Anerkennung: Jobcenter

Jobcenter Wuppertal: Großes Engagement für berufliche Anerkennung und Integration von Gesundheitsfachkräften

Zu einem Expertenaustausch sind Anerkennungsspezialisten des mibeg-Instituts Medizin gern einer Einladung ins Jobcenter Wuppertal gefolgt. In großer Runde fand ein Austausch zur aktuellen Verfahrenspraxis der zuständigen Stellen bei der beruflichen Anerkennung von aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen statt. Bei Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen und Hebammen wurden intensiv die optimierten Verfahren bei der beruflichen Anerkennung diskutiert.

Expertenaustausch im Jobcenter Wuppertal mit dem mibeg-Institut

Expertenaustausch im Jobcenter Wuppertal mit dem mibeg-Institut

Was sind die schnellsten Wege zur beruflichen Integration von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften? Wie läuft eine Fachsprachprüfung ab? Wie ist eine Kenntnisprüfung strukturiert? Wie sieht eine optimale Vorbereitung auf diese Prüfungen aus? Welche sprachlichen Voraussetzungen müssen für eine dauerhafte berufliche Integration im Bereich der Deutschkenntnisse erworben werden? Was sind die Anforderungen des Arbeitsmarktes für Gesundheitsberufe? Wie kann eine Integrationskette lückenlos aufgebaut werden? Wie kann ein Approbationstourismus vermieden werden? Und schlussendlich: Welche Integrationserfolge gibt es, insbesondere durch die gute Zusammenarbeit zwischen Anerkennungsberatung, Anerkennungsqualifizierung und Arbeitsvermittlung durch die Jobcenter?

Diese und viele andere Fragen mehr standen im Mittelpunkt des Fachgesprächs. Die Arbeitsvermittlungsprofis des Jobcenters Wuppertal und weiterer Einrichtungen und Initiativen der Stadt Wuppertal bewerteten den Input von Seiten des mibeg-Instituts als sehr positiv. Wir danken Ilka Brehmer, Fachreferentin Jobcenter Wuppertal, für die Gestaltung und Moderation des Expertenaustauschs. Von Seiten des mibeg-Instituts referierten Barbara Rosenthal, Carina Schmidt und Christian Kühlwein.

Anerkennungsqualifizierung Physiotherapie erfolgreich gestartet

Praxisseminar Physiotherapie wiederum erfolgreich gestartet

Praxisseminar Physiotherapie wiederum erfolgreich gestartet

Das mibeg-Institut Medizin hat erneut erfolgreich zusammen mit dem Kooperationspartner bene+, einem Expertenteam im Bereich der physiotherapeutischen Ausbildung in NRW, eine Anerkennungsqualifizierung für aus dem Ausland kommende Physiotherapeut/innen gestartet: das Praxisseminar Physiotherapie. Das Bild zeigt einen Teil der zwölf Teilnehmer, die sich freuen, mit dieser Qualifizierung nun endlich ihre Berufszulassung im Bereich der Physiotherapie erlangen zu können. Die ausländischen Profis im Bereich der Physiotherapie werden durch inländische Profis qualifiziert. Das Curriculum des mibeg-Instituts Medizin und bene+ wurde mit dem zuständigen Landesprüfungsamt abgestimmt. Alle Dozentinnen und Dozenten verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich der physiotherapeutischen Weiterbildung.

Das Besondere dieser Qualifizierung des mibeg-Instituts Medizin und bene+: Alle Teilnehmer, die über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen, können über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder eines Jobcenters gefördert werden.

Seminarleiterin Dr. Luisa Heinrichs vom mibeg-Institut Medizin begrüßte die Teilnehmer herzlich bei ihrem Start in Herne. Die nächsten Termine für eine Qualifizierung stehen bereits fest. Am 7. Oktober 2019 startet der nächste öffentlich geförderte Kurs für Physiotherapeuten, die ihren Beruf in Deutschland ausüben möchten, ihre Ausbildung oder ihr Studium aber im Herkunftsland absolviert haben. Weitere Seminarstarts folgen 2020 in Herne und in Köln.

Das mibeg-Institut Medizin hat bereits erfolgreich zahlreiche Physiotherapeut/innen auf ihrem Weg zur Berufszulassung begleitet, unterstützt dabei durch das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)«. Alle Teilnehmer, die ihre Anerkennungsqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben, sind bereits in Deutschland berufstätig.

»Homeoffice ist ausgeschlossen«: Arbeitsagenturen fordern hochwertigen Unterricht

Uns erreichen zahlreiche Anfragen, ob unsere Seminare tatsächlich im Institut oder in Kliniken stattfinden, ob man mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen in einem Seminarraum lernt und ob die Dozentinnen und Dozenten für jedes einzelne Fachgebiet tatsächlich den Unterricht vor Ort halten. Ja, selbstverständlich!

