Zum 3. Fachforum lädt Sebastian Riebandt nach Wuppertal ein. Am 10. September 2019 findet dort eine Veranstaltung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen statt. Die Chancen und Perspektiven werden aus der Sicht vieler verschiedener Projekte erörtert. Neben dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ist der Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen vertreten, ebenso wie der bpa mit seiner Akademie für Pflegeberufe und Management (apm). Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt und finanziert zahlreiche der teilnehmenden Projekte. Die Veranstaltung wird von Michael Brocker vom WDR moderiert. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
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Fortbildung zu den Anerkennungsverfahren ausländischer Gesundheitsfachkräfte
Für Jurist/innen, Fachkräfte zuständiger Stellen, Arbeitsvermittler/innen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter, Anerkennungsberater/innen und Personalverantwortliche in Kliniken bietet das mibeg-Institut am 9. Oktober 2019 eine eintägige Fortbildung an.
Bei der Gewinnung von aus dem Ausland kommenden Fachkräften ist die Anerkennung der Studien- und Berufsabschlüsse das zentrale Thema im Gesundheitswesen. Unter welchen Voraussetzungen können Approbationen und Berufserlaubnisse erteilt werden? Welche aktuellen Rechtsgrundlagen müssen beachtet werden, wenn die berufliche Anerkennung in einem Gesundheitsberuf in Deutschland angestrebt wird? Was kennzeichnet die Verfahrenspraxis der Approbationsbehörden? Welche Aufgaben stellen sich aktuell der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe? Wie läuft das Approbationsverfahren aus Sicht der Ärztekammern? Für eine optimale Beratung und Begleitung von Anerkennungsprozessen benötigen Experten aus den Bereichen Recht, Arbeitsvermittlung, Anerkennungsberatung und Human Resources Kenntnisse der aktuellen Rechtslage und der Verfahrenspraxis der Behörden.
Es referieren u.a. RD’in Constanze Lernhart, die über eine mehrjährige Erfahrung als juristische Dezernentin für den Bereich Berufsanerkennung akademischer Heilberufe bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie verfügt, und die Juristin Carola Dörfler, Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG in Bonn. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Jobcenter Wuppertal: Großes Engagement für berufliche Anerkennung und Integration von Gesundheitsfachkräften
Zu einem Expertenaustausch sind Anerkennungsspezialisten des mibeg-Instituts Medizin gern einer Einladung ins Jobcenter Wuppertal gefolgt. In großer Runde fand ein Austausch zur aktuellen Verfahrenspraxis der zuständigen Stellen bei der beruflichen Anerkennung von aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen statt. Bei Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen und Hebammen wurden intensiv die optimierten Verfahren bei der beruflichen Anerkennung diskutiert.
Was sind die schnellsten Wege zur beruflichen Integration von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften? Wie läuft eine Fachsprachprüfung ab? Wie ist eine Kenntnisprüfung strukturiert? Wie sieht eine optimale Vorbereitung auf diese Prüfungen aus? Welche sprachlichen Voraussetzungen müssen für eine dauerhafte berufliche Integration im Bereich der Deutschkenntnisse erworben werden? Was sind die Anforderungen des Arbeitsmarktes für Gesundheitsberufe? Wie kann eine Integrationskette lückenlos aufgebaut werden? Wie kann ein Approbationstourismus vermieden werden? Und schlussendlich: Welche Integrationserfolge gibt es, insbesondere durch die gute Zusammenarbeit zwischen Anerkennungsberatung, Anerkennungsqualifizierung und Arbeitsvermittlung durch die Jobcenter?
Diese und viele andere Fragen mehr standen im Mittelpunkt des Fachgesprächs. Die Arbeitsvermittlungsprofis des Jobcenters Wuppertal und weiterer Einrichtungen und Initiativen der Stadt Wuppertal bewerteten den Input von Seiten des mibeg-Instituts als sehr positiv. Wir danken Ilka Brehmer, Fachreferentin Jobcenter Wuppertal, für die Gestaltung und Moderation des Expertenaustauschs. Von Seiten des mibeg-Instituts referierten Barbara Rosenthal, Carina Schmidt und Christian Kühlwein.
Großes Interesse am Praxisseminar Pflege der Kliniken Köln und des mibeg-Instituts Medizin

Großes Interesse am Praxisseminar Pflege in Köln
Gezielt auf die Berufsanerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in bereitet das Praxisseminar Pflege vor, das die Kliniken Köln zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin ab dem 1. August 2019 anbieten. Ein Informationsseminar informierte die aus dem Ausland kommenden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen über die Inhalte des Seminars und die Karriereperspektiven bei den Kliniken Köln.
22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden ausgewählt und freuen sich auf die Qualifizierung, die in Theorie und Praxis auf die Kenntnisprüfung vorbereitet, die am Ende des Seminars absolviert werden kann. Geleitet wird das Projekt durch Pflegepädagogen und Pflegefachkräfte der Kliniken der Stadt Köln. Anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen bieten sich hervorragende Arbeitsperspektiven in zahlreichen Handlungsfeldern der gesundheitlichen Versorgung von Patienten.
Interessenten für die weiteren Qualifizierungen wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.
»Modell NRW«: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe
Das Bundesarbeitsministerium hat, unterstützt durch das Bundesbildungsministerium, den Europäischen Sozialfonds und die Bundesagentur für Arbeit, mit dem Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« bundesweit gute Möglichkeiten geschaffen, die Anerkennungsgesetze in Bund und Ländern zu begleiten und Anerkennungssuchende mit Beratung und Qualifizierung zu unterstützen.
Ab 2015 wurden über dieses Programm auch Qualifizierungen gefördert. Bis Ende 2018 hat das mibeg-Institut Medizin mit Hilfe dieser Fördermittel in ganz Nordrhein-Westfalen Qualifizierungsprogramme für Gesundheitsberufe aufgebaut. Ein halbes Jahr nach Ende dieser Förderphase ziehen wir Zwischenbilanz.
Eine Besonderheit: In Nordrhein-Westfalen wurde zu Beginn der Förderphase für alle reglementierten Gesundheitsberufe ausschließlich ein Institut beauftragt. Das mibeg-Institut Medizin hat seitdem für diese Zielgruppe Curricula für Qualifizierungen entwickelt und sie in Nordrhein-Westfalen etabliert, um durch gute Anerkennungsqualifizierungen passgenaue und rasche Wege aufzuzeigen, die zur Berufszulassung führen. Weiterlesen


