Die Rahmenlehrpläne und Rahmenausbildungspläne sind neu gefasst worden, da ab 2020 eine neue Ära in der Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege beginnt. Seit Anfang August stehen nun den Pflegeschulen und Trägern der praktischen Ausbildung Curricula zur Verfügung, mit denen die neue generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann gestaltet wird.
Archiv der Kategorie: News
KuBIG: Projekt ermöglicht 28 Teilnehmern eine Ausbildung in der Pflege
Über ein besonders erfolgreiches Projekt berichtet das Team des ESF-Newsletters heute. 28 junge Frauen und Männer haben im Rahmen des Projekts »KuBIG – Kultursensible Berufsgrundqualifizierung und Integration im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe« ihren externen Hauptschulabschluss erreicht und können nun eine Ausbildung in der Pflege starten. Mit Unterstützung der Jobcenter im Kreis Düren und der Städteregion Aachen konnten die Teilnehmer/innen für dieses besondere Kursangebot gewonnen werden, um zwei Ziele zu erreichen: Hauptschulabschluss und Pflegeausbildung. Die so qualifizierten Kräfte wollen vor allem im Bereich der Altenpflege arbeiten. Wir gratulieren den Projektverantwortlichen herzlich und senden kollegiale Grüße.
Abschlusssymposium des Projekts Empathische-Interkulturelle-Arzt-Patienten-Kommunikation
Zum Abschluss des letzten erfolgreichen Projektjahrs des vom MGEPA / MAGS geförderten Modellprojekts EI-AP-K (Empathische-Interkulturelle-Arzt-Patienten-Kommunikation) lädt die Projektleiterin Dr. med. Stefanie Merse am 11. Oktober 2019 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in das Universitätsklinikum Essen ein. Das Symposium stellt die Erfahrungen und das entstandene Mustercurriculum zur ärztlichen Kommunikation vor, das auf eine Qualifizierung für ärztliches Personal mit den Schwerpunkten Fach- und Alltagssprache Medizin sowie die Aspekte Empathie und Interkulturalität verweist. Das Curriculum wendet sich an muttersprachliche Teams, bestehend aus Ärztinnen und Ärzten sowie Sprachtrainer/innen.
Interessenten, die am Abschlusssymposium in der Uniklinik Essen teilnehmen möchten, können sich bis zum 19. September 2019 unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: eiapk@uk-essen.de
Symposium zum Modellprojekt InterKultKom
Zu einem Abschlusssymposium des Modellprojekts InterKultKom am 29. August 2019 in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr lädt das Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) unter der Leitung von Dr. med. Martina Levartz ein.
Zahlreiche Referenten informieren über die interprofessionellen Schulungen zur kultursensiblen Gesundheitsversorgung. Das Modellprojekt wurde gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, und zahlreiche Institutionen beteiligten sich daran, so die Ärztekammer Nordrhein, die Zahnärztekammer Nordrhein, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, der Pflegerat NRW, die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. Mit der Umsetzung wurde das IQN betraut.
Thomas Kutschke, stellvertretender Vorsitzender des Pflegerats NRW und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed, betont: » „Pflegende aus aller Herren Länder sind schon heute unverzichtbare Mitglieder in den Pflegeteams der NRW-Einrichtungen für die Kranken- und Altenversorgung. Ihre Bedeutung wird in den nächsten Jahren, auch im Rahmen einer gelebten Einwanderungspolitik, weiter steigen. Mit dem Projekt InterKultKom wird ein Weg aufgezeigt, der der Pflege kulturrelevantes Wissen für die Ausübung ihrer pflegerischen Profession zur Verfügung stellt und Einwanderung als Chance für den Arbeitsmarkt darstellt.«
Die Veranstaltung wird durch Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, und Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, eröffnet.
Mit dem Praxisseminar Physiotherapie zur beruflichen Anerkennung: nächster Start am 7. Oktober 2019
Das mibeg-Institut Medizin bereitet in Zusammenarbeit mit den Physiotherapieexperten von bene+ aus dem Ausland kommende Physiotherapeut/innen auf ihre berufliche Anerkennung in Deutschland vor. Das nächste Praxisseminar Physiotherapie startet am 7. Oktober 2019 in Herne. Es kann zu 100% öffentlich gefördert werden.
Eine viermonatige Theoriephase umfasst alle wichtigen Themen, die zur Anerkennung benötigt werden. Im Anschluss kann optional entweder ein dreimonatiges oder ein sechsmonatiges Praktikum gewählt werden, das durch erfahrene Physiotherapeuten begleitet wird. Die Dauer des Praktikums hängt von dem im Anerkennungsbescheid gefassten Zeitraum des individuellen Anpassungslehrgangs ab. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars findet ein Abschlussgespräch nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten statt. Nach Abschluss des Seminars haben die Teilnehmer/innen die wesentlichen Voraussetzungen für die Berufszulassung als Physiotherapeut/in erreicht.
Wenn Sie am Seminar teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte mit dem mibeg-Institut Medizin Kontakt auf. Wir laden Sie dann zum Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« ein. In diesem eintägigen Seminar werden Sie intensiv beraten zu Ihrer beruflichen Anerkennung, zu den Inhalten des Praxisseminars Physiotherapie und zu den Fördermöglichkeiten. Die nächsten Termine finden Sie hier.
