Anerkennung: Förderprogramm Integration durch Qualifizierung IQ

Projekt des IQ Netzwerks NRW zur Pflege in Ostwestfalen abgesagt

175 Gesundheits- und Krankenpfleger sollten durch ein Projekt des IQ Netzwerks NRW in Ostwestfalen zur beruflichen Anerkennung geführt werden. Zur Finanzierung waren über das Förderprogramm IQ Bundesmittel und Mittel des ESF bereitgestellt. Ziel war, einer der großen Herausforderungen, dem Fachkräftemangel in der Pflegebranche, auch in der Region OWL zu begegnen, indem passgenaue Anpassungsqualifizierungen für aus dem Ausland kommende Krankenpfleger/innen angeboten werden. Leider musste dieses Projekt aktuell durch das beauftragte Ausbildungszentrum noch vor dem Start abgesagt werden.

Unser Institut und weitere Beratungsstellen erreichen nun Anfragen, wie bereits begonnene Qualifizierungen abgeschlossen werden können bzw. wo sie weiterhin angeboten werden, weil dieses Projekt nun nicht zustande kommt. Hierzu beraten die Anerkennungsberatungsstellen gern. Das mibeg-Institut Medizin bietet zudem jeden Dienstag das Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« an und hat bereits eine Reihe von Qualifizierungen für die Pflege gestartet bzw. bereitet weitere Projekte vor. Im Programm IQuaMed werden alle Qualifizierungen über die Regelförderung durch die Arbeitsagenturen und Jobcenter unterstützt, um den Interessenten kontinuierlich eine Qualifizierungsmöglichkeit zu bieten.

»Homeoffice ist ausgeschlossen«: Arbeitsagenturen fordern hochwertigen Unterricht

Uns erreichen zahlreiche Anfragen, ob unsere Seminare tatsächlich im Institut oder in Kliniken stattfinden, ob man mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen in einem Seminarraum lernt und ob die Dozentinnen und Dozenten für jedes einzelne Fachgebiet tatsächlich den Unterricht vor Ort halten. Ja, selbstverständlich!

Die Interessenten berichten uns, teilweise sehr erzürnt und erbost, dass sie negative Erfahrungen gemacht hätten bei Bildungsanbietern, die ihnen »Präsenzunterricht« versprochen hätten, aber de facto rein virtuellen Unterricht, also E-Learning, Blended Learning, Homeoffice etc. durchführen würden. Und dies bis zu zehn Stunden pro Tag über viele Seminarmonate, finanziert über öffentliche Förderung.

Ganz grundsätzlich gilt: EDV-unterstützte Seminararbeit ist sinnvoll und hilfreich, es gibt hervorragende digitale Kommunikationsformen, E-Learning, videounterstütztes Lernen und Webinare. Um eine gute virtuelle Lernform anzubieten, ist ein entsprechender Aufwand notwendig, damit etwa für anderthalb Stunden eine gute Lehr-/Lernsituation geschaffen wird. Allein über YouTube sind zahlreiche gute Beispiele verfügbar.

Offenbar, das zeigt uns die Kritik, geht es hier nicht um solche aufwendigen und guten Lernformen, sondern es geht vielmehr darum, dass der Teilnehmer acht oder zehn Stunden am Tag von zu Hause oder in einem EDV-Raum beim Bildungsanbieter einem virtuell zugeschalteten Dozenten zuhören soll, der in eine Webkamera spricht und dass er über diese Lernform vorher nicht genügend aufgeklärt worden ist. Weiterlesen

Deutsche Approbation in der Tasche: KHWE und mibeg-Institut Medizin bereiten Ärztinnen und Ärzte auf die Kenntnisprüfung vor

Einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung auf die Kenntnisprüfung für ausländische Ärztinnen und Ärzte hat die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge KHWE zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin erfolgreich in Bad Driburg durchgeführt. Der Kurs basiert auf dem durch das mibeg-Institut Medizin entwickelten Konzept Intensivkurs Humanmedizin, eine Seminarreihe, die ab 2019 durch Bildungsgutscheine gefördert wird. Heute erreichte uns über Maike Tölle, engagierte Personalleiterin bei der KHWE, ein Artikel unter dem Titel »Deutsche Approbation in der Tasche« aus der aktuellen Mitarbeiterzeitung der Kliniken, der über einen erfolgreich am Klinikum qualifizierten Arzt berichtet, der nun das Team der Gynäkologie in Ostwestfalen verstärkt und dort seine Weiterbildung zum Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolviert.

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin präsentieren Projekte auf der Fachtagung des Bundesgesundheitsministeriums

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin bei der BMG-Tagung

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin bei der BMG-Tagung

Auf der Fachtagung »Zuwanderung als Patentlösung für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen?« wurde das Förderprogramm IQ mit zahlreichen Projekten zur beruflichen Qualifizierung von Gesundheitsfachkräften vorgestellt. Hierzu waren MUT IQ (Multiplikatorenprojekt Transfer des Förderprogramms IQ) vom Träger ebb und das mibeg-Institut Medizin mit Informationsständen vertreten. In guter nachbarschaftlicher Zusammenarbeit konnten so zahlreiche der 250 Tagungsteilnehmer informiert werden. Für das bundesweit agierende MUT IQ präsentierten Dr. Johnny van Hove und Liam Patuzzi zahlreiche Informationen zum Förderprogramm IQ und zum IQ Netzwerk. Martin Füg und Christian Kühlwein vom mibeg-Institut Medizin stellten die in NRW unter dem Projekttitel IQuaMed und mit Unterstützung des Förderprogramms IQ entwickelten Seminare vor, die zur beruflichen Integration von Gesundheitsfachkräften durchgeführt werden.