Unter dem bekannten Hashtag #ZusammenGegenCorona haben über 150 Unternehmen klar Stellung bezogen und fordern alle zum Impfen auf. Wir sind dabei!
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Christian Drosten am 5. August 2021 über den zu erwartenden Herbst: »Man sollte sich jetzt zügig um einen Impftermin bemühen«
Das mibeg-Institut Medizin hat am 23. Juli 2021 auf das Strategiepapier für den Herbst des Robert-Koch-Instituts hingewiesen.
Was kostet die ärztliche Kenntnisprüfung?
Teuer, teurer, am teuersten: Nein, dies ist keine Sprachübung, sondern beschreibt die Entwicklung der Gebühren für ausländische Ärztinnen und Ärzte, die in Deutschland an einer Kenntnisprüfung teilnehmen müssen.
Zwar werden von vielen Krankenhäusern händeringend Assistenzärzte gesucht, aber für nahezu alle ausländischen Ärzte, die aus sogenannten Drittstaaten kommen, steht eine Kenntnisprüfung an.
Die Kenntnisprüfung wird durch das jeweilige Landesprüfungsamt organisiert und verantwortet. In den Bundesländern werden unterschiedliche Einrichtungen vom Landesprüfungsamt mit der Durchführung beauftragt. Die teils sehr hohen Gebührensätze wurden schon als lukratives Geschäftsfeld von einem Kursanbieter entdeckt, der ein Geschäftsmodell über Sprachkurse, Fachsprachkurse, Vorbereitungskurse bis hin zur Prüfungsabnahme durch von ihm beauftragte Dozenten etablieren wollte. Hier haben die Landesprüfungsämter zu Recht einen Riegel vorgeschoben.
Die beauftragten Universitäten hatten eine gute Routine ausgebildet. In NRW hatte die Bezirksregierung Düsseldorf beispielsweise angeregt, Kenntnisprüfungen für ausländische Ärzte in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu Prüfungen des dritten medizinischen Staatsexamens an Universitäten durchzuführen. Dann wurde aber für dieses Bundesland entschieden, die Ärztekammern mit der Durchführung zu beauftragen.
Dabei wurden die Prüfungsgebühren in NRW von ursprünglich 650 € auf nunmehr 1.050 € angehoben. Teurer sind die Prüfungsgebühren nur noch in Hessen und Rheinland-Pfalz. In Schleswig-Holstein beispielsweise beträgt die Gebühr für die Kenntnisprüfung 350 €. In Thüringen werden die Gebühren für die Überprüfung eines gleichwertigen Ausbildungsstandes je nach Aufwand ermittelt und können bis zu 400 € betragen, folgt noch eine Kenntnisprüfung, sind zusätzlich 450 € fällig.
Eine sehr gute Übersicht zu den Prüfungsgebühren im gesamten Bundesgebiet hält das Auslandsreferat des Marburger Bunds Bundesverband bereit.
Zu diesen Prüfungsgebühren kommen dann noch Vorbereitungskosten hinzu. Es ist mit Kosten für die notwendige Literatur zu rechnen sowie mit Kursgebühren, da es erfahrungsgemäß wenig ratsam ist, sich ohne gezielte Vorbereitung der Prüfung zu stellen.
Sind Gutachten nun ein Ausweg?
Der Weg über ein Gutachten wird häufig gewählt, da eine Prüfung nachvollziehbarerweise als aufwendig angesehen wird. Aber auch die Kosten für das Gutachten müssen übernommen werden. Auch hier sind die Beträge unterschiedlich, umfassen aber ebenfalls mehrere hundert Euro. Da zudem das Gutachten im Ergebnis oft aussagt, dass eine vollständige Gleichwertigkeit nicht konstatiert werden kann, bleibt nur der Weg über die Kenntnisprüfung, und man zahlt dann zweifach hohe Gebühren.
Wenn in Deutschland ausländische Ärztinnen und Ärzte eingeworben werden sollen, muss dieses System überprüft werden.
