Anerkennung: Anerkennungsberatungsstellen

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

Heitere Pausenstimmung mit der Seminarleiterin: Selfie von Ärztinnen und Ärzten einer Arbeitsgruppe des Seminars Qualifizierung für Klinik und Praxis

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Seminar »Wege zur Anerkennung« in unserem Programm IQuaMed die 3.000. Anerkennungsberatung durchführen konnten. Am 4. Januar 2022 haben wir Anna Novotná beraten, eine promovierte Apothekerin, die aus Prag, Tschechische Republik, nach Deutschland gekommen ist. Wir wünschen unserer 3.000. Teilnehmerin am Seminar »Wege zur Anerkennung« herzlich einen guten Start in Deutschland.

Herzlichen Dank sagen wir auch allen, die Interessent/innen auf die kostenfreie Anerkennungsberatung im mibeg-Institut verweisen und selbst aktiv an der Beratung und Vermittlung von ausländischen Gesundheitsfachkräften und von Angehörigen akademischer Heilberufe mitarbeiten: unseren Kooperationspartnern und den Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed, den Agenturen für Arbeit und Jobcentern, der Bundesagentur für Arbeit, der ZAV, der ZSBA, der G.I.B., den Integration Points, der Stabsstelle Berufsanerkennung beim MAGS, dem BIBB, der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG, der Bezirksregierung Münster, der ZAG und der PuG sowie den Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf, Arnsberg und Detmold, dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP und allen weiteren zuständigen Stellen bundesweit, dem Marburger Bund, den Ärztekammern, den Pflegeschulen und Schulen für Physiotherapie, den Zahnärztekammern, den Apothekerkammern, den Krankenhäusern, den ambulanten Pflegediensten, den Anerkennungsberatungsstellen, den Integrationsnetzwerken, dem IQ Netzwerk und der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung, den Ausländerbehörden, dem BMAS und dem BMBF. Danken möchten wir auch allen Kolleginnen und Kollegen, die sich zusammen mit uns engagieren für eine rasche und qualitativ hochwertige Beratungs- und Bildungsarbeit, die es ausländischen Fachkräften ermöglicht, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland zu erlangen, um langfristig bei uns leben und arbeiten zu können. Mit ihrer beruflichen Kompetenz sind sie eine wertvolle Unterstützung für unser Gesundheitssystem.

 

Ärztinnen und Ärzte aus Mexiko fragen Anerkennungsberatung an

Plakat »Der Weg zur deutschen Approbation für ausländische Ärztinnen und Ärzte«
Das mibeg-Institut hat zusammen mit den Anerkennungsbehörden ein Poster entwickelt, das Ärztinnen und Ärzte den Weg zur beruflichen Anerkennung leichter machen soll und sehr oft angefragt und angeklickt wird.

Jetzt erreichte uns ein sehr nettes Schreiben aus Mexiko mit einer entsprechenden Anfrage, verbunden mit der Bitte, doch direkt das Seminar »Wege zur Anerkennung« via Internet für mexikanische Ärztinnen und Ärzte anzubieten. Die Anerkennungsprofis des mibeg-Instituts Medizin folgen einer solchen Bitte natürlich sehr gern.

In den letzten Jahren ist sehr viel geschaffen worden an einheitlichen und vereinfachten Verfahrenswegen, um aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten den Weg zu ebnen. Zwar gibt es immer noch sehr kostenintensive Sonderprojekte, mit denen gezielt Mediziner/innen aus bestimmten Ländern eingeworben werden sollen. Aber wichtiger wäre es, die Anerkennungswege rechtlich und fachlich so zu gestalten, dass stets abrufbare, klare und einfache Informationen verfügbar sind in Bezug auf Anerkennung, Qualifizierung und Berufseinmündung. Dies ist dann eine konkrete Hilfe für Anerkennungsinteressierte und Arbeitgeber/innen und nicht ein aufwendiges Verfahren für wenige.

