Anerkennung: mibeg-Institut

Top vorbereitet auf die ärztliche Fachsprach- und Kenntnisprüfung

Dozenten im Gespräch mit dem mibeg-Institut

Dozenten im Gespräch mit dem mibeg-Institut: Cecile Polzin begrüßt Prof. Dr. med. Claus Doberauer

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir regelrechte Koryphäen der klinischen Medizin in unserem Institut begrüßen dürfen. Hier trifft Seminarleiterin Cecile Polzin, M. A., auf Prof. Dr. med. Claus Doberauer, einen erfahrenen Internisten und Gastroenterologen, langjährig Chefarzt und Ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals in Köln.

Das mibeg-Institut beauftragt leitende Ärztinnen und Ärzte mit umfassender klinischer Erfahrung mit Lehraufträgen, damit die anstehenden Fachsprach- und Kenntnisprüfungen von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten, die an unseren Kursen teilnehmen, gut gemeistert werden. Und die Evaluierungen unserer Seminare zeigen: Das ist der richtige Weg.

Die Bestehensquoten und die Quoten der erfolgreichen Arbeitsaufnahme als Assistenzarzt oder -ärztin liegen bei nahezu 100 Prozent.

Wir bedanken uns bei allen unseren Teilnehmer/innen für die überaus freundlichen Rückmeldungen. So schreibt uns Feder H.: »Ich war Mitglied des Seminars 82. Ich hoffe, Ihnen und allen Dozentinnen und Dozenten geht es gut. Ich bin immer noch in meiner Stelle. Richten Sie bitte allen schöne Grüße aus. Vielen Dank für Ihre Bemühungen, und ich bleibe Ihnen dankbar für Ihre Hilfe in meiner schwierigen Zeit.« Anait P., die aus Armenien zu uns gekommen ist, schreibt uns: »Vielen Dank für die Organisation dieses Kurses! Erstens gefällt mir persönlich dieser Lernansatz. Bei der Anmeldung zu diesem Kurs wurde ich gründlich mit den Aktivitäten der Organisation vertraut gemacht. Jeden Monat gab es einen detaillierten Arbeitsplan, und vorab Informationen über etwas zu geben, hilft sehr. Angesichts der aktuellen Situation schätze ich die Kontrolle über die aktuelle Infektion sehr. Ich habe mich immer im Institut gut geschützt gefühlt.«

Ganz besonders berührt hat uns die folgende Mail von Marina S., die aus Russland stammt: »Noch einmal herzlichen Dank für den tollen Kurs, der mir sehr bei der Integration in den Arbeitsmarkt geholfen hat und meinen Traum in die Realität implementiert hat. Aus meiner Sicht muss ich sagen, dass ich allen meinen Bekannten Euren Kurs empfehle.«

Das größte Kompliment aber für unsere Seminarleiterin und unsere Dozentinnen und Dozenten wird durch Angelina R. gefasst, die in Serbien studiert hat: »Meiner Meinung nach sollte das mibeg-Institut und der Kurs Qualifizierung für Klinik und Praxis eine Voraussetzung für alle ausländische Ärzte sein.«

Wir bedanken uns bei allen Dozent/innen und Teilnehmenden ganz herzlich für die aktive und gute Mitwirkung an der Weiterbildungsreihe Qualifizierung für Klinik und Praxis.

Vom Fachsprachkurs Pharmazie auf direktem Weg zur eigenen Apotheke

Die Stadt Krempe in Schleswig-Holstein hat wieder eine eigene Apotheke. In der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nehmen Apotheken einen besonderen Stellenwert ein, und so gab es gleich einen begeisterten Artikel in der Norddeutschen Rundschau, dass Apotheker El Sayed die Neue Apotheke übernommen habe und zusammen mit seinen Mitarbeiter/innen nun für die Arzneiversorgung in der Region ein sehr gutes Angebot machen könne. Die Norddeutsche Rundschau zeigt mit einem Foto das stolze neue Apothekenteam in Krempe.

Der Apotheker Adnan El Sayed Ahmed ist ein Sprachentalent und bringt vielfältige Berufserfahrung mit. Seine Muttersprachen sind Arabisch und Französisch, dazu spricht er fließend Italienisch, Englisch und selbstverständlich Deutsch. Gebürtig im Libanon, hat sich El Sayed für ein Pharmaziestudium in Italien entschieden und dieses erfolgreich abgeschlossen. Erste Berufserfahrung sammelte er auch in Italien, bevor er dann nach Deutschland kam. Unterstützt durch das Jobcenter Dithmarschen in Schleswig-Holstein, absolvierte er Deutschsprachkurse und schloss mit dem Zertifikat Deutsch B2 erfolgreich ab.

2019 schrieb sich Adnan El Sayed Ahmad im mibeg-Institut für den Intensivkurs Fachsprache Pharmazie ein. Das Seminar des mibeg-Instituts bereitet zielgerichtet auf die anspruchsvolle Fachsprachprüfung vor der Landesapothekerkammer vor. Das Seminarprogramm, das durchweg durch Fachkolleg/innen aus der Pharmazie gestaltet wird, war für Apotheker El Sayed der Grund, eigens nach Köln zu kommen. Die anschließende Fachsprachprüfung Pharmazie bestand er mit Bravour. Und nun ist er glücklich am Ziel als Inhaber der Neuen Apotheke in Krempe.

