Gesundheitsminister Laumann liefert: Die Finanzierung der neuen Pflegeausbildung in NRW steht

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat sich gemeinsam mit den zuständigen Verbänden der Kranken- und Pflegekassen, der Krankenhausgesellschaft, den Vereinigungen der Träger der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie den Interessenvertretungen der Pflegeschulen auf die Finanzierung der Ausbildungskosten verständigt. Für 2020 und 2021 ist die Finanzierung der Ausbildungskosten gesichert.

Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, betont: »Das ist ein ganz zentraler Schritt für die erfolgreiche Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen. Die Beteiligten sind ihrem Auftrag nachgekommen und haben im Sinne einer attraktiven und zukunftsfähigen Ausbildung in der Pflege gehandelt. Alle, die nach den Vorgaben des Pflegeberufegesetzes eine berufliche Ausbildung in der Pflege beginnen wollen, finden in Nordrhein-Westfalen finanziell gesicherte Strukturen vor. Damit erhalten auch die ausbildenden Einrichtungen Planungssicherheit.«

Laut MAGS einigten sich die Beteiligten für die Pflegeschulen für das Jahr 2020 auf pauschal 7.350 Euro pro Jahr je Schülerin oder Schüler. Für 2021 steigt dieser Betrag auf 7.563 Euro. Als Pauschale für die Träger der praktischen Ausbildung einigte man sich für 2020 auf 8.000 Euro pro Jahr je Auszubildenden, für 2021 auf 8.232 Euro. Insgesamt ergibt dies eine Finanzierung von 15.350 Euro für 2020 und 15.795 Euro für 2021. Nicht inbegriffen ist die Ausbildungsvergütung, die sich nach der tatsächlich gezahlten Vergütungshöhe richtet.