Archiv der Kategorie: News

Intensivkurs Fachsprache Pharmazie

Heute liegen uns die Auswertungsergebnisse unseres letzten Intensivkurses Fachsprache Pharmazie vor. Von 22 Absolventen haben 18 Teilnehmer bereits ihre Fachsprach- bzw. Kenntnisprüfung bestanden und eine Arbeitsaufnahme realisiert.

Der Großteil der Absolventen hat seinen Arbeitsvertrag in Nordrhein-Westfalen unterschrieben. Das Seminar haben auch Apothekerinnen und Apotheker aus anderen Bundesländern erfolgreich absolviert und ihre Prüfung vor der jeweils zuständigen Landesapothekerkammer abgelegt. Drei weitere Teilnehmer bereiten sich zurzeit auf die Kenntnisprüfung vor, ein Teilnehmer ist in sein Heimatland Ägypten zurückgekehrt. Wir freuen uns sehr, dass diese Apotheker so erfolgreich ihre Prüfungen bestanden und eine Stelle gefunden haben. Wir gratulieren sehr herzlich.

Die Information zu den nächsten Kursstarts finden Sie hier.

Ärztliche Kenntnisprüfung

Liebes mibeg-Institut,

»ich wollte noch gerne mitteilen, dass ich vor zwei Wochen die Kenntnisprüfung bestanden habe. Ich bin für den Kurs und die hochprofessionelle Unterstützung des mibeg-Instituts besonders dankbar. Falls ich nach dieser Erfahrung irgendwie von Nutzen sein kann, stelle ich mich gerne zur Verfügung«, schrieb uns mit herzlichen Grüßen Ruben F.

Der Arzt, der ursprünglich aus El Salvador stammt, erhält nun seine deutsche Approbation und wird als Arzt in Düsseldorf arbeiten. Wir gratulieren sehr herzlich.

Intensivkurs Fachsprache Medizin

Wir haben unsere Teilnehmer nach Beendigung des Seminars gefragt, was ihnen besonders gefallen hat. »Mir hat die gesamte Atmosphäre sehr gut gefallen, das Kursklima, die Mitarbeiter des mibeg-Instituts Medizin und die Dozenten«. Ein anderer Teilnehmer schrieb uns: »Mir hat die Struktur, die Realität besonders gut gefallen. Das Ziel ist nicht nur, für die Prüfung zu lernen, sondern die Teilnehmer auf die medizinische Arbeit Deutschland vorzubereiten.« »Die Vielfalt der Lehrmethoden war interessant im Zusammenhang mit der Thematik.« »Die Integration der Teilnehmer war sehr gut.« »Die Organisation.« »Die vielen ärztlichen Dozenten.« »Die Unterhaltung zwischen den Teilnehmern und den Dozenten.« »Die Rollenspiele und Übungen und das Videotraining.« Die Teilnehmer gaben an, dass die Qualfizierung ihnen hilft, leichter einen Arbeitsplatz zu finden. Wir bedanken uns sehr herzlich für das positive Feedback. Es ist auch für uns eine große Freude, mit hochmotivierten Teilnehmern zusammenarbeiten.

Das Seminar Intensivkurs Fachsprache Medizin wurde vom mibeg-Institut Medizin gemeinsam mit Ärztekammern bereits 2003 entwickelt und wird seitdem kontinuierlich angeboten. Das nächste Seminar in Kooperation mit dem Marburger Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz startet in Kürze, die Termine finden Sie hier.

Constanze Lernhart und Mechthild Schildwächter: Erteilung und Entzug von Berufserlaubnissen und Approbationen

Constanze Lernhart, Regierungsdirektorin, juristische Dezernentin der Bezirksregierung Düsseldorf, und Mechthild Schildwächter, Richterin am Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen, referieren zur Erteilung und dem Entzug von Berufserlaubnissen und Approbationen. Wir berichteten. Das Seminar ist eine Veranstaltung der Bundesvereinigung Öffentliches Recht und wird aufgrund der großen Nachfrage erneut angeboten am 19. November 2018. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Wie viele Ärzte braucht das Land? – Daten zur ärztlichen Bedarfsplanung

Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat ein »Gutachten zur Weiterentwicklung der Bedarfsplanung« in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse nunmehr vorliegen und auf der Herbsttagung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV in Berlin vorgestellt wurden.

Das Gutachten referiert auf der Grundlage von neuberechneten Verhältniszahlen den Bedarf von zusätzlichen Arztstellen, wenn ein Versorgungsgrad der Patienten von 100 % gegeben sein soll. Dabei wurden Alter und Geschlecht der Patienten, klassifizierte Krankheitsgruppen und Multimorbidität einbezogen. Grundlage der Daten waren die Individualdaten aus dem ambulanten Abrechnungsgeschehen.

Für Experten wenig überraschend besagt das Gutachten, dass deutschlandweit, wenn ein Versorgungsgrad von 100 % erhalten bleiben soll, 1.400 zusätzliche Hausärzte für die Patientenversorgung gebraucht würden. Berechnet man einen sogenannten Mitversorgereffekt ein, sind es rund 4.100 zusätzliche Hausärzte, die im gesamten Bundesgebiet gebraucht würden. Mit einem Mitversorgereffekt ist gemeint, dass geprüft wird, welche Ärzte ein Patient in einer bestimmten zeitlichen Frist erreichen kann. Die Gutachter gehen im vorliegenden Fall davon aus, dass 99 % der Patienten ihren Hausarzt innerhalb von 15 Minuten erreichen müssten.

Die KBV weist selbstverständlich darauf hin, dass Änderungen an der Bedarfsplanung mit Vorsicht vorzunehmen sind. Die KBV betont zugleich, dass die ambulante Versorgung in Deutschland gut bis sehr gut ist, so Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung laut dem Deutschen Ärzteblatt.

In Bezug auf ärztliche Bedarfszahlen wird gern die große Trommel geschlagen, und oft stehen nur politische Interessen oder Wirtschaftsinteressen dahinter. Deshalb ist eine Bedarfsplanung, basierend auf aktuellen Verhältniszahlen, ein wertvoller Beitrag zur Diskussion.