Wir gratulieren aus Köln, wünschen dem Team der Neuen Apotheke herzlich alles Gute und bedanken uns beim Jobcenter Dithmarschen für die gute Unterstützung.

Schutz ist weiterhin angebracht: #YesToNoCovid

Politiker und Verbandsfunktionäre gefallen sich zurzeit darin, das »Ende der epidemischen Lage« zu fordern, selbst für eine Forderung nach einem »Freedom Day« ist man sich nicht zu schade. Ignoriert werden bei solchen, oft einseitig aus ökonomischen Interessen motivierten Forderungen die tatsächlichen Gegebenheiten der vierten Welle, die längst begonnen hat. Ein Freiheitstag mag angebracht sein, wenn eine demokratische Bewegung sich gegen diktatorische Zwänge durchsetzt, aber bei notwendigen und wissenschaftlich begründeten Schutzmaßnahmen gegen eine Viruserkrankung globalen Ausmaßes scheint eine derart populistische und auf mediale Effekte gerichtete Forderung geradezu absurd.

Eine Fortsetzung der epidemischen Lage kann nur ein Parlament beschließen, und die Entschließung zu weiteren Schutzmaßnahmen, die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern betreffen, darf nur nach sorgfältigster Abwägung der gesundheitlichen Lage geschehen und unter genauer Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen.

Derzeit steigt die 7-Tage-Inzidenz wieder auf über 100, und die Inzidenz steigt vor allem bei Kindern. Die Zahl der Covid-19-Toten liegt seit Wochen bei 400 pro Woche. Intensivmediziner wie die Professoren Christian Karagiannidis und Uwe Janssens weisen auf zunehmende Schwierigkeiten bei der Versorgung von Patient:innen hin, da zu wenig entsprechend ausgebildetes Pflegepersonal zur Verfügung steht.

Professor Michael Hallek von der Uniklinik Köln, einer der Initiatoren der #YesToNoCovid-Kampagne, erklärte gegenüber dem RND, es sei nicht an der Zeit, »den großen Freiheitstag auszurufen. Welche Freiheit soll hier überhaupt gemeint sein? Die Freiheit, anzustecken und angesteckt zu werden? Wir können doch ansonsten allen Tätigkeiten wieder weitgehend normal nachgehen.« Der simple Ruf nach Freiheit sei schräg, »nicht, weil man der Gesundheit alles unterzuordnen hat. Sondern weil es so einfach wäre, Leben zu schützen.«

Prof. Hallek fordert die konsequente Einhaltung der 2G-Regeln, die Fortsetzung der Impfkampagne und die Maskenpflicht in öffentlichen Räumen wie etwa in Bussen und Bahnen. »Die Impfung wirkt, aber das Immunsystem vieler Menschen mit Krebs oder rheumatischen Krankheiten funktioniert nicht immer zuverlässig. Diese Menschen müssen wir unbedingt weiter schützen«, so Hallek gegenüber dem RND.

Auch aus Sicht der Gesundheitsämter kommt eine identische Forderung. Dr. Ute Teichert, Sprecherin der Amtsärzt:innen Deutschlands, kritisierte die Forderung nach dem Ende der epidemischen Lage scharf. »Das Signal, das davon ausgesendet wird, ist, dass die Pandemie vorbei ist. Aber wir sehen gerade, dass die Zahlen wieder ansteigen.«

Bei allen Schutzmaßnahmen ist auch auf die Lage der chronisch von Covid-19 betroffenen Patient:innen zu berücksichtigen. Professor Karl Lauterbach weist aktuell auf eine Studie der Universität Lübeck hin. »Diese wichtige Arbeit zu Covid von der Uni Lübeck bestätigt die Hypothese, dass SARS-CoV-2 im Gehirn die kleinen Blutgefäße zerstört. Das kann viele neurologische Covid Befunde erklären«, so Lauterbach, bis hin zum möglicherweise späteren erhöhten Demenzrisiko.

Wir haben in der Pandemie so vieles zusammen durchgestanden und so viel Hilfe durch Medizin und Pflege, durch Wissenschaft und Öffentliche Gesundheitsvorsorge erfahren. Jetzt gilt es, die vierte Welle mit Zuversicht, Vorsicht und Sachlichkeit anzugehen. Das mibeg-Institut wird dabei Bildungsforen anbieten und bei allen Veranstaltungen größtmöglichen Schutz.

Und es gibt beim Zusammenhalt und Engagement so viele Positiv-Beispiele.

