Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Seminar zu Fragen beruflicher Anerkennung

Constanze Lernhart, Regierungsdirektorin, Land NRW

Constanze Lernhart, Regierungsdirektorin, Land NRW

Zu einem Expertenseminar lädt das mibeg-Institut Medizin am 9. Oktober 2019 ein. Das Seminar richtet sich bundesweit an Fachkräfte bei den zuständigen Stellen, insbesondere Regierungspräsidien, Bezirksregierungen, Ministerien und Ausländerämtern, Fachkräfte in Jobcentern, Arbeitsagenturen und bei Berufsverbänden, an Rechtsanwält/innen, Mitarbeiter/innen in Anerkennungsberatungsstellen sowie an Justitiar/innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Carola Dörfler, Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG

Carola Dörfler, Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG

Zentrales Thema dieser Fortbildung zum Approbationsrecht und zur Verfahrenspraxis der Behörden ist die berufliche Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse bei reglementierten Gesundheitsberufen. Für das Seminar konnten u.a. RD’in Constanze Lernhart, die als juristische Dezernentin langjährig für die Approbationsverfahren bei akademischen Heilberufen in Nordrhein-Westfalen verantwortlich zeichnete, und Carola Dörfler, Juristin und Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG, als Referent/innen gewonnen werden.

Abschlusssymposium des Projekts Empathische-Interkulturelle-Arzt-Patienten-Kommunikation

Zum Abschluss des letzten erfolgreichen Projektjahrs des vom MGEPA / MAGS geförderten Modellprojekts EI-AP-K (Empathische-Interkulturelle-Arzt-Patienten-Kommunikation) lädt die Projektleiterin Dr. med. Stefanie Merse am 11. Oktober 2019 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in das Universitätsklinikum Essen ein. Das Symposium stellt die Erfahrungen und das entstandene Mustercurriculum zur ärztlichen Kommunikation vor, das auf eine Qualifizierung für ärztliches Personal mit den Schwerpunkten Fach- und Alltagssprache Medizin sowie die Aspekte Empathie und Interkulturalität verweist. Das Curriculum wendet sich an muttersprachliche Teams, bestehend aus Ärztinnen und Ärzten sowie Sprachtrainer/innen.

Interessenten, die am Abschlusssymposium in der Uniklinik Essen teilnehmen möchten, können sich bis zum 19. September 2019 unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: eiapk@uk-essen.de

Symposium zum Modellprojekt InterKultKom

Zu einem Abschlusssymposium des Modellprojekts InterKultKom am 29. August 2019 in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr lädt das Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) unter der Leitung von Dr. med. Martina Levartz ein.

Zahlreiche Referenten informieren über die interprofessionellen Schulungen zur kultursensiblen Gesundheitsversorgung. Das Modellprojekt wurde gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, und zahlreiche Institutionen beteiligten sich daran, so die Ärztekammer Nordrhein, die Zahnärztekammer Nordrhein, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, der Pflegerat NRW, die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. Mit der Umsetzung wurde das IQN betraut.

Thomas Kutschke, stellvertretender Vorsitzender des Pflegerats NRW und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed, betont: » „Pflegende aus aller Herren Länder sind schon heute unverzichtbare Mitglieder in den Pflegeteams der NRW-Einrichtungen für die Kranken- und Altenversorgung. Ihre Bedeutung wird in den nächsten Jahren, auch im Rahmen einer gelebten Einwanderungspolitik, weiter steigen. Mit dem Projekt InterKultKom wird ein Weg aufgezeigt, der der Pflege kulturrelevantes Wissen für die Ausübung ihrer pflegerischen Profession zur Verfügung stellt und Einwanderung als Chance für den Arbeitsmarkt darstellt.«

Die Veranstaltung wird durch Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, und Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, eröffnet.

Mit dem Praxisseminar Physiotherapie zur beruflichen Anerkennung: nächster Start am 7. Oktober 2019

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die Anerkennung als PhysiotherapeutDas mibeg-Institut Medizin bereitet in Zusammen­arbeit mit den Physio­therapie­experten von bene+ aus dem Ausland kommende Physiotherapeut/innen auf ihre berufliche Anerkennung  in Deutschland vor. Das nächste Praxisseminar Physiotherapie startet am 7. Oktober 2019 in Herne. Es kann zu 100% öffentlich gefördert werden.

Eine viermonatige Theoriephase umfasst alle wichtigen Themen, die zur Anerkennung benötigt werden. Im Anschluss kann optional entweder ein dreimonatiges oder ein sechsmonatiges Praktikum gewählt werden, das durch erfahrene Physiotherapeuten begleitet wird. Die Dauer des Praktikums hängt von dem im Anerkennungsbescheid gefassten Zeitraum des individuellen Anpassungslehrgangs ab. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars findet ein Abschlussgespräch nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten statt. Nach Abschluss des Seminars haben die Teilnehmer/innen die wesentlichen Voraussetzungen für die Berufszulassung als Physiotherapeut/in erreicht.

Wenn Sie am Seminar teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte mit dem mibeg-Institut Medizin Kontakt auf. Wir laden Sie dann zum Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« ein. In diesem eintägigen Seminar werden Sie intensiv beraten zu Ihrer beruflichen Anerkennung, zu den Inhalten des Praxisseminars Physiotherapie und zu den Fördermöglichkeiten. Die nächsten Termine finden Sie hier.

3. Fachforum der Koordinierungsstelle welcome@healthcare

Zum 3. Fachforum lädt Sebastian Riebandt nach Wuppertal ein. Am 10. September 2019 findet dort eine Veranstaltung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen statt. Die Chancen und Perspektiven werden aus der Sicht vieler verschiedener Projekte erörtert. Neben dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ist der Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen vertreten, ebenso wie der bpa mit seiner Akademie für Pflegeberufe und Management (apm). Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt und finanziert zahlreiche der teilnehmenden Projekte. Die Veranstaltung wird von Michael Brocker vom WDR moderiert. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.