Anerkennung: Programm IQuaMed

Ärztinnen und Ärzte aus Mexiko fragen Anerkennungsberatung an

Plakat »Der Weg zur deutschen Approbation für ausländische Ärztinnen und Ärzte«
Das mibeg-Institut hat zusammen mit den Anerkennungsbehörden ein Poster entwickelt, das Ärztinnen und Ärzte den Weg zur beruflichen Anerkennung leichter machen soll und sehr oft angefragt und angeklickt wird.

Jetzt erreichte uns ein sehr nettes Schreiben aus Mexiko mit einer entsprechenden Anfrage, verbunden mit der Bitte, doch direkt das Seminar »Wege zur Anerkennung« via Internet für mexikanische Ärztinnen und Ärzte anzubieten. Die Anerkennungsprofis des mibeg-Instituts Medizin folgen einer solchen Bitte natürlich sehr gern.

In den letzten Jahren ist sehr viel geschaffen worden an einheitlichen und vereinfachten Verfahrenswegen, um aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten den Weg zu ebnen. Zwar gibt es immer noch sehr kostenintensive Sonderprojekte, mit denen gezielt Mediziner/innen aus bestimmten Ländern eingeworben werden sollen. Aber wichtiger wäre es, die Anerkennungswege rechtlich und fachlich so zu gestalten, dass stets abrufbare, klare und einfache Informationen verfügbar sind in Bezug auf Anerkennung, Qualifizierung und Berufseinmündung. Dies ist dann eine konkrete Hilfe für Anerkennungsinteressierte und Arbeitgeber/innen und nicht ein aufwendiges Verfahren für wenige.

Es gilt, von der vereinzelten Projektförderung wegzukommen – hin zu dauerhaft guten Wegen in das Einwanderungsland Deutschland mit seinem erheblichen Fachkräftebedarf.

Optimale Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung

Intensivkurs Fachsprache MedizinAus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte müssen eine Fachsprachprüfung vor ihrer zuständigen Landesärztekammer ablegen, bevor sie in den Beruf starten. Eine gute Vorbereitung ist wichtig.

Der Marburger Bund Landesverband NRW / RLP bietet in Kooperation mit dem mibeg-Institut Medizin Intensivkurse Fachsprache Medizin an, die ausländische Ärztinnen und Ärzte auf die Fachsprachprüfung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vorbereiten.

Mit erfahrenen Fachexpert:innen aus den jeweiligen Berufsfeldern wird den Teilnehmer:innen des vierwöchigen Intensivkurses die Möglichkeit gegeben, praxisnah die ärztliche Terminologie einzuüben. Viele hundert Ärztinnen und Ärzte sind bereits erfolgreich auf die ärztliche Fachsprachprüfung vorbereitet worden.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie, Pharmakologie, Strahlenschutz, Notfallmedizin, Hygiene und Radiologie erhalten die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte die notwendigen Grundlagen zur Arztbriefschreibung, zur medizinischen Dokumentation sowie Rechtsgrundlagen ärztlichen Handelns. Trainingsmodule zur klinischen Gesprächsführung und zur Prüfungsvorbereitung sind weitere wichtige Bestandteile des Seminars.

Der Intensivkurs Fachsprache Medizin ist Teil des Programms »IQuaMed – Integration durch Qualifizierung und Anerkennung in medizinischen Arbeitsfeldern« und richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Studium im Ausland absolviert haben, gut Deutsch sprechen (mindestens Level B2–C1), ihre Fachsprachprüfung in Deutschland ablegen möchten und kurz vor ihrem Prüfungstermin stehen. Die zertifizierte Weiterbildung kann bei entsprechenden Voraussetzungen zu 100% durch die Agentur für Arbeit oder durch Jobcenter gefördert werden, sodass keine Seminargebühren von den teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte gezahlt werden müssen.

Weitere Informationen zum Intensivkurs Fachsprache Medizin und zu aktuellen Startterminen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Anerkennung als Arzt: Hohe Erfolgsquote des mibeg-Seminars zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Sehr geehrte Frau Schmidt,

ich freue mich, dass Sie mich nach meinem beruflichen Leben fragen. Ich erzähle Ihnen gerne, wie alles gelaufen ist. Ich fange mit der Arbeit am 1. Juli 2021 in einer Klinik im Ruhrgebiet als Assistenzarzt in der Allgemein- und Viszeralchirurgie an. Es ist ein Vertrag zur Facharztweiterbildung, ergo habe ich einen Vertrag für sechs Jahre.

Es hat ein bisschen gedauert, und es war total unerwartet nach vielen Absagen, und ich freue mich sehr, diesen Job gefunden zu haben. Anscheinend ist es in der Chirurgie komplizierter.

Ich weiß nicht, ob Sie schon von den anderen Kurskollegen Bescheid bekommen haben, aber ich weiß jetzt schon, dass mehr als die Hälfte unseres Kurses bereits die Prüfung bestanden hat. Falls Sie das noch nicht wissen, so verrate ich Ihnen das gern.

Mit besten Grüßen, und dabei wünsche ich Ihnen alles Gute,
Ihr

Arnold Manuel Fernando M.

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir solche Briefe von unseren Absolventen bekommen, aber noch viel mehr freuen wir uns,  dass die Seminarauswertung ergab, dass auch in diesem Intensivkurs Humanmedizin, an dem 21 Ärztinnen und Ärzte teilgenommen haben, die Bestehensquote der anspruchsvollen Kenntnisprüfungen schon jetzt bei 95,2 Prozent liegt. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen, wir wünschen einen guten Start als approbierte Ärztinnen und Ärzte in Deutschland!

Carina Schmidt ist Pädagogin am mibeg-Institut und leitet Seminarprojekte zur Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnis- und Fachsprachprüfung.

Berufliche Beratung durch die Regionalagentur Region Aachen

Eine umfassende Beratung zur beruflichen Qualifizierung, Weiterentwicklung, Anerkennung und Integration bieten die Beratungsprofis der Regionalagentur Region Aachen. Aktuell verweisen sie auf die erfolgreiche Integrationsgeschichte und das Interview, das das mibeg-Institut mit einem Chefarzt in NRW geführt hat.

Regionalagentur Region Aachen

Gemeinsam Grenzen überwinden: RKW Kompetenzzentrum berichtet über das erfolgreiche Physiotherapieprojekt im Programm IQuaMed

Das RKW Kompetenzzentrum widmet sich mit vielfacher Unterstützung mittelständischen Unternehmen, die Initiative zeigen, und stellt die aus ihrer Sicht gelungenen Beispiele als Praxisprojekte vor.

Screenshot RKW Kompetenzzentrum Praxisseminar PhysiotherapieNeuestes RKW-Praxisbeispiel ist das Seminarprojekt Praxisseminar Physiotherapie, eine Anerkennungsqualifizierung, die das mibeg-Institut gemeinsam mit den Physiotherapieexperten von bene+ entwickelt hat und, abgestimmt mit dem Landesprüfungsamt NRW und mit Unterstützung durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter, durchführt.

Physiotherapeuten, die in Deutschland leben und arbeiten wollen, werden mithilfe des Praxisseminars Physiotherapie geradlinig auf die Berufszulassung in Deutschland vorbereitet. Der Erfolg der Absolvent/innen besteht nicht nur in der erfolgreichen Berufszulassung, sondern auch in ihrer 100-prozentigen Arbeitsmarktintegration.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.