Wenn Körperschaften öffentlichen Rechts prüfen, stellt sich die Frage, warum eine Facharztprüfung etwa 130 € kostet, eine Fachsprachprüfung beispielsweise 350 €, eine Kenntnisprüfung aber teilweise mehr als 1.000 €, im Wiederholungsfalle dann mehr als 2.000 €.
Hinzu kommen noch Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen, Anfahrten, Übernachtungen und vieles mehr. Dankenswerterweise hat der Bund mit der Einrichtung des Anerkennungszuschusses eine Hilfe eingerichtet, aber auch diese Fördermöglichkeit muss erst gefunden werden.
Ein einheitlicher, transparenter und nachvollziehbarer Gebührensatz sowie die Möglichkeit der Unterstützung durch den zukünftigen Arbeitgeber oder durch öffentliche Förderung wären hier hilfreich und wünschenswert.
Top vorbereitet auf die ärztliche Fachsprach- und Kenntnisprüfung
Wir freuen uns immer sehr, wenn wir regelrechte Koryphäen der klinischen Medizin in unserem Institut begrüßen dürfen. Hier trifft Seminarleiterin Cecile Polzin, M. A., auf Prof. Dr. med. Claus Doberauer, einen erfahrenen Internisten und Gastroenterologen, langjährig Chefarzt und Ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals in Köln.
Das mibeg-Institut beauftragt leitende Ärztinnen und Ärzte mit umfassender klinischer Erfahrung mit Lehraufträgen, damit die anstehenden Fachsprach- und Kenntnisprüfungen von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten, die an unseren Kursen teilnehmen, gut gemeistert werden. Und die Evaluierungen unserer Seminare zeigen: Das ist der richtige Weg.
Die Bestehensquoten und die Quoten der erfolgreichen Arbeitsaufnahme als Assistenzarzt oder -ärztin liegen bei nahezu 100 Prozent.
Wir bedanken uns bei allen unseren Teilnehmer/innen für die überaus freundlichen Rückmeldungen. So schreibt uns Feder H.: »Ich war Mitglied des Seminars 82. Ich hoffe, Ihnen und allen Dozentinnen und Dozenten geht es gut. Ich bin immer noch in meiner Stelle. Richten Sie bitte allen schöne Grüße aus. Vielen Dank für Ihre Bemühungen, und ich bleibe Ihnen dankbar für Ihre Hilfe in meiner schwierigen Zeit.« Anait P., die aus Armenien zu uns gekommen ist, schreibt uns: »Vielen Dank für die Organisation dieses Kurses! Erstens gefällt mir persönlich dieser Lernansatz. Bei der Anmeldung zu diesem Kurs wurde ich gründlich mit den Aktivitäten der Organisation vertraut gemacht. Jeden Monat gab es einen detaillierten Arbeitsplan, und vorab Informationen über etwas zu geben, hilft sehr. Angesichts der aktuellen Situation schätze ich die Kontrolle über die aktuelle Infektion sehr. Ich habe mich immer im Institut gut geschützt gefühlt.«
Ganz besonders berührt hat uns die folgende Mail von Marina S., die aus Russland stammt: »Noch einmal herzlichen Dank für den tollen Kurs, der mir sehr bei der Integration in den Arbeitsmarkt geholfen hat und meinen Traum in die Realität implementiert hat. Aus meiner Sicht muss ich sagen, dass ich allen meinen Bekannten Euren Kurs empfehle.«
Das größte Kompliment aber für unsere Seminarleiterin und unsere Dozentinnen und Dozenten wird durch Angelina R. gefasst, die in Serbien studiert hat: »Meiner Meinung nach sollte das mibeg-Institut und der Kurs Qualifizierung für Klinik und Praxis eine Voraussetzung für alle ausländische Ärzte sein.«
Wir bedanken uns bei allen Dozent/innen und Teilnehmenden ganz herzlich für die aktive und gute Mitwirkung an der Weiterbildungsreihe Qualifizierung für Klinik und Praxis.




