Anerkennung: Rudolf Henke

Globale Gesundheit: Die Agenda 2030 für Nachhaltigkeit – Einladung in das Haus der Ärzteschaft

Zu einer Veranstaltung und Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 6. Februar 2020, 17 Uhr in das Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf lädt die Direktorin der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen, Dr. med. Ute Teichert, herzlich ein.

Die Ausstellung »Globale Gesundheit beginnt bei uns« will dazu beitragen, das Nachhaltigkeitsziel, »ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern«, als globale Aufgabe wahrzunehmen.

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, begrüßt als Gastgeber zusammen mit Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, die Teilnehmenden. Unter der Moderation von Dr. med. Ute Teichert refererieren Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit a.D., und Prof. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, sowie Christoph Bonsmann, Apotheker und Vorstand von action medeor e.V.

Die Ausstellung wird durch den Präsidenten der Apothekerkammer Nordrhein, Dr. Armin Hoffmann, eröffnet. Die Veranstaltung findet im Haus der Ärzteschaft, 40474 Düsseldorf, Tersteegenstr. 9 statt. Der Eintritt ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter der Mailadresse maike.hans@medeor.de.

Die Ärztin Susanne Johna wird Chefin des Marburger Bundes

Dr. med. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes Bundesverband; © Marburger Bund

Dr. med. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes Bundesverband; © Marburger Bund

An die Spitze des Marburger Bundes wurde mit großer Mehrheit die Internistin Dr. med. Susanne Johna gewählt. Gleich zwei erfahrene Spitzenkandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Die Delegierten des Marburger Bundes votierten mit 116 von 209 Stimmen für die Ärztin Dr. Johna. Ihr Mitbewerber Dr. med. Andreas Botzlar, von Haus aus Chirurg, bekam 93 Stimmen. Die erfahrene Ärztin engagiert sich bereits auf Bundesebene für den Marburger Bund und gehört auch dem Vorstand der Bundesärztekammer an. Sie arbeitet als Oberärztin im St. Josef-Hospital Rheingau in Rüdesheim. Wir gratulieren herzlich.

Der Marburger Bund setzt mit dieser Wahl zugleich ein Zeichen in Zeiten, in denen Frauen in Leitungspositionen, so in Chefarztpositionen, in Bundesgremien, als Vorsitzende von wissenschaftlichen Fachgesellschaften, von Aufsichtsräten oder bei Bundestagsmandaten mehr als spärlich vertreten sind. Insofern ist auch den Mitgliedern des Marburger Bundes zu gratulieren.

Dr. Johna löst Rudolf Henke ab, der nach 12 Jahren Amtszeit nicht wieder auf der Hauptversammlung kandidierte. Rudolf Henke hat sich große Verdienste um den Marburger Bund erworben, die Position der deutschen Ärztegewerkschaft gestärkt und sie bei vielen schwierigen Themen exzellent vertreten. Rudolf Henke engagiert sich weiter für die deutsche Ärzteschaft als Präsident der Ärztekammer Nordrhein.

Ärztekammer Nordrhein wählt neuen Vorstand

Mit überwältigender Mehrheit wurde das Präsidium der Ärztekammer Nordrhein im Amt bestätigt. Rudolf Henke und Bernd Zimmer werden auch für die nächste Legislaturperiode als Präsident und Vizepräsident die Ausrichtung der Ärztekammer Nordrhein für die ärztliche Selbstverwaltung maßgeblich bestimmen. Wir gratulieren herzlich!

Das Wahlergebnis der nordrheinischen Ärzteschaft zeigt auch: Zunehmend werden Ärztinnen in den Kammervorstand berufen, ein deutliches Signal für Gleichberechtigung zwischen Ärztinnen und Ärzten.

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger. Foto: Udo Geisler

Besonders herzlich dürfen wir Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger gratulieren, Vorstand Marburger Bund Landesverband NRW / RLP, Leitende Oberärztin, Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Klinikum Leverkusen, sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed. Dr. Anja Mitrenga-Theusinger ist in ihrem Vorstandsamt erneut und einstimmig bestätigt worden. Sie engagiert sich als Vorsitzende der ÄkNo-Ausschüsse Krankenhauskommission, Junge Ärztinnen und Ärzte / Ärztliche Arbeitsbedingungen sowie Kooperation der Gesundheitsberufe und der Versorgungssektoren.

Symposium zum Modellprojekt InterKultKom

Zu einem Abschlusssymposium des Modellprojekts InterKultKom am 29. August 2019 in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr lädt das Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) unter der Leitung von Dr. med. Martina Levartz ein.

Zahlreiche Referenten informieren über die interprofessionellen Schulungen zur kultursensiblen Gesundheitsversorgung. Das Modellprojekt wurde gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, und zahlreiche Institutionen beteiligten sich daran, so die Ärztekammer Nordrhein, die Zahnärztekammer Nordrhein, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, der Pflegerat NRW, die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. Mit der Umsetzung wurde das IQN betraut.

Thomas Kutschke, stellvertretender Vorsitzender des Pflegerats NRW und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed, betont: » „Pflegende aus aller Herren Länder sind schon heute unverzichtbare Mitglieder in den Pflegeteams der NRW-Einrichtungen für die Kranken- und Altenversorgung. Ihre Bedeutung wird in den nächsten Jahren, auch im Rahmen einer gelebten Einwanderungspolitik, weiter steigen. Mit dem Projekt InterKultKom wird ein Weg aufgezeigt, der der Pflege kulturrelevantes Wissen für die Ausübung ihrer pflegerischen Profession zur Verfügung stellt und Einwanderung als Chance für den Arbeitsmarkt darstellt.«

Die Veranstaltung wird durch Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, und Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, eröffnet.

Fachsprachprüfung: Hohe Anforderungen, gute Vorbereitung wichtig

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat gegenüber den Aachener Nachrichten gesagt, dass die Fachsprachprüfung für aus dem Ausland kommende Ärzte ein »unverzichtbares Element der Qualitätssicherung« sei. »Wer da durchfällt, muss sich besser vorbereiten. Dafür gibt es spezielle Fachsprachkurse. Die Medizin ist leider sprachlich genauso kompliziert wie fachlich«, sagte Henke, der zugleich Vorsitzender des Marburger Bundes Bundesverband ist.

Präsident Henke wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 1.078 ärztliche Fachsprachprüfungen durch die Ärztekammer Nordrhein durchgeführt wurden, von denen 524 bestanden wurden. Seit vier Jahren werden diese Fachsprachprüfungen angeboten und haben im Durchschnitt eine 50-prozentige Nichtbestehensquote.

Die Aachener Nachrichten verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf die Verlautbarung des Deutschen Patientenschutzbundes, der viele Rückmeldungen über wachsende Kommunikationsprobleme bekommt. Besonders dramatisch sei die Situation in Kur- und Rehakliniken, in denen manchmal laut Patientenschutzbund nur »mit Händen und Füßen gearbeitet« würde. Medizin aber »funktioniert nur über Gespräche«.

Gemeinsam mit dem Marburger Bund bietet das mibeg-Institut Medizin mit dem Intensivkurs Fachsprache Medizin eine gezielte Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung mit hohen Bestehensquoten unserer Absolventen an.