Archiv der Kategorie: News

Neuer Start zur Anerkennung für Pflegefachkräfte in NRW

Herzlich willkommen im 7. Praxisseminar Pflege: mibeg-Institut und KKS Essen freuen sich gemeinsam auf die Pflegefachkräfte, die an den Start gehen

Herzlich willkommen im 7. Praxisseminar Pflege: mibeg-Institut und KKS Essen freuen sich gemeinsam auf die Pflegefachkräfte, die an den Start gehen

Die ersten sind schon sehr früh eingetroffen und haben sich munter zum Foto aufgestellt, während ein Drittel des Kurses noch mit der Anreise beschäftigt war. Planmäßig gingen am 4. Oktober 2021 Pflegefachkräfte aus verschiedenen Regionen in NRW (und aus vielen unterschiedlichen Herkunftsländern) an den Start, um sich in Essen zielgerichtet in sechs Monaten auf die Kenntnisprüfung vorzubereiten.

Das Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts, das wir zusammen mit der KKS Essen durchführen, ist wie folgt aufgebaut: Drei Monate dienen der theoretischen Qualifizierung, drei Monate der angeleiteten Praxis, und am Ende steht die Kenntnisprüfung, abgenommen durch das Landesprüfungsamt und die Bezirksregierung Münster. Eine sehr erfahrene Pflegewissenschaftlerin leitet das Seminar, das das mibeg-Institut mit Unterstützung des Wissenschaftlichen Beirats zum Programm IQuaMed 2015 konzipiert und erstmalig dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium vorgestellt hat.

Selbstverständlich hat dieses Modellprojekt bundesweit viel Aufmerksamkeit bekommen, so auch 2018 bei einer Veranstaltung von Saaris zur Anerkennung von Gesundheitsberufen in Saarbrücken, wo unser Modellprojekt auf besonders fruchtbaren Boden fiel. Auch dort wird seit Kurzem ein sechsmonatiges Projekt für Pflegekräfte unter dem Titel INGA angeboten.

Unser Seminarprojekt Praxisseminar Pflege geht regelmäßig an den Start und bietet in Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern über die AZAV eine verlässliche und gute Basis für anerkennungssuchende Pflegefachkräfte sowie für Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen, die so qualifizierte Mitarbeiter/innen dringend suchen.

Das Seminar befördert gute Chancen für aus dem Ausland kommende Pflegekräfte, durch dieses Praxisseminar ihre Anerkennung zu erlangen, und unterstützt sie damit für ein selbstständiges Arbeiten in der Klinik. Darüber hinaus zeigt die kontinuierlich erfolgreiche Realisierung der Seminarreihe, dass für die Pflege das Ziel des IQ Förderprogramms, Nachhaltigkeit zu schaffen, erreicht wird. Denn die zunächst über Projektförderung eingesetzten Bundes- und ESF-Mittel können nun über die AZAV sinnvolle und dauerhaft nutzbare Wege schaffen.

Wir wünschen allen eine gute Zusammenarbeit und ein erfolgreiches Seminar!

Erfolgreich anerkannt, erfolgreich integriert in der Pflege: Lidia Skurat

anerkennung-in-deutschland.de

anerkennung-in-deutschland.de

Herzlichen Dank, liebes Team von anerkennung-in-deutschland.de! Das Team des Portals der Bundesregierung zu Anerkennungsfragen hat unsere Absolventin, die Pflegefachfrau Lidia Skurat, erneut kurz interviewt und bestätigt bekommen, dass Lidia Skurat erfolgreich in ihrem Beruf Krankenpflege arbeitet.

Wir hatten die Pflegefachfrau fachlich mit Qualifizierungsangeboten begleitet und ihr gemeinsam mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen eine Möglichkeit geboten, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland zu erlangen.

Für das Portal anerkennung-in-deutschland.de wurde sie porträtiert.

Nicht nur wir fragen regelmäßig nach, ob die Berufstätigkeit erfolgreich und zufriedenstellend verläuft, sondern in diesem Falle auch das Team von anerkennung-in-deutschland.de.

Lidia Skurat ist über alle Maßen begeistert, als anerkannte Pflegefachkraft im zur Contilia-Gruppe gehörenden St. Marien-Hospital in Mülheim an der Ruhr im Bereich der Chirurgie zu arbeiten. »Es hat sich alles genau so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe.«

In einem sehr gut aufgestellten Krankenhaus eine wichtige Aufgabe zu übernehmen, ist das Ziel unserer Pflegefachkräfte, die wir regelmäßig in Anerkennungsqualifizierungen unterstützen.

 

Preisgekrönte Projektarbeit zur Gewinnung ausländischer Ärztinnen und Ärzte zur Etablierung einer migrationspsychiatrischen Station

Hans-Prinzhorn-Klinik, LWL Klinik Hemer: Dr. med. Ulrich Bodensieck im mibeg-Institut ausgezeichnet

Hans-Prinzhorn-Klinik, LWL Klinik Hemer: Dr. med. Ulrich Bodensieck im mibeg-Institut ausgezeichnet; Foto: © LWL Klinik Hemer

Die aktuellen Projektbereiche im mibeg-Institut Medizin kreuzen sich auch manchmal in Projektarbeiten unserer Absolvent/innen. Im Rahmen der Weiterbildung Management psychiatrischer und psychosomatischer Kliniken wurde aktuell Dr. med. Ulrich Bodensieck ausgezeichnet. Sein Klinikprojekt lautet: »Gewinnung von Ärztinnen und Ärzten aus dem europäischen Raum zur Etablierung einer migrationspsychiatrischen Station in einer psychiatrischen Klinik«. Ulrich Bodensieck ist Chefarzt der Abteilung Psychotherapie und Tagesklinische Behandlung an der Hans-Prinzhorn-Klinik, LWL Klinik Hemer.