Münsteraner Chefärzte und Ärztliche Direktoren danken den Bürger:innen von Münster

Prof. Rüdiger Horstmann (Herz-Jesu-Krankenhaus), Prof. Peter Feindt (Clemenshospital), Wolfgang Heuer (Krisenstabsleiter), Prof. Hugo Van Aken (UKM), Oberbürgermeister Markus Lewe, Dr. Peter Kalvari (EVK), Prof. Jörn Steinbeck (Raphaelsklinik) und Prof. Christoph Bremer (St. Franziskus-Hospital Münster) danken den Bürger:innen Münsters und insbesondere den Krankenhausmitarbeitenden in der Stadt für deren große Leistung in Pandemie-Zeiten. Foto © Alexianer / Michael Bührke

An einer ganz besonderen Aktion beteiligte sich Prof. Dr. Peter Feindt, Ärztlicher Direktor des Clemenshospitals in Münster und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed. Gemeinsam mit fünf weiteren ärztlichen Leitern der Münsteraner Kliniken und dem Oberbürgermeister der Stadt Münster bedankte er sich bei allen Pfleger:innen und Ärzt:innen, die unermüdlich Einsatz gezeigt hätten. Es verdiene Respekt und Anerkennung, so die Ärztlichen Direktoren, was bislang bei der Hilfe für Covid-19 Erkrankte geleistet worden sei. Ein großes Lob aus diesem Kreis geht zugleich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münster: 93 Prozent der Bürger:innen über 18 Jahre sind bereits geimpft!

Neue Facharztkompetenz Innere Medizin und Infektiologie

Ein wichtiges und spannendes Arbeitsgebiet für internistisch tätige Ärztinnen und Ärzte in Deutschland ist der Bereich Infektiologie.

Zukünftig haben, so der 124. Deutsche Ärztetag, Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit, den Titel »Facharzt oder Fachärztin Innere Medizin und Infektiologie« zu erwerben. Derartig weitergebildete Ärzt/innen können sich Infektiologe / Infektiologin nennen. Damit ist diese ärztliche Spezialisierung auch für aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte ein wichtiger Bereich, in dem sie in Deutschland arbeiten und sich weiter fortbilden können. Nach der positiven Beschlussfassung durch den Deutschen Ärztetag müssen jetzt noch weitere Gremien befasst werden und schließlich die Landesärztekammern ihre Weiterbildungsordnungen gestalten.

Ganz besonders haben sich für dieses neue Weiterbildungssystem der Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Prof. Dr. Hendrik Herrmann, und der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle, eingesetzt.

Die neue Facharztweiterbildung versteht sich als vertiefende Fachkompetenz im Gebiet der Inneren Medizin. Die Weiterbildungszeit umfasst insgesamt 72 Monate, davon müssen

  • 36 Monate in Innere Medizin und Infektiologie abgeleistet werden, davon
    • können zum Kompetenzerwerb bis zu 6 Monate Weiterbildung in Hygiene- und Umweltmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie und/oder in Öffentlichem Gesundheitswesen angerechnet werden
    • müssen 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden
  • 24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets abgeleistet werden
  • 6 Monate in der Notfallaufnahme abgeleistet werden
  • 6 Monate in der Intensivmedizin abgeleistet werden.

Die bisher bestehende Zusatzweiterbildung Infektiologie ist in die neue Facharztweiterbildung vollständig integriert. Zusammen mit den Gebieten »Hygiene und Umweltmedizin« und »Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie« ist infektiologisches Wissen nunmehr deutlicher als zuvor in der Musterweiterbildungsordnung verankert.

Damit reagiert die deutsche Ärzteschaft zugleich auf die Covid-19-Pandemie, die aufzeigt, welche Bedeutung Infektionskrankheiten für die Gesellschaft haben. Die Anforderungen an die klinische Infektiologie werden steigen.

Erfolgreich anerkannt, erfolgreich integriert in der Pflege: Lidia Skurat

anerkennung-in-deutschland.de

anerkennung-in-deutschland.de

Herzlichen Dank, liebes Team von anerkennung-in-deutschland.de! Das Team des Portals der Bundesregierung zu Anerkennungsfragen hat unsere Absolventin, die Pflegefachfrau Lidia Skurat, erneut kurz interviewt und bestätigt bekommen, dass Lidia Skurat erfolgreich in ihrem Beruf Krankenpflege arbeitet.

Wir hatten die Pflegefachfrau fachlich mit Qualifizierungsangeboten begleitet und ihr gemeinsam mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen eine Möglichkeit geboten, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland zu erlangen.

Für das Portal anerkennung-in-deutschland.de wurde sie porträtiert.

Nicht nur wir fragen regelmäßig nach, ob die Berufstätigkeit erfolgreich und zufriedenstellend verläuft, sondern in diesem Falle auch das Team von anerkennung-in-deutschland.de.

Lidia Skurat ist über alle Maßen begeistert, als anerkannte Pflegefachkraft im zur Contilia-Gruppe gehörenden St. Marien-Hospital in Mülheim an der Ruhr im Bereich der Chirurgie zu arbeiten. »Es hat sich alles genau so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe.«

In einem sehr gut aufgestellten Krankenhaus eine wichtige Aufgabe zu übernehmen, ist das Ziel unserer Pflegefachkräfte, die wir regelmäßig in Anerkennungsqualifizierungen unterstützen.