Anerkennung: Jobcenter

Jubiläum! Der 50. Intensivkurs Humanmedizin ist gestartet

Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen, Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Wir feiern ein Jubiläum: Unser Intensivkurs Humanmedizin, eine vierwöchige Weiterbildung, die auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereitet, ist am 2. November 2021 zum 50. Mal gestartet.

Da wir pandemiebedingt nicht die große Gruppe aller Teilnehmenden für einen Fototermin versammeln wollten, haben wir eine Teilnehmerin aus dem Kurs zum Interview gebeten.

Die fröhlich strahlende Ärztin heißt Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen und kommt aus Ecuador zu uns. Sie hat bereits mit Bravour die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein abgelegt und wird bald die Kenntnisprüfung absolvieren, um dann als approbierte Ärztin in einem Krankenhaus im Rheinland zu arbeiten.

anerkennung-nrw.de: Wir dürfen Sie ganz herzlich in unserem Jubiläumsseminar begrüßen! Wie haben Sie uns entdeckt, und wie kamen Sie nach Deutschland?

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen: Es gab zwei wichtige Gründe (lacht). Einmal bin ich der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, und zum anderen wegen des Kakaos. Ich habe in meinem Heimatland in Ecuador Medizin studiert und komme aus einer Region, die stark durch Kakaoanbau geprägt ist. Und so habe ich meine große Liebe kennengelernt, denn mein Mann war als deutscher Agraringenieur im Auftrag der GIZ mit Studien zur Kakaopflanze befasst. Da meine Familie in Deutschland mich gern kennenlernen wollte und überdies in Deutschland sehr viele Ärzte gesucht werden, habe ich mich entschlossen, den Sprung zu wagen.

Welche Schritte haben Sie zur Anerkennung unternommen?

Zunächst habe ich sehr intensiv Deutsch gelernt. Die Sprache ist schließlich ein wichtiges Instrument für uns Ärzte. Dann habe ich meine Unterlagen bei der Bezirksregierung eingereicht. Um als Ärztin in Deutschland zu starten, muss ich noch Prüfungen ablegen: eine Fachsprachprüfung und eine Kenntnisprüfung vor der Ärztekammer.

Sie haben bereits die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein erfolgreich bestanden. Wie geht es jetzt beruflich für Sie weiter?

Ich freue mich, dass ich den Kurs am mibeg-Institut besuchen kann. Wir haben eine sehr nette Seminargruppe und trainieren auch viele Fragestellungen miteinander. Der Intensivkurs ist genau so, wie der Name es sagt. Wir sind sofort inhaltlich tief in die Medizin eingestiegen und haben uns bereits intensiv mit dem Strahlenschutz befasst. Ich finde es gut, dass viele Dozenten Chefärzte sind, so kann ich mich gleich sehr gut auf meine Berufstätigkeit hier in Deutschland vorbereiten. Ganz besonders toll finde ich, dass mir das mibeg-Institut direkt die Tür geöffnet hat zu Praxisstellen. Es war nämlich durchaus nicht einfach, jetzt in der Pandemiesituation Termine für Vorstellungsgespräche zu bekommen. Und jetzt kann ich sogar an meinem Wohnort durchstarten.

Wir wünschen Ihnen ein tolles Seminar und sind zuversichtlich, dass Sie auch die Kenntnisprüfung mit Bravour bestehen werden!

Vom Fachsprachkurs Pharmazie auf direktem Weg zur eigenen Apotheke

Die Stadt Krempe in Schleswig-Holstein hat wieder eine eigene Apotheke. In der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nehmen Apotheken einen besonderen Stellenwert ein, und so gab es gleich einen begeisterten Artikel in der Norddeutschen Rundschau, dass Apotheker El Sayed die Neue Apotheke übernommen habe und zusammen mit seinen Mitarbeiter/innen nun für die Arzneiversorgung in der Region ein sehr gutes Angebot machen könne. Die Norddeutsche Rundschau zeigt mit einem Foto das stolze neue Apothekenteam in Krempe.