Die Interessenten berichten uns, teilweise sehr erzürnt und erbost, dass sie negative Erfahrungen gemacht hätten bei Bildungsanbietern, die ihnen »Präsenzunterricht« versprochen hätten, aber de facto rein virtuellen Unterricht, also E-Learning, Blended Learning, Homeoffice etc. durchführen würden. Und dies bis zu zehn Stunden pro Tag über viele Seminarmonate, finanziert über öffentliche Förderung.

Ganz grundsätzlich gilt: EDV-unterstützte Seminararbeit ist sinnvoll und hilfreich, es gibt hervorragende digitale Kommunikationsformen, E-Learning, videounterstütztes Lernen und Webinare. Um eine gute virtuelle Lernform anzubieten, ist ein entsprechender Aufwand notwendig, damit etwa für anderthalb Stunden eine gute Lehr-/Lernsituation geschaffen wird. Allein über YouTube sind zahlreiche gute Beispiele verfügbar.

Offenbar, das zeigt uns die Kritik, geht es hier nicht um solche aufwendigen und guten Lernformen, sondern es geht vielmehr darum, dass der Teilnehmer acht oder zehn Stunden am Tag von zu Hause oder in einem EDV-Raum beim Bildungsanbieter einem virtuell zugeschalteten Dozenten zuhören soll, der in eine Webkamera spricht und dass er über diese Lernform vorher nicht genügend aufgeklärt worden ist. Weiterlesen

Physiotherapie: Anerkennungsqualifizierung startet am 3. Juni 2019

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die Anerkennung als PhysiotherapeutGezielt auf die Tätigkeit als Physiotherapeut in Deutschland bereitet das Praxisseminar Physiotherapie vor, das das mibeg-Institut Medizin in Zusammenarbeit mit den Physiotherapieexperten von bene+ in Herne durchführt. Es kann zu 100% öffentlich gefördert werden.

Das Seminar richtet sich an aus dem Ausland kommende Physiotherapeut/innen, die ihre Anerkennung im Bereich Physiotherapie in Deutschland erlangen wollen.

Es gliedert sich in Module.

Eine viermonatige Theoriephase umfasst alle wichtigen Themen, die zur Anerkennung benötigt werden. Dazu gehören neben der Berufs- und Gesetzeskunde die wichtigsten krankengymnastischen Behandlungstechniken. Das Seminar lehrt methodische Anwendungen in der Physiotherapie und allgemeine und spezielle Krankheitslehre. Befund- und Untersuchungstechniken werden eingeübt. Ein weiteres Lehrgebiet ist die physikalische Therapie und als Grundlagenfach Anatomie und Physiologie für Physiotherapeuten. Ein Trainingsmodul Gesprächsführung gehört ebenso zum Seminar wie Kommunikations- und Präsentationstechniken und ein Bewerbungstraining. Die Theoriephase findet als Vollzeitunterricht statt (neun Unterrichtsstunden pro Tag).

Im Anschluss an diese Theoriephase kann optional entweder ein dreimonatiges oder ein sechsmonatiges Praktikum in Vollzeitform gewählt werden, das durch erfahrene Physiotherapeuten begleitet wird. Die Dauer des Praktikums hängt von dem im Anerkennungsbescheid gefassten Zeitraum des individuellen Anpassungslehrgangs ab. Das drei- oder sechsmonatige Praxismodul kann immer nur im Zusammenhang mit dem Theoriemodul gewählt werden. Weiterlesen

Ärztliche Kenntnisprüfung: Kurs absolviert und sofort bestanden

Intensivkurs Humanmedizin zur Vorbereitung auf die KenntnisprüfungVier Wochen dauert das Intensivtraining, das das mibeg-Institut Medizin mit erfahrenen Chef- und Oberärzten, die für die einzelnen Lehrgebiete verantwortlich zeichnen, realisiert. Trotz der kurzen Zeitspanne hatten bereits zwei Teilnehmer in der letzten Kurswoche den Termin zu ihrer Kenntnisprüfung, und sie haben bestanden. Heute kam der dritte Teilnehmer direkt frisch von der bestandenen Kenntnisprüfung ins Seminar und berichtete seinen Kollegen von der Prüfung, die er sehr gut absolviert hat.

Die ganze Seminargruppe fand sich spontan zum Foto zusammen. Die anderen Ärztinnen und Ärzte, die teilweise schon in Deutschland mit Berufserlaubnis nach § 10 BÄO gearbeitet haben, haben in Kürze ihre Prüfungstermine an einer deutschen Universitätsklinik. Wir sind zuversichtlich, es gibt genau so viel Grund zum Jubeln wie bei den Kollegen, die heute im mibeg-Institut Medizin feierten.

Mehr zu den Inhalten des Intensivkurses Humanmedizin und die aktuellen Starttermine finden Sie hier.