Anerkennung: Sabine Schröder IQ Netzwerk

Relaunch und Rochade – IQ Netzwerk Veränderungen

Eine Reihe von Veränderungen erfährt das IQ Netzwerk. Dazu gehört ein überarbeiteter Webauftritt, über den bereits der WHKT-Newsletter des IQ Netzwerks NRW berichtete. Bei der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung. ebb ist zuständig für das Koordinierungsprojekt des bundesweit tätigen Netzwerks »Integration durch Qualifizierung (IQ)«.

Im Januar übernahm Dr. Ottmar Döring eine der beiden Geschäftsführungspositionen bei der ebb GmbH und folgte damit auf Christiane Tieben-Westkamp, die in ein anderes Aufgabengebiet im selben Unternehmen wechselte. Dr. Ottmar Döring war zuvor für das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinnützige GmbH tätig, davon über acht Jahre als Geschäftsführer und Leiter der IQ Fachstelle »Beratung und Qualifizierung«. Es folgte eine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), danach engagierte er sich für ZeBI e.V. Die Organisation ist u.a. für ein Teilprojekt im IQ Netzwerk in Berlin tätig: »Fachkräftegewinnung für Berlin: Netzwerkbildung für qualifizierte Zuwanderung durch Analyse, Dialog und Initiierung von Support-Strukturen mit Migrantenorganisationen«.

Konstant in der Leitung und Koordination des IQ Netzwerks auf Bundesebene bleibt Sabine Schröder zuständig. Sabine Schröder war zunächst als wissenschaftliche Projektleiterin bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) tätig, bevor sie 2010, gemeinsam mit Christiane Tieben-Westkamp, Geschäftsführerin der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH wurde. Sie leitet das Koordinierungsprojekt des bundesweit tätigen Netzwerks »Integration durch Qualifizierung (IQ)«.

Veränderung erfährt das IQ Netzwerk auch in den Bereichen Beratung und Qualifizierung. »Vom Projekt zum Produkt«, also von der projektfinanzierten Förderung zur Regelförderung von Angeboten für Migrantinnen und Migranten, gehört zu den Themen bei Veranstaltungen für Mitarbeitende in IQ-Netzwerk-Projekten: »Transfer von IQ Qualifizierungen in die Regelförderung durch AZAV-Zertifizierung«.

Anerkennungsberatung erfolgt über die Beratungsstellen hinaus zunehmend durch die Arbeitsvermittlungsexpert/innen der Jobcenter und Agenturen für Arbeit. Anerkennungs- oder Anpassungsqualifizierungen erfolgen in allen Bundesländern durch regelgeförderte Angebote bei einer Vielzahl von Bildungsprojekten. Dabei kann das Programm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« als Erfolgsgeschichte gewertet werden wie das »Anerkennungsgesetz« und seine Entsprechungen auf Länderebene.