Der Apotheker Adnan El Sayed Ahmed ist ein Sprachentalent und bringt vielfältige Berufserfahrung mit. Seine Muttersprachen sind Arabisch und Französisch, dazu spricht er fließend Italienisch, Englisch und selbstverständlich Deutsch. Gebürtig im Libanon, hat sich El Sayed für ein Pharmaziestudium in Italien entschieden und dieses erfolgreich abgeschlossen. Erste Berufserfahrung sammelte er auch in Italien, bevor er dann nach Deutschland kam. Unterstützt durch das Jobcenter Dithmarschen in Schleswig-Holstein, absolvierte er Deutschsprachkurse und schloss mit dem Zertifikat Deutsch B2 erfolgreich ab.

2019 schrieb sich Adnan El Sayed Ahmad im mibeg-Institut für den Intensivkurs Fachsprache Pharmazie ein. Das Seminar des mibeg-Instituts bereitet zielgerichtet auf die anspruchsvolle Fachsprachprüfung vor der Landesapothekerkammer vor. Das Seminarprogramm, das durchweg durch Fachkolleg/innen aus der Pharmazie gestaltet wird, war für Apotheker El Sayed der Grund, eigens nach Köln zu kommen. Die anschließende Fachsprachprüfung Pharmazie bestand er mit Bravour. Und nun ist er glücklich am Ziel als Inhaber der Neuen Apotheke in Krempe.

Wir gratulieren aus Köln, wünschen dem Team der Neuen Apotheke herzlich alles Gute und bedanken uns beim Jobcenter Dithmarschen für die gute Unterstützung.

Ärztliche Fachsprachprüfung in Rheinland-Pfalz bestanden – Karrierestart in der Eifel

Die ärztliche FachsprachprüfungIn einem Klinikum in der Eifel, das zu einem renommierten Klinikverbund gehört, startet Diana Z. ihre Karriere als Ärztin in Deutschland. Das Klinikum bietet ihr eine Weiterbildung zur Fachärztin an, nachdem sie zuvor schon ein Praktikum in Trier absolvieren konnte.

Die Ärztin hat in Damaskus, Syrien, Medizin studiert und einen sehr guten Abschluss erzielt. In Deutschland hat sie intensiv die deutsche Sprache gelernt und sich auf die anspruchsvolle Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer in Rheinland-Pfalz vorbereitet.

Hierzu hat sie den vierwöchigen Intensivkurs Fachsprache Medizin des mibeg-Instituts Medizin gewählt. Das mibeg-Institut führt diesen Kurs, der viele hundert Absolvent:innen auf die ärztliche Fachsprachprüfung vorbereitet hat, regelmäßig in Kooperation mit dem Marburger Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz durch.

Chef- und Oberärzt:innen unterrichten im Seminar die aus dem Ausland kommenden Kolleginnen und Kollegen und vermitteln fachsprachliches Wissen insbesondere in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie, Strahlenschutz und Notfallmedizin. Dazu kommen viele Informationen über die Anforderungen im klinischen Arbeitsalltag, den Umgang mit Patient:innen, medizinische Dokumentation und ärztliches Qualitätsmanagement. Die Kurse können zu 100 % öffentlich gefördert werden über Bildungsgutscheine der Jobcenter und Arbeitsagenturen.

Die Teilnehmerin hat begeistert mitgemacht und in Mainz die Prüfung vor der Bezirksärztekammer Rheinhessen bestanden.

Die Seminarleiterin des mibeg-Instituts, Carina Schmidt, freut sich, dass auch in der pandemischen Situation eine intensive Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung gut gelingt. Die Ärztekammern prüfen im gesamten Bundesgebiet und bieten regelmäßig Termine an.

Zwar gibt es pandemiebedingt zurzeit in einigen Bundesländern die Möglichkeit, eine vorläufige Berufserlaubnis auch ohne Fachsprachprüfung zu erlangen, aber die Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sich für sie dadurch wenig Vorteile ergeben. Die Fachsprachprüfung und häufig auch die Kenntnisprüfung müssen gleichwohl abgelegt werden, die klinische Tätigkeit wird später nicht auf eine fachärztliche Weiterbildungszeit angerechnet.

