Anerkennung: mibeg-Institut

In Nordrhein-Westfalen starten Physiotherapeuten aus vielen Ländern ihre Anerkennungsqualifizierung

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die berufliche Anerkennung

mibeg-Institut und bene+ starten erneut Anerkennungsqualifizierung für Physiotherapeut/innen

»Das werden bestimmt die schönsten vier Monate meines Lebens«, sagte uns ein Physiotherapeut beim heutigen Kursstart des Praxisseminars Physiotherapie. Mit Startdatum 6. September qualifizieren sich 18 Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit einem gut etablierten Seminarkonzept, das das mibeg-Institut zusammen mit den Physiotherapie-Experten von bene+ erneut in Herne anbietet.

Das erfolgreiche und öffentlich geförderte Seminarkonzept ist mehrfach erprobt. Die 19 Absolvent/innen des letzten Kurses haben zu 100 Prozent ihre berufliche Anerkennung erlangt. Gemeinsam mit den Physiotherapie-Experten von bene+ stellte Seminarleiterin Dr. Shermineh Shahi vom mibeg-Institut die viermonatige Theoriephase der Anerkennungsqualifizierung vor. Danach besteht, je nach Bescheid des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, die Möglichkeit, ein drei- oder sechsmonatiges zusätzliches Praxismodul zu absolvieren.

Das Projekt verdankt sich der hervorragenden Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren im Anerkennungsprozess. Neben dem mibeg-Institut und bene+ als Qualifizierer und Anerkennungsberater sind dies vor allem die Bezirksregierung Münster, das Landesprüfungsamt NRW und die Arbeitsagenturen und Jobcenter des Landes NRW.

Anfragen aus vielen anderen Bundesländern liegen zurzeit vor, sodass das mibeg-Institut und bene+ zurzeit überlegen, das erfolgreiche Fortbildungskonzept auch in anderen Bundesländern anzubieten.

Zwölf von 18 Teilnehmenden wollten direkt mit aufs Startfoto. Sie kommen u.a. aus Polen und Argentinien, aus Tunesien, Serbien und dem Iran, aus Bosnien-Herzegowina und Libyen: also eine internationale Gruppe aus vielen Kontinenten mit großer Liebe zum Beruf Physiotherapie, mit guten deutschen Sprachkenntnissen und dem Wunsch, so schnell wie möglich als Physiotherapeut/innen durchzustarten.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Optimale Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung

Intensivkurs Fachsprache MedizinAus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte müssen eine Fachsprachprüfung vor ihrer zuständigen Landesärztekammer ablegen, bevor sie in den Beruf starten. Eine gute Vorbereitung ist wichtig.

Der Marburger Bund Landesverband NRW / RLP bietet in Kooperation mit dem mibeg-Institut Medizin Intensivkurse Fachsprache Medizin an, die ausländische Ärztinnen und Ärzte auf die Fachsprachprüfung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vorbereiten.

Mit erfahrenen Fachexpert:innen aus den jeweiligen Berufsfeldern wird den Teilnehmer:innen des vierwöchigen Intensivkurses die Möglichkeit gegeben, praxisnah die ärztliche Terminologie einzuüben. Viele hundert Ärztinnen und Ärzte sind bereits erfolgreich auf die ärztliche Fachsprachprüfung vorbereitet worden.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie, Pharmakologie, Strahlenschutz, Notfallmedizin, Hygiene und Radiologie erhalten die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte die notwendigen Grundlagen zur Arztbriefschreibung, zur medizinischen Dokumentation sowie Rechtsgrundlagen ärztlichen Handelns. Trainingsmodule zur klinischen Gesprächsführung und zur Prüfungsvorbereitung sind weitere wichtige Bestandteile des Seminars.

Der Intensivkurs Fachsprache Medizin ist Teil des Programms »IQuaMed – Integration durch Qualifizierung und Anerkennung in medizinischen Arbeitsfeldern« und richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Studium im Ausland absolviert haben, gut Deutsch sprechen (mindestens Level B2–C1), ihre Fachsprachprüfung in Deutschland ablegen möchten und kurz vor ihrem Prüfungstermin stehen. Die zertifizierte Weiterbildung kann bei entsprechenden Voraussetzungen zu 100% durch die Agentur für Arbeit oder durch Jobcenter gefördert werden, sodass keine Seminargebühren von den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte gezahlt werden müssen.

Weitere Informationen zum Intensivkurs Fachsprache Medizin und zu aktuellen Startterminen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Wir brauchen eine gescheite Impfpolitik: Dazu gehören gute und leicht erreichbare Impfangebote

1. Aug.
@erik_fluegge
Ärmere Menschen sind nicht immer dümmer als ihr, sie entscheiden nur anders.

Das müssen sie auch. Denn zum Beispiel heißt ihre erste Frage nicht, wie viel Kalorien haben Fritten, sondern: Was kosten die? 2/9

Die Kostenfrage erhöht massiv den Lebensaufwand. Man muss Angebote durchsehen, in mehrere Supermärkte fahren und viel in der Familie diskutieren, wer was haben darf – sehr viel. 3/9

Noch dazu muss man den Gewinn durch ein Angebot mit Wegkosten verrechnen. »Da verfahren wir 1,50€ Sprit!« bzw. brauchen Bustickets.
Ja, das wird ernsthaft genau so besprochen! 4/9

