Bereits jetzt haben sich 68 Ärztinnen und Ärzte, die sich mit dem Programm IQuaMed auf ihre berufliche Anerkennung in NRW vorbereiten, beim internationalen Reanimationsmarathon der Uniklinik Köln angemeldet, und damit wird diese internationale Veranstaltung noch internationaler, denn die Ärztinnen und Ärzten kommen aus vier verschiedenen Kontinenten: Syrien, Ägypten, Indien, Russland, Libyen, Äthiopien, Iran, Irak, Jemen, Kolumbien, Aserbeidschan, Moldavien, Rumänien, Türkei, Deutschland, Mexiko, Jordanien, Bolivien, den Palästinensischen Gebieten, Südafrika, Serbien, Afghanistan, Panama, Belarus, Indonesien und Venezuela. Im mibeg-Institut Medizin bereiten sie sich im Programm IQuaMed des IQ Netzwerks auf ihre Approbationsprüfungen vor, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit. Weiterlesen
Anerkennung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Förderprogramm IQ: Die 250. Teilnehmerin startet ihre Anerkennungsqualifizierung über IQuaMed in NRW

Förderprogramm IQ: Die Ärztin Marília G. ist die 250. Teilnehmerin in einer Anerkennungsqualifizierung des Programms IQuaMed
Das mibeg-Institut Medizin hat die 250. Teilnehmerin in einem mehrwöchigen Seminar des Programms IQuaMed im Förderprogramm IQ begrüßt. Marília G. bereitet sich in einem Intensivseminar auf die ärztliche Kenntnisprüfung in NRW vor. Die Ärztin, die ihr Studium in Brasilien absolviert hat, ist seit 2010 in Deutschland. Zuletzt war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neurochirurgie der Uniklinik Tübingen. Nun strebt Marília G. die Approbation an: Nachdem sie im Mai 2016 ihre Fachsprachprüfung bei der Ärztekammer Nordrhein bestanden hat, steht nun die Kenntnisprüfung bevor. Der Intensivkurs Humanmedizin im Programm IQuaMed unterstützt sie dabei. Weiterlesen
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu Gast im mibeg-Institut Medizin
Heute hatten wir Katja Dippold-Schenk, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Wirtschaftspädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu Gast, die für das IQ Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Kimmelmann (Universität Paderborn) das IQ Netzwerk Projekt »Integriertes Fach-und Sprachlernen in beruflicher (Anpassungs-) Qualifizierung –Weiterbildung für Lehrende und pädagogisches Personal (IFSL)« betreut.
Katja Dippold-Schenk hat sich im Rahmen einer eintägigen Hospitation über das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin informiert, das zahlreiche Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe in Nordrhein-Westfalen konzipiert und realisiert. Mit dem Programm IQuaMed wurden in gut einem Jahr 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht, die sich im Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« über ihre beruflichen Integrationschancen informierten. Zudem haben bereits rund 250 Gesundheitsfachkräfte in Nordrhein-Westfalen sich über das Programm IQuaMed in mehrwöchigen oder mehrmonatigen Weiterbildungen qualifiziert. Die Rückmeldungen über das Bestehen der anspruchsvollen Anerkennungsprüfungen weisen eine hohe Erfolgsquote von 75 % auf.
Besonders interessiert zeigte sich Frau Dippold-Schenk am konkreten Unterrichtsgeschehen, bei der ein ärztlicher Dozent ein intensives Training in medizinischer Terminologie zur Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung durchführte. Die Eindrücke des Besuchs werden in die Planung und Gestaltung einer bundesweiten Weiterbildungsreihe für Sprachdozenten in entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf diese Prüfung einfließen.
Gut vorbereitet und gut gelaunt: Ärztinnen und Ärzte schließen dreimonatigen Fachsprachkurs des Programms IQuaMed ab

Gut vorbereitet und gut gelaunt: IQuaMed-Absolvent/innen und Seminarleitung des dreimonatigen Fachsprachkurses
Eine intensive Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung haben aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte in Köln absolviert, die in Nordrhein-Westfalen ihre berufliche Anerkennung beantragt haben und bei ihrer Landesärztekammer eine Fachsprachprüfung zu absolvieren haben. Weiterlesen
Anerkennung von Gesundheitsfachkräften in Deutschland: die »WHO-Liste«
Immer wieder erreichen uns Anfragen von Interessenten, Personalvermittlern und Rechtsanwaltskanzleien, die Personen beraten wollen, die, aus dem Ausland kommend, hier als Gesundheitsfachkräfte arbeiten möchten.
Die beste Erstinformation und Hilfestellung bei vielen Fragen finden Sie über das Portal anerkennung-in-deutschland.de. Das Informationsportal der Bundesregierung gibt zahlreiche Hinweise zu den einzelnen Berufen, ihren Anerkennungsmöglichkeiten und den Arbeitschancen.
Besonders häufig werden wir nach der »WHO-Liste« gefragt. Diese Liste bezieht sich auf 57 Länder, die selbst einen Mangel an Gesundheitsfachkräften haben. Deutschland hat sich verpflichtet, Gesundheitsfachkräfte aus diesen Ländern nur aufzunehmen, wenn die betreffenden Personen sich selbst aktiv eine Arbeitsstelle in Deutschland gesucht haben. Das heißt, die Anwerbung und private Arbeitsvermittlung von Gesundheitsfachkräften aus diesen Ländern nach Deutschland ist nicht möglich. Manchmal kommt es zu konkreten Vermittlungsabsprachen, so z.B. mit den Philippinen. In diesem Fall sollten aber immer die Experten der Bundesagentur für Arbeit vorher kontaktiert werden. Insbesondere empfehlen wir den Kontakt zur ZAV. Weiterlesen
