Eine umfassende Beratung zur beruflichen Qualifizierung, Weiterentwicklung, Anerkennung und Integration bieten die Beratungsprofis der Regionalagentur Region Aachen. Aktuell verweisen sie auf die erfolgreiche Integrationsgeschichte und das Interview, das das mibeg-Institut mit einem Chefarzt in NRW geführt hat.
Anerkennung: mibeg-Institut
Gemeinsam Grenzen überwinden: RKW Kompetenzzentrum berichtet über das erfolgreiche Physiotherapieprojekt im Programm IQuaMed
Das RKW Kompetenzzentrum widmet sich mit vielfacher Unterstützung mittelständischen Unternehmen, die Initiative zeigen, und stellt die aus ihrer Sicht gelungenen Beispiele als Praxisprojekte vor.
Neuestes RKW-Praxisbeispiel ist das Seminarprojekt Praxisseminar Physiotherapie, eine Anerkennungsqualifizierung, die das mibeg-Institut gemeinsam mit den Physiotherapieexperten von bene+ entwickelt hat und, abgestimmt mit dem Landesprüfungsamt NRW und mit Unterstützung durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter, durchführt.
Physiotherapeuten, die in Deutschland leben und arbeiten wollen, werden mithilfe des Praxisseminars Physiotherapie geradlinig auf die Berufszulassung in Deutschland vorbereitet. Der Erfolg der Absolvent/innen besteht nicht nur in der erfolgreichen Berufszulassung, sondern auch in ihrer 100-prozentigen Arbeitsmarktintegration.
Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Ausländische Physiotherapeut/innen: Rasche Vorbereitung auf die Berufszulassung – Starttermine 2021 / 2022
Das mibeg-Institut hat über das Programm IQuaMed ein Seminar für ausländische Physiotherapeut/innen entwickelt, das in Theorie und Praxis auf die Berufszulassung vorbereitet. Die Weiterbildung wird mit dem Physiotherapieverbund bene+ in NRW durchgeführt und vermittelt alle für eine Berufszulassung relevanten und in Anerkennungsbescheiden geforderten Kenntnisse in Theorie und Praxis.
Die Theoriephase des Praxisseminars Physiotherapie umfasst alle wesentlichen Inhalte, die regelmäßig in Bescheiden zur Gleichwertigkeit gefordert werden und gibt einen umfassenden Einblick in den Aufgabenbereich von Physiotherapeut/innen in Deutschland. Mit zwei passgenauen Praxismodulen können noch fehlende Praxisbereiche vor der Berufszulassung ausgeglichen werden.
Mit dem Konzept konnten sich bereits viele Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen auf die Berufszulassung erfolgreich vorbereiten. Das Konzept ist mit dem zuständigen Landesprüfungsamt abgestimmt. Die Seminarteilnahme kann zu 100 % über einen Bildungsgutschein gefördert werden, wenn die individuellen Voraussetzungen vorliegen.
Wir beraten sowohl Anerkennungsinteressierte wie auch künftige Arbeitgeber gerne über diese Qualifizierungsmöglichkeit. Hier der Überblick über die Starttermine 2021 / 2022:
- 6. September 2021
- 14. Februar 2022
- 13. Juni 2022
- 17. Oktober 2022
Die Seminare werden in Herne durchgeführt.
Anerkennungssuchende oder Arbeitgeber wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin:
mibeg-Institut Medizin
Christian Kühlwein
Sachsenring 37–39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -610
Fax 0221-33 60 4 -666
E-Mail medizin@mibeg.de
»Ich bin längst ein Sauerländer geworden« – Chefarzt Gennadi Schüttke aus dem Maria-Hilf Krankenhaus in Brilon im Interview
Was wird eigentlich aus unseren Absolventinnen und Absolventen, die sich über das Institut auf ihre berufliche Anerkennung vorbereiten, nach vielen Jahren?
Vor 20 Jahren hat Gennadi Schüttke bei uns die Weiterbildung Qualifizierung und Praxis erfolgreich absolviert. Er ist Internist und Gastroenterologe und leitet mittlerweile als Chefarzt die Abteilung Innere Medizin des Krankenhauses Maria-Hilf in Brilon.
Genau da, wo gut ausgebildete ärztliche Spezialisten gebraucht werden, ist er tätig. Brilon gehört zum Hochsauerland: einerseits eine Gegend, in der viele Menschen gern Erholung suchen und nach der Pandemie wieder ihre Ferien verbringen werden, andererseits eine Region, in der ein großer Bedarf an qualifiziertem ärztlichem und pflegerischem Personal besteht.
Gennadi Schüttke meldete sich im mibeg-Institut, weil er sich bedanken wollte, da er 2002 seine Karriere im mibeg-Institut Medizin gestartet hat. Wir möchten den Chefarzt fragen, wie er nach Brilon gekommen ist, was zu seinen Aufgaben gehört und welche Entwicklungen er für sein Krankenhaus sieht.
Das vollständige Interview können Sie gern per Mail beim mibeg-Institut anfordern.
Karl-Josef Laumann kündigt weitere Chancen auf Erstimpfung in den Impfzentren in NRW an
Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen hat aktuell bekannt gegeben, dass ab Mittwoch der kommenden Woche wieder Erstimpfungstermine in NRW gemacht werden können. Und Minister Karl-Josef Laumann spricht mit diesem Angebot insbesondere Menschen über 60 Jahre und Vorerkrankte an. Damit wird der medizinisch gebotenen Priorisierung in Nordrhein-Westfalen eine Chance gegeben. Gegenüber der Presse betonte der Minister: »Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können.«
Ab Mittwoch, 23. Juni 2021, 8 Uhr können zunächst Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Termine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin bekommen. Hierfür stehen die bereits bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung. Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.
Dass die Impfzentren mit einer medizinisch gebotenen Priorisierung ihre Arbeit bei den Erstimpfungen fortsetzen können, ist eine sehr gute Entscheidung des NRW-Gesundheitsministeriums.