Armut verbraucht Zeit und Energie und bringt häufig weitere Probleme mit sich: zum Beispiel unpraktische Arbeitszeiten, Gesundheitsprobleme etc. 5/9

Deshalb ist alles, was mehrere Probleme in einem Moment auf einmal löst, eine bestmögliche Option. 6/9

Man will sich impfen lassen, muss aber auch eigentlich mit hohem Zeitaufwand günstig einkaufen und zum Impfen muss man Bustickets kaufen. So geht die Kalkulation nicht auf. Die #Bratwurst-Idee ändert das. 7/9

Hier heißt die Rechnung: Bratwurst = gespartes Mittagessen + was Besonders für die Kinder + endlich auch geimpft = Hingehen.
Würde auch mit Fritten und kostenfreier Hüpfburg funktionieren. Muss nicht Wurst sein. 8/9

Bitte seid nicht so schnell mit einem Urteil über Menschen bei der Hand, die ihr nicht versteht.
Liebe Grüße von einem aus einer Familie, die phasenweise jeden Euro 3x umdrehen musste. 9/9

Tweets von Erik Flügge
@erik_fluegge

Während die Gesundheitspolitik über die Unabhängigkeit der Ständigen Impfkommission STIKO streitet und die Impfung von Kindern und Jugendlichen forciert, benötigt die besonders wichtige Erhöhung der Impfquote bei der großen Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen gut erreichbare Impfangebote. Beeindruckend in diesem Zusammenhang sind die Tweets von Erik Flügge.

»Wir müssen aufhören die Menschen planwirtschaftlich zum Impfstoff zu bringen, sondern wir müssen den Impfstoff zu den Menschen bringen«, betont auch der Arzt und Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen. Es geht um gut erreichbare Angebote und die konsequente Fortsetzung der Impfkampagne. In einer solchen Diskussion sollte die STIKO nicht in ihrer Unabhängigkeit beschädigt und Wissenschaftsfeindlichkeit und Irrationalität nicht Tür und Tor geöffnet werden.

Kenntnisprüfung Pflege zu 100 Prozent bestanden!

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe EssenEine großartige Leistung! Wir gratulieren ganz herzlich allen Absolvent/innen des Praxisseminars Pflege, die erfolgreich die Anerkennungsqualifizierung des mibeg-Instituts in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe KKS Essen abgeschlossen haben.

Heute haben die letzten Kandidaten ihren Prüfungstermin gehabt und die praktischen und mündlichen Prüfungen erfolgreich absolviert. 21 anerkannte Pflegefachfrauen und -männer stehen für die Krankenpflege in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen mit Berufszulassung zur Verfügung.

Und selbstverständlich haben alle unsere Absolvent/innen einen Arbeitsplatz in Nordrhein-Westfalen erhalten!

Das Praxisseminar Pflege hat die Teilnehmer/innen gezielt in einer dreimonatigen Theoriephase und einer dreimonatigen Praxisphase auf die Kenntnisprüfung vor dem Landesprüfungsamt vorbereitet, und sie haben alle mit Bravour bestanden.

In unsere herzlichen Glückwünsche beziehen wir die engagierten Pflegepädagogen der KKS Essen ein, die es mit klugem Sachverstand und herzlicher Zugewandtheit geschafft haben, alle Pflegefachkräfte auf die anspruchsvolle Prüfung gut vorzubereiten.

Unser ganz besonderer Dank gilt Manuela Bellarosa und Reinhard Dummler, die von Seiten der KKS Essen das Projekt leiten: Sie haben das wieder mit all ihren Kolleg/innen ganz wunderbar gemacht!

Anerkennung als Arzt: Hohe Erfolgsquote des mibeg-Seminars zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Sehr geehrte Frau Schmidt,

ich freue mich, dass Sie mich nach meinem beruflichen Leben fragen. Ich erzähle Ihnen gerne, wie alles gelaufen ist. Ich fange mit der Arbeit am 1. Juli 2021 in einer Klinik im Ruhrgebiet als Assistenzarzt in der Allgemein- und Viszeralchirurgie an. Es ist ein Vertrag zur Facharztweiterbildung, ergo habe ich einen Vertrag für sechs Jahre.

Es hat ein bisschen gedauert, und es war total unerwartet nach vielen Absagen, und ich freue mich sehr, diesen Job gefunden zu haben. Anscheinend ist es in der Chirurgie komplizierter.

Ich weiß nicht, ob Sie schon von den anderen Kurskollegen Bescheid bekommen haben, aber ich weiß jetzt schon, dass mehr als die Hälfte unseres Kurses bereits die Prüfung bestanden hat. Falls Sie das noch nicht wissen, so verrate ich Ihnen das gern.

Mit besten Grüßen, und dabei wünsche ich Ihnen alles Gute,
Ihr

Arnold Manuel Fernando M.

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir solche Briefe von unseren Absolventen bekommen, aber noch viel mehr freuen wir uns,  dass die Seminarauswertung ergab, dass auch in diesem Intensivkurs Humanmedizin, an dem 21 Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben, die Bestehensquote der anspruchsvollen Kenntnisprüfungen schon jetzt bei 95,2 Prozent liegt. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen, wir wünschen einen guten Start als approbierte Ärztinnen und Ärzte in Deutschland!

Carina Schmidt ist Pädagogin am mibeg-Institut und leitet Seminarprojekte zur Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnis- und Fachsprachprüfung.