Anerkennung: Corona-Pandemie

Innovativ, unabhängig, sicher: Uniklinik Köln stellt eigene Schutzmasken her

Die Uniklinik Köln hat einen alten OP-Saal umgerüstet und produziert ab sofort Mund-Nasen-Schutzmasken selbst. Eine wegweisende Idee, und die Uniklinik Köln ist die erste und bislang einzige Klinik in Deutschland, die eigene Schutzmasken produziert, so gegenüber dem KSTA der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Edgar Schömig. »De Schnüsslapp« wie der Mund-Nasen-Schutz in Köln liebevoll genannt wird, ist dabei nicht nur für medizinisches und pflegerisches Handeln wichtig, sondern auch im Alltag der Stadtbevölkerung. Schutzmasken, Abstand halten und Befolgung aller weiteren wichtigen Hygieneregeln sind für die Eindämmung der Corona-Pandemie unabdingbar.

Christian Drosten: Vorbereitung auf die zweite Welle der Corona-Pandemie

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, hat aus aktuellem Anlass ein wegweisendes Konzept zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorgestellt. Die Wochenzeitung »Die Zeit« hat den Gastbeitrag von Prof. Drosten zur Infektionseindämmung veröffentlicht: »Zweite Corona-Welle: Ein Plan für den Herbst. Die Treiber der Epidemie aufspüren, die Quarantäne verkürzen, die Tests genauer auswerten – mit dieser Strategie können wir in einer zweiten Welle verhindern, dass es zu einem erneuten Lockdown kommt.«

Testen statt reden: 25 Prozent aller Coronatests bundesweit werden in Nordrhein-Westfalen durchgeführt

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich zur aktuellen Coronatest-Situation in Deutschland geäußert.

Krankenhäuser in Köln erhalten 42 Millionen Euro Zusatzförderung

Das Land NRW hat ein Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von einer Miliarde Euro aufgelegt, wir berichteten. Das Förderprogramm bezieht sich sowohl auf die Kliniken als auch auf die Pflegeschulen und soll für die Patientinnen und Patienten deutliche Verbesserungen bringen. Gefördert werden können bauliche Verbesserungen, so die Ausstattung von Patientenzimmern, aber auch die IT-Infrastruktur der Kliniken. Darüber hinaus sollen die Pflegeschulen unterstützt werden, da insbesondere im Bereich der Maximalversorgung das Gesundheitsministerium NRW die zu geringe bisherige Ausbildungsquote beklagte.

Für Köln ist ein Betrag von 42.547.792,53 Euro vorgesehen.

Ärztliche Approbation: Gezielte Vorbereitung durch das Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis

Vorbereitung auf die Approbation: Qualifizierung für Klinik und Praxis

Ärztinnen und Ärzte bereiten sich im mibeg-Institut auf die Erlangung der Approbation vor

Lehren und Lernen geschieht zur Zeit im mibeg-Institut unter einem ganz besonderen Hygienekonzept. Die Corona-Pandemie macht es erforderlich, dass Abstand gehalten und Mund-Nasen-Schutz getragen wird, besondere Vorkehrungen auch für die Handhygiene bereitgestellt und die üblichen Regelungen zur Vermeidung von Infektionen eingehalten werden.

Für unsere Dozent/innen und Teilnehmer/innen ist dies alles ohnehin selbstverständlich, da sie als Ärztinnen und Ärzte hierzu über besonderes Fachwissen verfügen.

Dass das gemeinsame Lehren und Lernen nach wie vor viel Freude bereitet, zeigt unsere spontane Aufnahme vor unserem Institut. Alle Ärztinnen und Ärzte bereiten sich mit dem Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis auf die Fachsprachprüfung vor ihrer jeweiligen Landesärztekammer und auf die Kenntnisprüfung vor, die durch das Landesprüfungsamt organisiert wird.

Gut ausgebildete und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehende Ärztinnen und Ärzte sind gerade in einer Pandemie-Situation besonders wichtig. Deshalb ist die rasche Erlangung der Approbation der beste Weg, sich an der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in Deutschland zu beteiligen.

Die Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich mit viel Engagement am Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis und freuen sich auf das Arbeiten in Kliniken im gesamten Bundesgebiet.

Die Bundesregierung informiert: Zusammen gegen Corona; © Bundesministerium für Gesundheit

Die Bundesregierung informiert: Zusammen gegen Corona; © Bundesministerium für Gesundheit