Ein hervorragendes Projekt ist »Was hab’ ich?«. Medizinstudenten haben den Grundstein gelegt und ihre Vision konkret werden lassen, bei der sich Arzt und Patient auf Augenhöhe begegnen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: die Heilung, Verbesserung oder Linderung einer Krankheit. Der mündige Patient braucht gut aufbereitete und evidenzbasierte Informationen für seine Entscheidungsfindung, und er braucht die Ergebnisse in einer Sprache, die er versteht.
So beschreibt »Was hab’ ich?« selbst die Projektidee: »Eine einfache Idee, die Großes bewirkt: Damit Patienten im Arztgespräch die richtigen Fragen stellen und gemeinsam mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können, erhalten sie von „Was hab’ ich?“ eine für sie verständliche Erklärung ihrer medizinischen Befunde. Dieser Service ist für Patienten kostenlos, denn im Hintergrund der Website arbeiten hunderte Medizinstudierende und Ärzte ehrenamtlich für eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient.«
Patienten können sich also mit ihren Befunden an das Portal wenden, es gibt Tipps für den Arztbesuch, und unter patientenberichte.de kann ein aus dem Krankenhaus entlassener Patient sein Entlassdokument in einer verständlichen Fassung erhalten. Kommunikationskurse für Medizinstudierende runden das Programmangebot ab.
Zahlreiche Partner unterstützen das Programm, dazu gehört die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD) genauso wie die AOK Gesundheitskasse, das ÄZQ, das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin, das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung für Qualität und Wissenstransfer im Gesundheitswesen. Partner sind zudem die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG).
Wir finden: ein auszeichnungswürdiges Projekt!
