Gute deutsche Sprachkenntnisse bringen Krankenpfleger/innen, die sich mit dem Projekt IQuaMed auf ihre berufliche Anerkennung vorbereiten, bereits mit. Aber bevor es an den Berufsstart in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern geht, werden noch viele Fachbegriffe geübt, Gespräche mit Patienten und Kollegen simuliert, Dokumentationen erstellt und viele Berufssituationen im Pflegealltag vorbereitet.
Das mibeg-Institut Medizin hat das Curriculum für einen Fachsprachkurs Pflege konzipiert und wurde dabei von Expert/innen beraten, die als Pflegepädagog/innen und Pflegewissenschaftler/innen, als Leiter/innen von Pflegeschulen oder Pflegedirektor/innen arbeiten.
Das praxisorientierte Programm bereitet umfassend auf die Anerkennung vor. Wichtige Unterrichtsthemen sind Pflegekonzepte, Pflegestandards, Prophylaxe, Qualitätsmanagement und Hygiene. Hinzu kommen ausgewählte Kapitel der Krankheitslehre, insbesondere aus den Bereichen der Inneren Medizin, Chirurgie und Psychiatrie. Die Teilnehmer/innen erlernen das Verfassen von Pflegeberichten, das Erstellen von Pflegekonzepten, nicht nur in der stationären, sondern auch in der ambulanten Versorgung, und erhalten einen Überblick über die wichtigsten Rechtsgrundlagen ihres Berufes. In vielen Trainingsmodulen wird die Kommunikation im Berufsalltag eingeübt. Das Seminar bereitet auf die Sprachprüfung bei nordrhein-westfälischen Gesundheitsämtern vor, die für aus dem Ausland kommende Pflegefachkräfte vor dem Berufsstart verpflichtend ist.
Teilnehmen können alle Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die sich auf die Anerkennung ihres Berufes in NRW vorbereiten und in NRW arbeiten möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die hohe Qualität des Seminars und die Praxisnähe wird garantiert dadurch, dass dieser Kurs direkt in einer Pflegeschule stattfindet, also in einer Institution, die für die Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zertifiziert und zugelassen ist.
Das Seminar wird familienfreundlich in Teilzeit angeboten. Der nächste Kursstart ist am 27. März 2017 in Gütersloh. Interessent/innen wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.

