit, mal ohne Schutzmaske, aber immer lächelnd: Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein

Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Dr. Armin Hoffmann, referierte im Intensivseminar Pharmazie, mit dem sich aus dem Ausland kommende Apothekerinnen und Apotheker gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereiten.

Präsenzseminare zur Zeit der Corona-Pandemie unterliegen ganz besonderen Hygieneregeln, die Dr. Hoffmann selbstverständlich exzellent beherrscht. Apotheken sind systemrelevant, und eine Beratung durch Apotheker:innen muss für alle Patient:innen auch in einer solchen epidemischen Lage stets angeboten werden. Selbstverständlich bedarf es hierzu eines guten Schutzes. Zudem können Schutzmasken und Desinfektionsmittel in den Apotheken selbst erworben werden.

Dr. Hoffmann referierte zum Berufsbild des Apothekers, verdeutlichte die Anforderungen an den Beruf, skizzierte die Rahmenbedingungen in Deutschland, unter denen der Beruf des Apothekers in Deutschland ausgeübt werden kann und ermutigte die Teilnehmer:innen, intensiv zu lernen, um sich so für die Ausübung des Apothekerberufs gut gerüstet zu sehen: »Sie werden gebraucht, seien Sie uns herzlich willkommen!«, so der Kammerpräsident vor dem Seminar.

medica mondiale: Engagement für Frauen während der Covid-19-Pandemie

»In Krisen zeigen sich die gesellschaftlichen Krisen verstärkt wie unter einem Brennglas. Marginalisierte Gruppen sind stärker betroffen und werden bei den Lösungen weniger mitgedacht. In allen Krisen sehen wir, dass patriarchale Strukturen erstarken – mit fatalen Folgen für Frauen und das soziale Gefüge. Unverhältnismäßig stark betroffen sind oft Frauen, die einen besonderen Schutz benötigen.«

Dies schreibt Dr. med. Monika Hauser, Vorstand der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, die mit ihrer Arbeit Impulse für zahlreiche Netzwerke von Frauenrechtsaktivistinnen gibt. medica mondiale weist darauf hin, dass sich weltweit Frauen und Frauenrechtsorganisationen für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie und ihrer Folgen einsetzen.

Das Engagement von Frauen in zivilgesellschaftlichen Initiativen, lebenserhaltenden Berufen wie Medizin und Pflege sowie in Familien ist von existenzieller Bedeutung für unsere Gesellschaften. Gleichzeitig verschlechtert sich in Krisenzeiten die Situation von Frauen, und Gewalt gegen Frauen und Kinder nimmt zu.

Um so wichtiger ist es, in solchen Krisenzeiten Organisationen wie medica mondiale zu unterstützen. Engagierte Mitarbeit und auch Spenden können helfen.

Interessent:innen finden hier weitere Informationen und die Möglichkeit zur Spende.

Anne Bunte: »Für uns ist es schon die dritte Welle«

Dr. med. Anne Bunte im mibeg-Institut

Dr. med. Anne Bunte im mibeg-Institut

Dr. med. Anne Bunte ist Ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Radiologin mit hervorragender Expertise. Die vormalige Chefin des Kölner Gesundheitsamtes leitet das Gesundheitsamt in Gütersloh und ist mithin für die Öffentliche Gesundheit im Kreis Gütersloh zuständig.

Die Expertin war gewissermaßen genau zur Stelle, als umfassende Fachkompetenz in der Seuchenbekämpfung im Kreis Gütersloh gebraucht wurde, da die Corona-Pandemie besonders dort aufgrund der spezifischen Industrieansiedlung im Landkreis hohe Infektionszahlen nach sich zog. Von daher war Dr. Bunte im kontinuierlichen Krisenmanagement und musste nach der ersten Welle im Frühjahr direkt die zweite Welle meistern.

»Wir standen als Gesundheitsamt Gütersloh plötzlich in der New York Times und tauchten bei CNN auf. (…) Im Frühjahr sind wir mit den Strukturen gestartet, die wir für die Influenza- und Masern-Ausbrüche aufgebaut hatten. Schon damals haben wir festgestellt: Corona ist komplett anders. Seither haben wir ständig nachjustiert«, sagte Anne Bunte gegenüber der Süddeutschen Zeitung. »Wenn wir über die Lehren aus den ersten Wellen reden, muss man auch darüber sprechen, wie viel Föderalismus eine Pandemie-Strategie verträgt.«

Nun ist mit Anbruch der Herbst-Winter-Saison wiederum das Gesundheitsamt in Gütersloh besonders gefordert. Für umfassende und langfristige Strategien und eine bessere Ausstattung der Gesundheitsämter mit Ressourcen setzen sich auch die Ärztekammern, der Marburger Bund und der Landesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes NRW ein, alles Einrichtungen, in denen sich Dr. med. Anne Bunte in leitenden Funktionen engagiert.

Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst: Erster Teil umgesetzt

Der erste Teil des im September beschlossenen Paktes für den ÖGD ist auf den Weg gebracht worden. Um den notwendigen besonderen Anforderungen zur Stärkung des ÖGD gerecht zu werden, stellt der Bund den Ländern im Rahmen der Umsatzsteuerverteilung für das Jahr 2021 zunächst 200 Mio. Euro als erste Tranche zur Verfügung. Die Länder haben zugesagt, transparent zu machen, dass die genannten Mittel zur Umsetzung des Pakts für den ÖGD verwendet werden.

Im ÖGD-Pakt stellt der Bund über sechs Jahre 3,1 Milliarden Euro für Personal, Digitalisierung und moderne Strukturen zur Verfügung.