Ausländische Ärztinnen und Ärzte, die in deutschen Kliniken mitarbeiten möchten, müssen top vorbereitet sein, denn der Qualitätsstandard der gesundheitlichen Versorgung ist sehr hoch. Umfangreiche fachliche Kenntnisse in Diagnostik und Therapie werden vorausgesetzt, und eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente des Arztes ist die Sprache, mit der er seine Patienten berät, aufklärt, informiert und in manchen Fällen auch tröstet. Bevor eine ärztliche Berufserlaubnis oder Approbation erteilt wird, müssen die aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzte sich sehr anspruchsvollen Prüfungen unterziehen: zum einen einer Fachsprachprüfung vor einer Ärztekammer, zum anderen oft einer Kenntnisprüfung, die, vom Landesprüfungsamt organisiert, an einer Universitätsklinik abgelegt werden muss. Weiterlesen
Anerkennung: Berufliche Integration
ZAV und Kreisklinikum Siegen im mibeg-Institut Medizin
Welche Möglichkeiten bestehen in Nordrhein-Westfalen, noch effektiver Gesundheitsfachkräfte, die aus dem Ausland kommen, zu integrieren, ihnen die berufliche Anerkennung zu ermöglichen und dauerhafte Arbeitsplätze einzurichten? Zu einem Projektgespräch und einem fachlichen Austausch kamen Friederike Meyer-Belitz, Berufsberaterin bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit, und Daniel Weber, Stellvertretender Personalleiter am Kreisklinikum Siegen, ins mibeg-Institut Medizin. Weiterlesen