Es gilt, von der vereinzelten Projektförderung wegzukommen – hin zu dauerhaft guten Wegen in das Einwanderungsland Deutschland mit seinem erheblichen Fachkräftebedarf.

Anerkennungsberatung nicht nur über das IQ Netzwerk möglich

»IQ konkret«, eine Schriftenreihe, die im Kontext des Förderprogramms Integration durch Qualifizierung IQ in losen Abständen erscheint, berichtet in der Ausgabe 1 / 2020, die kürzlich erschien, über die Angebote von Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen und liefert zugleich eine Grafik der IQ-Anerkennungsberatungsstellen. Für manche Bundesländer weist diese Grafik noch sehr viele freie Stellen auf, so insbesondere in Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Brandenburg. Auch in Nordrhein-Westfalen verzeichnet die Grafik nur wenige Beratungsstellen.

Allerdings gibt es sehr viel mehr qualifizierte Beratungsangebote. Nordrhein-Westfalen hatte schon früh mithilfe der G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung zahlreiche Berater/innen ausgebildet, die sich auf berufliche Entwicklung und auf Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung spezialisiert haben. Allein dieses Netz umfasst zahlreiche Beratungsstellen im gesamten Bundesland NRW.

Hinzu kommen hochspezialisierte Angebote wie die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung des mibeg-Instituts für Angehörige von Gesundheitsberufen.

Und vor allen Dingen sind über Jahre, nicht zuletzt dank des Förderprogramms »Integration durch Qualifizierung (IQ)«, zahlreiche Arbeitsvermittler der Arbeitsagenturen und Jobcenter in Bezug auf die berufliche Anerkennung von ausländischen Fachkräften geschult worden.

Unterstützt durch Portale wie anerkennung-in-deutschland.de und Informationen über den Anerkennungsblog anerkennung-nrw.de erhalten zahlreiche Interessent/innen die Möglichkeit, sich über den Weg zur beruflichen Anerkennung eines im Ausland erworbenen Studien- oder Berufsabschlusses zu informieren, die Anerkennung zu beantragen und, unterstützt durch passgenaue Qualifizierungsangebote, auch zu erreichen.

Allein im mibeg-Institut seit 2015 sind 2657 Anerkennungssuchende mittels einer Beratung im Rahmen eines Informationsseminars unterstützt worden.

Programm IQuaMed: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe 2020 starten

Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, müssen sich wie alle weiteren Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe ihren Beruf anerkennen lassen. Zuvor müssen die fachsprachlichen Kenntnisse, teilweise aber auch die fachlichen Kenntnisse auf die Gleichwertigkeit hin geprüft und sogenannte Anerkennungsprüfungen absolviert werden. Das mibeg-Institut Medizin bereitet mit vielen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf diese Anerkennung vor.

Ab dem 7. Januar starten wieder unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung«. Hier beraten wir Interessentinnen und Interessenten, wie sie ihre berufliche Anerkennung erreichen können, welche Schritte erforderlich sind und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Auf diesen Informationsseminaren erfahren Sie zugleich, welche Qualifizierung für Sie richtig ist, um schnellstmöglich Ihre berufliche Anerkennung zu bekommen.

Wir beraten Sie gern und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Zugleich sagen wir allen Absolventinnen und Absolventen herzlichen Dank, die sich im letzten Jahr bei uns mit netten Mails oder persönlich gemeldet haben und gratulieren ganz herzlich allen, die bereits erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten können.

Neue BBE-Beratungsstelle in Moers bietet Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Eine gute Möglichkeit, Fragen rund um die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen zu klären, gibt es jetzt in Moers am Niederrhein. Langjährig erfahrene Berater zur beruflichen Entwicklung bieten diesen Service an und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in dieser Region. Die BBE-Beratungsstelle gehört zur FachWerk.KreisWesel gGmbH. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche Beratungsstellen zur beruflichen Entwicklung eingerichtet und bietet über viele Stellen Anerkennungsberatung an. Wenn Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen, finden Sie über www.weiterbildungsberatung.nrw weitere Informationen.