Anerkennung: Fachsprachprüfung

Neue Fachsprachkurse Zahnmedizin starten

Zahnärztinnen und Zahnärzte, die nach Deutschland kommen und ihren Beruf ausüben möchten, benötigen eine Anerkennung. Die Bezirksregierung erteilt nach Prüfung der Unterlagen die Erlaubnis, den Beruf auszuüben. Ohne eine solche Berufszulassung, Approbation genannt, darf ein Zahnarzt nicht in Deutschland tätig werden.

In einigen Fällen kann die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht bestätigt werden. Dann muss ein Ausgleich in Form von Praxisnachweisen oder Prüfungen erbracht werden. Alle Zahnärztinnen und Zahnärzte, die nicht in Deutschland studiert haben oder an einer deutschsprachigen Universität ausgebildet worden sind, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen oder auch keine Berufsausbildung in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben, müssen nachweisen, dass sie die Fachsprache beherrschen.

Damit ist zum einen das Gespräch mit dem Patienten oder der Patientin gemeint, zum anderen aber auch die kollegiale Verständigung im Gespräch oder in Schriftform, wie sie in der wissenschaftlichen Literatur gebräuchlich ist und in Gutachten sowie Krankheits- und Befundberichten Anwendung findet.

Das mibeg-Institut Medizin führt gemeinsam mit Kooperationspartnern, die sich auf die Vermittlung der Fachterminologie spezialisiert haben, Kurse durch. In diesen Seminaren unterrichten Fachkollegen, also Zahnärztinnen und Zahnärzte, und Sprachdozenten, die die deutsche Sprache vermitteln.

Die Kurse starten fortlaufend. Die aktuellen Starttermine finden Sie hier: www.mibeg.de/medizin/intensivkurs-fachsprache-zahnmedizin/

Interessentinnen und Interessenten sollten die vollständigen Bewerbungsunterlagen an das mibeg-Institut Medizin senden und den Antrag auf Erteilung der Approbation bei ihrer zuständigen Bezirksregierung gestellt haben. Eine vollständige Kopie des Bescheides muss den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. Ebenfalls nötig ist der Nachweis von guten Deutschkenntnissen durch ein Zertifikat mit mindestens dem Level B2.

Wer teilnehmen möchte, sollte eines der nächsten Informationsseminare »Wege zur Anerkennung« besuchen. Die nächsten Termine finden Sie hier.

Programm IQuaMed in Kliniken in Ostwestfalen sehr erfolgreich

Das mibeg-Institut Medizin und die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge haben am Seminarort Bad Driburg das Praxisseminar Humanmedizin erfolgreich abgeschlossen. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich über die vergangenen sieben Monate in intensiven Theorie- und Praxisphasen umfassend auf ihre Prüfungen zur Anerkennung als Arzt oder Ärztin in Nordrhein-Westfalen vorbereitet. Sieben Absolvent/innen haben bereits unmittelbar im Anschluss an das Seminar einen Vertrag für ihre Facharztweiterbildung in Ostwestfalen-Lippe abgeschlossen. Die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge hat sich mit großem Engagement an der erfolgreichen Durchführung des Seminars beteiligt. Ein weiteres Praxisseminar Humanmedizin wird derzeit sehr erfolgreich mit dem Ev. Krankenhaus Bergisch Gladbach realisiert.

Das mibeg-Institut Medizin hat Praxisseminare zur Integration ausländischer Ärztinnen und Ärzte in den deutschen Arbeitsmarkt bereits seit 1989 entwickelt und in Kooperation mit den Landesärztekammern in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen des durch das mibeg-Institut Medizin entwickelten Programms IQuaMed im IQ Netzwerk NRW wird das Praxisseminar Humanmedizin in enger Verzahnung von Theorie- und Praxisphasen an mehreren Standorten in Kooperation mit Kliniken in NRW umgesetzt. Gefördert wird das Programm durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kenntnis- und Fachsprachprüfung in Nordrhein-Westfalen: Veranstaltung zur ärztlichen Berufszulassungsregelung

Infoveranstaltung Kenntnis- und Fachsprachprüfung in Nordrhein-Westfalen 19. Januar 2016

Informationsveranstaltung Kenntnis- und Fachsprachprüfung in Nordrhein-Westfalen 19. Januar 2016 in Herne

Zu einer Tagung unter Beteiligung des mibeg-Instituts Medizin mit einem Referat »Neustart in Weiß – Wege zur Anerkennung in reglementierten Gesundheitsberufen in NRW / das Programm IQuaMed« laden das Gesundheitsministerium NRW, die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die Krankenhausgesellschaft NRW ein. Es referieren u.a. die Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, Martina Hoffmann-Badache, der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, sowie der Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, Bernd Zimmer. Für das mibeg-Institut Medizin referiert die Projektleiterin IQuaMed, Dr. med. Karin Gömann, und stellt das Programm IQuaMed für Nordrhein-Werstfalen vor. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Januar 2016 von 11 bis 16 Uhr im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr am St. Anna Hospital Herne statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

mibeg-Institut Medizin: Das Programm IQuaMed ist ein Beitrag zur Willkommenskultur in NRW

Das mibeg-Institut Medizin hat das Integrationsprogramm IQuaMed für ausländische Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits-und Krankenpfleger/-innen und weitere staatlich anerkannte Heilberufe entwickelt.

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits in Seminaren auf ihre Fachsprachprüfung oder ihre Kenntnisprüfung in NRW vorbereitet worden, Über 240 Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe aus der ganzen Welt haben in Bad Driburg, Herne oder Köln am Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teilgenommen und wurden umfassend über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung informiert. Weiterlesen

Fachsprachprüfung als Ärztin in NRW erfolgreich bestanden

Rocio A., Absolventin des Intensivkurses Fachsprache Medizin im Programm IQuaMed

Rocio A., Absolventin des Intensivkurses Fachsprache Medizin im mibeg-Institut Medizin

Unmittelbar im Anschluss an ihren Intensivkurs Fachsprache Medizin hat Rocio A. ihre Fachsprachprüfung in NRW erfolgreich absolviert. Schon während des Seminars lobte die Ärztin, die in Venezuela aufgewachsen ist, die passgenaue und praxisnahe Vorbereitung auf die Prüfung: »Zu Hause hat man nie so gute Bedingungen wie im Kurs. Wir haben hier sehr gute Lehrmaterialien und gute Dozenten.« Weiterlesen