»Und viele Kliniken spiegeln uns zurück, dass sie diese politisch auf den Weg gebrachte Unterstützungsmaßnahme in ihrer Personalnot kaum gebrauchen können«, sagt Carina Schmidt. »Denn Ärztinnen und Ärzte, die sprachlich wie fachsprachlich nicht gut und schnell kommunizieren können, mit den Arbeitsabläufen noch nicht vertraut sind und viele diagnostische und therapeutische Interventionen noch nicht vorgestellt bekommen haben, sind keine Hilfe und können schon einmal gar nicht den gravierenden Personalmangel vor allem in der Pflege ausgleichen«, so die Seminarleiterin des mibeg-Instituts. »Die Arbeitsfelder Medizin und Pflege sind sehr eigene Professionen, und gerade in der pandemischen Notlage braucht es gut ausgebildete und vorbereitete Mitarbeiter in beiden Bereichen.«

Dieser Artikel von Barbara Rosenthal erschien am 6. Mai 2021 in der Marburger Bund Zeitung.

Anerkennungsqualifizierung für Physiotherapie

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die Anerkennung als PhysiotherapeutDie nächste Qualifizierungsmöglichkeit für aus dem Ausland kommende Physiotherapeut:innen startet am 6. September 2021 in NRW. Das mibeg-Institut hat eine Fortbildung entwickelt, die gezielt auf die Berufszulassung vorbereitet. Nach einer umfassenden theoretischen Ausbildung schließen unterschiedlich lange Praxisphasen an, die Dauer von drei oder sechs Monaten wird je nach Anerkennungsbescheid vereinbart. Praxisstellen werden auf Wunsch vermittelt. Teilnehmende können an einer Kenntnisprüfung teilnehmen.

Die Qualifizierung ist mit dem Landesprüfungsamt abgestimmt und findet mit ausgewählten physiotherapeutischen Expert:innen statt, die über große Lehr-Erfahrung verfügen. Viele Anerkennungssuchende haben die Weiterbildung bereits erfolgreich absolviert. Die Seminargebühren können zu 100% öffentlich gefördert werden.

Interessenten wenden sich an das mibeg-Institut in Köln. Nähere Informationen finden Sie hier.

Praxisseminar Pflege: Erfolgreich die Kenntnisprüfung bestanden

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

19 strahlende Gesichter: Mit dem Praxisseminar Pflege haben sich gezielt Pflegefachkräfte auf die Kenntnisprüfung vorbereitet und direkt bestanden. Sie haben alle am Praxisseminar Pflege teilgenommen, das das mibeg-Institut in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen durchgeführt hat. Trotz der erschwerten Lernbedingungen durch die Pandemiesituation haben sich die Pflegefachkräfte theoretisch wie praktisch auf die Anforderungen vorbereitet, die die Prüfung an sie stellt.

Die Kenntnisprüfung ist Teil des Praxisseminars Pflege und findet am Ende des Seminars statt. Sie wurde durch das Landesprüfungsamt abgenommen. Den Pflegefachkräften wird nach der anspruchsvollen Prüfung die Gleichwertigkeit zum hiesigen Ausbildungsstand attestiert, und sie erhalten die Berufszulassung als Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zukünftig als Pflegefachfrau / -mann.

Obwohl viele Einheiten des Theorieunterrichts nur online vermittelt werden konnten, gab es eine sehr gute Lernatmosphäre, die durch viel Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Umgang miteinander geprägt war.

Dass dieses Seminar sich in dieser positiven Atmosphäre entwickeln konnte, liegt vor allem an der hohen pflegepädagogischen Kompetenz der Pflegewissenschaftlerin Manuela Bellarosa, die es mit ihren Dozentinnen und Dozenten und Pflegeschulleiter Reinhard Dummler erneut geschafft hat, Menschen aus vielen Nationen fachlich zu qualifizieren und für die Krankenpflege in Deutschland zu begeistern.

Die Teilnehmer:innen haben ihre Arbeitsverträge als Pflegefachkräfte bereits unterschrieben. Das Spektrum der Arbeitsgebiete reicht von der ambulanten Altenpflege bis zur hochspezialisierten Intensivpflege in Kliniken.

Blumen für Manuela BellarosaDa wir coronabedingt nicht unsere geschätzten Teilnehmer:innen in allen Prüfungsabschnitten persönlich begleiten konnten, haben sie uns mit einer Fotocollage überrascht, für die wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir gratulieren allen unseren Teilnehmer:innen auf das Herzlichste und freuen uns schon jetzt auf den neuen Kursstart des Praxisseminars Pflege am 16. März 2021 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen.
Unseren Blumenstrauß für Manuela Bellarosa dürfen wir wenigstens schon mal virtuell übermitteln. 🙂