Ein wichtiger Bezugspunkt für den leitenden ärztlichen Dienst einer Klinik, der mit Personalmanagement beschäftigt ist, ist dabei auch die Anerkennungsberatung und die Anerkennungsqualifizierungen, die das mibeg-Institut im Programm IQuaMed zur Vorbereitung auf Fachsprachprüfung und Kenntnisprüfung für aus dem Ausland kommende Ärzt/innen anbietet. Insbesondere die Community der aus Griechenland kommenden Ärztinnen und Ärzte – beispielsweise über den Verein »Genesis e.V.« – ist in NRW sehr groß, und zahlreiche Initiativen von Seiten des Landes, insbesondere des MAGS, und auch der Ärztekammern haben sich hier über Arbeitskreise, Reisen und Veranstaltungen ganz besonders engagiert. Über das Schwerpunktthema Griechenland hinaus thematisierte Dr. Bodensieck auch die Zuwanderung aus der Türkei.

Die Projektpräsentation gehörte zu einer Seminareinheit, die sich mit ganz hervorragenden Projektarbeiten von Psychiater/innen aus ganz Deutschland gestaltete. So gratulieren wir sowohl Dr. Ulrich Bodensieck als auch seinen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung am mibeg-Institut.

Ärztinnen und Ärzte aus Mexiko fragen Anerkennungsberatung an

Plakat »Der Weg zur deutschen Approbation für ausländische Ärztinnen und Ärzte«
Das mibeg-Institut hat zusammen mit den Anerkennungsbehörden ein Poster entwickelt, das Ärztinnen und Ärzte den Weg zur beruflichen Anerkennung leichter machen soll und sehr oft angefragt und angeklickt wird.

Jetzt erreichte uns ein sehr nettes Schreiben aus Mexiko mit einer entsprechenden Anfrage, verbunden mit der Bitte, doch direkt das Seminar »Wege zur Anerkennung« via Internet für mexikanische Ärztinnen und Ärzte anzubieten. Die Anerkennungsprofis des mibeg-Instituts Medizin folgen einer solchen Bitte natürlich sehr gern.

In den letzten Jahren ist sehr viel geschaffen worden an einheitlichen und vereinfachten Verfahrenswegen, um aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten den Weg zu ebnen. Zwar gibt es immer noch sehr kostenintensive Sonderprojekte, mit denen gezielt Mediziner/innen aus bestimmten Ländern eingeworben werden sollen. Aber wichtiger wäre es, die Anerkennungswege rechtlich und fachlich so zu gestalten, dass stets abrufbare, klare und einfache Informationen verfügbar sind in Bezug auf Anerkennung, Qualifizierung und Berufseinmündung. Dies ist dann eine konkrete Hilfe für Anerkennungsinteressierte und Arbeitgeber/innen und nicht ein aufwendiges Verfahren für wenige.

Es gilt, von der vereinzelten Projektförderung wegzukommen – hin zu dauerhaft guten Wegen in das Einwanderungsland Deutschland mit seinem erheblichen Fachkräftebedarf.

Lieblingspost: Ärztliche Kenntnisprüfung bestanden

Ärztin Dr. med. Karin Gömann, Projektleiterin am mibeg-Institut Medizin

Ärztin Dr. med. Karin Gömann, Projektleiterin am mibeg-Institut Medizin

Ein großes Dankeschön erreichte uns heute von einem Arzt, der das Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis erfolgreich absolviert und seine Fachsprachprüfung und jetzt auch aktuell seine Kenntnisprüfung bestanden hat. Der Arzt kommt ursprünglich aus dem Iran und hatte im Seminar gesagt, die Seminar- und Projektleiterinnen sowie die ärztlichen Dozentinnen und Dozenten seien so fantastisch, dass er alle zu einem großen iranischen Essen einladen wolle, wenn er die Approbation in Deutschland erhalte.

Und tatsächlich bekamen heute Dr. med. Karin Gömann, Cecile Polzin und Carina Schmidt vom mibeg-Institut und unsere Dozent/innen eine solche Einladung. Was für eine überaus nette Geste!

Aber natürlich braucht es nicht eine solche Einladung. Wir sind mit großem Engagement und viel Fröhlichkeit auch ohne Extra-Feiern hier im Institut dabei, Ärztinnen und Ärzte aus vielen Ländern der Welt zielgerichtet mit dem Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis auf die Fachsprach- und Kenntnisprüfung und die Berufstätigkeit in Deutschland vorzubereiten.

Lieber Farbod N., herzlichen Glückwunsch und auch weiterhin alles Gute für Ihre ärztliche Berufstätigkeit!